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»Es bricht mir das Herz« - Fantastic Four schmeißt einen Mega-Star raus, obwohl seine Szenen im Kasten sind

Eigentlich sollte Hollywood-Schwergewicht John Malkovich in Fantastic Four als Bösewicht Red Ghost auftreten. Doch dafür gibt’s kurz vor Kinostart keinen Platz mehr.

John Malkovich darf in dem neuesten Marvel-Film nun doch nicht seine Super-Affen auf die Fantastic Four loslassen. Bildquelle: DisneyMarvel Studios John Malkovich darf in dem neuesten Marvel-Film nun doch nicht seine Super-Affen auf die Fantastic Four loslassen. Bildquelle: Disney/Marvel Studios

Immer wieder hat Marvel bei John Malkovich angeklopft, damit er doch endlich mal in einem Superhelden-Film auftritt. Immer wieder hat der Star aus Filmen wie In the Line of Fire oder Burn After Reading abgelehnt, weil ihm zu wenig Geld geboten wurde. (Daraus machte Malkovich im Gespräch mit GQ kein Geheimnis.)

Ein dicker Gehaltsscheck und die Möglichkeit, nach dem Thriller Cut Bank nochmal mit Regisseur Matt Shakman zu arbeiten, haben Malkovich dann doch überzeugen können. So stand der ausgezeichnete Schauspieler für Fantastic Four in der Rolle des Schurken Ivan Kragoff alias Red Ghost vor der Kamera.

Allerdings werden wir im Kino nichts davon zu sehen bekommen.

Warum John Malkovich jetzt doch aus Fantastic Four fliegt

Ihr habt richtig gelesen: Obwohl John Malkovich für Fantastic Four als Bösewicht gecastet wurde und all seine Szenen dafür abgedreht hat, fehlt er im finalen Film. Das hat Matt Shakman in einem Interview mit Variety persönlich bestätigt und ebenso seine Gründe für die herzzerreißende Entscheidung geliefert.

Also was genau ist passiert?

  • John Malkovich sollte zu Beginn des Spiels als Red Ghost auftreten und gemeinsam mit seinen Super-Affen Reed Richards (Pedro Pascal), Susan Storm (Vanessa Kirby), Johnny Storm (Joseph Quinn) und Ben Grimm (Ebon Moss-Bachrach) bekämpfen.
  • Shakman bezeichnet die Performance von Malkovich als genial und dass der 71-jährige Schauspieler dabei alles gegeben hätte.
  • Dem Regisseur von Fantastic Four zufolge hat sich der Subplot um Malkovich als Red Ghost aber nicht mit der finalen Fassung des Films ergänzt, weswegen man sich davon trennen musste.

Video starten 2:44 The Fantastic Four: Marvel zeigt neuen Trailer zum Film, von dem ungeheuer viel abhängt

Dazu erklärt Matt Shakman etwas ausführlicher:

Es gab eine Menge Dinge, die letztendlich der Schere zum Opfer gefallen sind. Als wir eine 60er-Jahre-Retro/Zukunftswelt aufbauten, all diese Bösewichte einführten, die vier Hauptfiguren als Gruppe und auch einzeln vorstellen und die Idee eines Kindes etablierten - da gab es eine Menge Dinge in diesem Film auszubalancieren und einige davon mussten schließlich weg, um die finale Version dieses Films zu formen.

Es hat mir das Herz gebrochen, [John Malkovich] nicht in die finale Fassung des Films aufzunehmen. Er ist einer meiner absoluten Lieblingsmenschen und eine meiner größten Inspirationen. [...] Ich fühle mich geehrt, dass er zu mir kam, um zu schauspielern.

An Schurken dürfte es Fantastic Four: First Steps aber auch ohne John Malkovich nicht mangeln. So treten noch immer Ralph Ineson als Galactus, Julia Garner als Shalla-Bal/Silver Surfer und Paul Walter Hauser als Mole Man auf.

Ob damit unser Ranking der mächtigsten Bösewichte im Marvel Cinematic Universe ein Update bekommt? Wir erfahren es spätestens am 24. Juli 2025, sobald Fantastic Four: First Steps in den deutschen Kinos startet.

Mehr zur Zukunft der Marvel-Filme und -Serien könnt ihr derweil unter den Links oben nachlesen.

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