In der siebten Folge der zweiten Fallout-Staffel verlassen wir zum ersten Mal die USA. Die Serie zeigt uns eine Vorkriegs-Szene aus Kanada, die uns verrät, dass die Kanadier nicht allzu gut auf ihre südlichen Nachbarn zu sprechen waren. Warum das so ist, zeigen wir euch in einem kurzen Lore-Überblick.
Was passiert im Fallout-Universum mit Kanada?
Wie ihr vielleicht schon wisst, geht dem Atomkrieg im Fallout-Universum eine weltweite Verknappung von Ressourcen, insbesondere fossiler Brennstoffe, voraus. Das belastet nicht nur diplomatische Beziehungen weltweit, sondern ist auch der Auslöser für Ressourcenkriege in Europa und dem Nahen Osten.
Die USA fürchten deshalb um die Sicherheit ihrer Ölvorkommen in Alaska. Unter Druck gesetzt erlaubt die kanadische Regierung die Stationierung des US-Militärs an einer strategisch wichtigen Pipeline zwischen Alaska und dem Rest der USA.
Die Bevölkerung von Kanada ist mit dieser Entwicklung alles andere als glücklich, aber es kommt noch schlimmer: Als die chinesische Armee im Jahr 2066 in Alaska einmarschiert, verstärkt das US-Militär seine Präsenz in Kanada. Außerdem beginnen die Vereinigten Staaten damit, die natürlichen Ressourcen Kanadas auszubeuten und etwa ganze Wälder abzuholzen.
Dadurch wächst allerdings auch der Widerstand der Kanadier und entlädt sich in Protesten und Krawallen, die immer größer werden. Nachdem 2072 die Pipeline von unbekannten Kräften sabotiert wird, nutzen die USA das als Vorwand, um Kanada zu annektieren. Die Armee besetzt das ganze Land und schlägt den Widerstand brutal nieder.
Schon im Intro des ersten Fallout sehen wir, wie ein Soldat in Powerrüstung einen Kanadier auf der Straße hinrichtet:
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Als Fallout die Tür zu Vault 13 öffnete, veränderten sich Rollenspiele für immer
Dass die Kanadier in Fallout nicht gut auf US-Amerikaner zu sprechen sind, ist also kein Wunder. Die kanadische Perspektive auf die Annexion blieb in den Spielen allerdings bisher weitgehend außen vor. Im Fallout-3-DLC Operation Anchorage erleben wir eine Episode des Kriegs in Alaska aus der Sicht eines US-Soldaten.
Die Serie geht jetzt weiter und zeigt nicht nur den Widerstand in Kanada, sondern führt mit Steph Harper auch eine wichtige Figur ein, die aus Kanada kommt. Schon nach Folge 4 diskutierten Fans darüber, dass ihre Herkunft eine Rolle spielen wird:
Inzwischen ist bereits die siebte Folge der zweiten Fallout-Staffel erschienen und damit fehlt nur noch das große Finale. Dafür hebt sich die Serie auch sicherlich noch einige große Enthüllungen auf. Falls ihr gar nicht warten könnt, gibt es jetzt gute Nachrichten für euch. Denn Folge sieben und acht erscheinen einige Stunden früher als ursprünglich geplant, was sich vor allem für Frühaufsteher lohnt.
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