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Fallout: Das Ende von Staffel 2 erklärt - Wir beantworten eure 7 drängendsten Fragen

Das Finale der zweiten Staffel von Fallout liefert Antworten auf einige Fragen, allerdings nicht immer in einer eindeutigen Art und Weise. Wir erklären euch alles, was ihr wissen solltet.

Das Ende von Staffel 2 lässt uns mit vielen offenen Fragen zurück, aber auf manche gibt es eine Antwort. (Bildquelle: Amazon MGM Studios) Das Ende von Staffel 2 lässt uns mit vielen offenen Fragen zurück, aber auf manche gibt es eine Antwort. (Bildquelle: Amazon MGM Studios)

Die zweite Staffel der Fallout-Serie ist vorbei und damit beginnt das große Warten auf die bereits bestätigte Staffel 3. Doch erst einmal wollen wir möglichst alle Fragen klären, die ihr euch vielleicht nach der finalen Folge stellt.

Denn die Serie formuliert nicht alle ihre Aussagen und Enthüllungen klar aus. Sollte eine eurer Fragen nicht beantwortet werden, dann schreibt sie uns gerne in die Kommentaren und wir bemühen uns um eine Antwort!

Hanks Plan und die Enklave

Seit dem Staffelfinale ist klar: Hank (Kyle Mac Lachlan) arbeitet für die Enklave. Mit seinen Experimenten und seiner Forschung in Staffel 2 wollte er vor allem eines erreichen: Er hat eine verkleinerte Version des Kontrollchips entwickelt, die nach der Implantierung quasi unsichtbar ist.

Mit solchen Chips ausgerüstete Menschen hat er dann mit von der Enklave verfassten Befehlen überall ins Ödland geschickt. Was genau der Plan der Enklave ist, wissen wir noch nicht. Die Organisation sieht sich aber als einzige rechtmäßige Regierung der Vereinigten Staaten und will das gesamte Ödland kontrollieren. In der Vergangenheit ging die Enklave auch so weit, einen Genozid an der gesamten Oberflächen-Bevölkerung zu planen.

Hanks Rolle in der Serie wird in zukünftigen Staffeln allerdings wohl eher klein sein. Im Staffelfinale löscht er nämlich mithilfe des Chips sein eigenes Gedächtnis, um Lucy keines seiner Geheimnisse verraten zu können.

Diane Welch als Mainframe

Da Menschen bei der Implantierung des Chips alle Erinnerungen an ihr vorheriges Leben verlieren, braucht es eine Persönlichkeitsvorlage, um sie neu zu programmieren. Um das beste Personal zu erhalten, wurde deshalb Diane Welch (Martha Kelly) als freundlicher, zuvorkommender und vollkommen guter Mensch ausgewählt.

Neben Cooper (Walton Goggins) war sie außerdem die Einzige, die wusste, dass die kalte Fusion an den Präsidenten der USA (Clancy Brown) übergeben wurde. Die Enklave, zu der auch der US-Präsident gehört, wollte sie daher wahrscheinlich ohnehin loswerden.

Cooper und Diane Welch glauben die Kalte Fusion beim US-Präsidenten in guten Händen. (Bildquelle: Amazon MGM Studios) Cooper und Diane Welch glauben die Kalte Fusion beim US-Präsidenten in guten Händen. (Bildquelle: Amazon MGM Studios)

Coopers Festnahme

Nachdem Cooper die Kalte Fusion an den US-Präsidenten übergeben hat, wird er am Flughafen von Las Vegas verhaftet. Der Grund dafür ist höchstwahrscheinlich, dass die Enklave in ihm einen möglichen Widersacher sieht. Schließlich wünscht sich Cooper, dass die USA mit der Kalten Fusion die Energiekrise beendet, die Technologie mit der Welt teilt und so auch die Gefahr eines Atomkriegs abwendet.

Das läuft aber wohl den Plänen der Enklave entgegen: Schließlich behält sie die Kalte Fusion für sich und lässt so den Untergang der Zivilisation zu. Cooper soll durch seine Verhaftung und wahrscheinlich eine Denunzierung als Kommunisten-Sympathisant seinen Ruf und seine Karriere verlieren, sodass ihn anschließend niemand mehr ernst nimmt, wenn er seine Stimme gegen den Präsidenten erhebt.

Der Ghul in Colorado

Colorado ist im Fallout-Universum bisher noch größtenteils unkartiertes Gebiet: Van Buren, das eingestellte Fallout 3 von Interplay, sollte teilweise hier spielen. In Fallout Tactics finden wir unter dem Cheyenne Mountain in Colorado außerdem Vault 0, eine gigantische Bunkeranlage der Enklave, als deren Aufseher eine KI namens Calculator dient.

