Mit dem Start der zweiten Staffel von Fallout am 17. Dezember 2025, schauen wir noch einmal auf das letzte Staffelfinale zurück.
Das spart nicht gerade mit großen Enthüllungen zur Geschichte des alternativen Universums. Unter anderem erfahren wir hier, was genau die Bruderschaft und Moldaver ununterbrochen gesucht haben. Wie ein aufmerksamer Fan herausgefunden hat, spielte dieses Geheimnis auch in Fallout 4 eine kleinere Rolle.
Vorsicht Spoiler: Im Folgenden geht es um wichtige Ereignisses der Fallout-Serie. Solltet ihr sie noch nicht bis zum Ende angeschaut haben, dann lest am besten hier nicht weiter und schaut euch stattdessen dieses spoilerfreie Video an:
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Die Fallout-Serie ist für die Spiele viel wichtiger, als ich dachte! (Ohne Spoiler)
Was ist Kalte Fusion
?
In der letzten Folge der Fallout-Serie erfahren wir endlich, was sich im Kopf des Wissenschaftlers Dr. Wilzig befindet: Es handelt sich um einen Schlüsselbaustein für Kalte Fusion
, eine fortschrittliche und fast unendliche Energiequelle.
Mit einem kleinen Reaktor lassen sich problemlos die gesamten Ruinen von Los Angeles mit Strom versorgen. Und da die Kernfusion bei sehr niedriger Temperatur stattfindet, wird deutlich weniger Energie für das Starten der Reaktion benötigt als bei herkömmlicher Atomenergie.
Kein Wunder, dass also verschiedene Ödland-Fraktionen wie die Stählerne Bruderschaft oder die Enklave die Technologie in ihre Finger bekommen wollen. Schließlich könnte sie die Machtverhältnisse auf absehbare Zeit stark beeinflussen.
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Fallout hat alles verändert, und das ist gut so
Ein Wunschtraum
Zwar war die neue Energiequelle bisher für keines der Spiele ein großes Thema, tatsächlich findet sie aber schon in Fallout 4 Erwähnung. Wenig überraschend ist es hier das Institut, eine technologisch sehr weit fortgeschrittene Fraktion, das auch darüber nachgedacht hat, kalte Fusion zu nutzen.
Dem Reddit-Nutzer Nownow1984 hat bei einem Besuch im Institut einen Eintrag auf einem Terminal entdeckt, indem einer der Institutswissenschaftler erfolglos um Mittel für die Erforschung kalter Fusion bittet. Hier heißt es:
Vorschlag:
Zeit/Material von der aktuellen Phase-III-Forschung zur Erforschung der Möglichkeit nachhaltiger Kernreaktionen durch elektrochemische Prozesse bei oder nahe Raumtemperaturen umleiten. Die Vorkriegsarbeit zu diesem Thema brachte keine konkreten Ergebnisse; technologische Fortschritte könnten dies möglicherweise ermöglichen.
Genehmigung: Abgelehnt - Li M.
Anmerkungen: Die Beweise deuten darauf hin, dass dies ein Wunschtraum ist und immer sein wird.
Wie wir in der Serie erfahren, ist tatsächlich das Gegenteil der Fall. Die Kalte Fusion wurde bereits vor dem Krieg erforscht und hätte genutzt werden können. Allerdings kaufte Vault-Tec das Unternehmen hinter der Technologie auf und behielt sie unter Verschluss. Schließlich hätte die neue Energiequelle fast im Alleingang die Ressourcenkriege beenden können und so Vault-Tecs Vaultgeschäft gefährdet.
Ob sich die Serie bei ihrer Geschichte von diesem unscheinbaren Terminaleintrag inspirieren ließ, werden wir wohl nie erfahren.
Obsidian-Entwickler Chris Parker, der maßgeblich an Fallout: New Vegas mitwirkte, hat jedenfalls besondere Gefühle gegenüber der Serienversion dieser Welt. Das hat er uns auf der FYNG-Bühne während der gamescom verraten. Was genau seine Worte waren, erfahrt ihr im oben verlinkten Artikel.
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