Weder Van Buren noch Fallout Tactics gehören heutzutage allerdings vollständig zum Fallout-Kanon. Trotzdem ist es gut möglich, dass sich die Serie an den Konzepten der Spiele bedient und die in der Serie gezeigte Anlage (die von Steph kontaktiert wird) eine Art Kontroll-Vault in den Bergen von Colorado ist. Hier hofft der Ghul seine Familie zu finden, überzeugt, dass sie immer noch am Leben ist.

Findet der Ghul hier seine Familie? Die Basis der Enklave liegt wahrscheinlich in den Rocky Mountains. (Bildquelle: Amazon MGM Studios) Findet der Ghul hier seine Familie? Die Basis der Enklave liegt wahrscheinlich in den Rocky Mountains. (Bildquelle: Amazon MGM Studios)

Gut möglich ist es natürlich, dass der Ghul aber auf seinem Weg erstmal diverse Hindernisse überwinden muss. Einige Gebiete in Colorado wurden etwa von der Legion besetzt.

Mr. House nach dem Finale

Das Schicksal von Mr. House (Justin Theroux) nach den Ereignissen von Fallout: New Vegas lässt die Serie bewusst unklar. Der Ghul muss allerdings die Kalte Fusion im Lucky 38 aktivieren, um House wieder zum Leben zu erwecken. Ob dieser House noch das Original oder eine Kopie seines Bewusstseins auf einem Computer ist, bleibt aber unklar.

Als Lucy (Ella Purnell) und Maximus (Aaron Moten) im Penthouse des Lucky 38 ankommen, zeigt der Bildschirm von Mr. House wieder Kein Signal an. Allerdings ist kurz das Gesicht von House zu sehen, als die Beiden aus dem Fenster gucken. Da House immer noch über seine Energiequelle, die Kalte Fusion verfügt, versteckt er sich möglicherweise nur vor Lucy und Maximus und spielt auch in Staffel 3 eine Rolle.

Video starten 2:56 Fallout: Cooper Howard unterhält sich mit Mr. House über das Ende der Welt

Der Kampf um New Vegas

Staffel 2 endet mit dem Marsch der Legions-Armee nach New Vegas. In der Stadt befinden sich allerdings auch Truppen der NCR, die sich gerade um die verbliebenen Todeskrallen gekümmert haben. Zu Beginn von Staffel 3 kommt es also mit großer Sicherheit zum Kampf zwischen den seit jeher verfeindeten Fraktionen.

Da Lucy und Maximus vor Ort sind, wagen auch sie sich eventuell auf der Seite der NCR in den Kampf, allerdings ist noch unklar, wohin ihr Weg im Verlauf der Staffel führt. Auch die Stählerne Bruderschaft könnte noch eine Rolle spielen. Sie ist aktuell noch in ihren eigenen Bürgerkrieg verwickelt, Quintus plant aber die Konstruktion eines Liberty-Prime-Roboters und will vielleicht die gestohlene Kalte Fusion zurückholen.

Steph und Phase 2

Steph (Annabell O'Hagan), die wegen des Aufstands in Vault 32 in ihrem Büro eingesperrt ist, öffnet im Staffelfinale endlich die Kiste von Hank, in der sich ein Pip-Boy mit dem Symbol der Enklave befindet. Über das Gerät ruft sie um Hilfe und fordert die Aktivierung von Phase 2 in ihrem Vault.

  • Steph kontaktiert die Enklave-Basis, aus der Dr. Wilzig (Michael Emerson) in der ersten Folge von Staffel 1 flieht. Sie befindet sich gut versteckt in einem Gebirge und es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich auch um das nächste Ziel des Ghuls in Colorado handelt.
  • Was genau Phase 2 ist, wissen wir noch nicht, es gibt aber schon Hinweise: Sie hat auf jeden Fall mit FEV zu tun, dem vor dem Krieg entwickelten Virus, das auch für die Entstehung der Supermutanten verantwortlich war. FEV kann Menschen in Monstrositäten verwandeln und ganze Städte auslöschen. Welchen Effekt eine möglicherweise angepasste Variante auf die Vault-Bewohner haben wird, lässt sich noch nicht absehen.

Mit dem Aufbruch des Ghuls nach Colorade steht für Staffel 3 schon ein großer Handlungsbogen fest. Die Zukunft von Lucy, Maximus und Norm ist dagegen weitaus unklarer. Was wir bisher alles über die nächste Staffel wissen, angefangen von der Story bis zu Release, Cast und mehr, fassen wir für euch im oben verlinkten Artikel zusammen.

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