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Seite 3: FIFA 16 im Test - Spitzenfußball mit weiblicher Note

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Nicht immer Champions League

Besonders aus der Nähe sehen die Wettereffekte schick aus. Und so eine wuchtige Wassergrätsche von Kölns Hector im rheinischen Derby kommt bei den Fans gut an. Besonders aus der Nähe sehen die Wettereffekte schick aus. Und so eine wuchtige Wassergrätsche von Kölns Hector im rheinischen Derby kommt bei den Fans gut an.

Bei Technik und Präsentation hält FIFA 16 das von EA gewohnt hohe Niveau - auch wenn es ein paar Aussetzer gibt. Die 50 Stadien (davon allerdings nur sechs Original-Bundesliga-Arenen) sind etwa sehr detailliert gestaltet, genau wie die Modelle der Spieler. Die virtuellen Profis sehen einfach einen Tick authentischer aus als bei Pro Evolution Soccer - allerdings haben immer noch zu viele prominente Kicker kein individuelles Gesicht spendiert bekommen. Fans von Werder Bremen müssen zum Beispiel ohne einen einzigen »echten« Spieler antreten - selbst Claudio Pizarro trägt ein nur leidlich identifizierbares Editor-Gesicht, und der ist immerhin der erfolgreichsten ausländische Bundesligatorjäger aller Zeiten.

Seit Windows 8 sind große Kacheln als Menü-Elemente in Mode – auch Electronic Arts hat die Menübildschirme gekachelt. Das Ergebnis ist durchaus übersichtlich. Seit Windows 8 sind große Kacheln als Menü-Elemente in Mode – auch Electronic Arts hat die Menübildschirme gekachelt. Das Ergebnis ist durchaus übersichtlich.

Sehr authentisch ist dagegen die TV-reife Inszenierung der Matches, zumal es bei Bundesliga-Begegnungen erstmals die Original-Bildschirmanzeigen zu sehen gibt. Selbst ans Freistoßspray haben die Entwickler gedacht. In Sachen Sound sind wir allerdings weniger überzeugt. Die Fangesänge schallen zwar authentisch durchs Stadion, passen aber oft nicht zum Spielgeschehen. Noch offensichtlicher ist die Diskrepanz von Bild und Ton beim Kommentatoren-Duo Wolff Fuss (ersetzt Manni Breuckmann) und Frank Buschmann.

Beispiele gibt es jede Menge, aus Platzgründen nennen wir nur das kurioseste, das wir erlebt haben: Elfmeter, der Schuss donnert gegen die Latte. Fuss brüllt: »Er scheitert aus der Distanz!« Achja? Logisch! Aus elf Metern Distanz ... So bleibt der Kommentar auch in diesem Jahr der größte Qualitätsausreißer.

Am PC mit Hoher Auflösung und hohem Ping

Die PC-Version von FIFA 16 ist inhaltlich deckungsgleich mit der Next-Gen-Konsolenfassung. Grafisch profitieren wir am Rechner vor allem von einer deutlich höheren Auflösung bis zu 4K. Außerdem aktivieren wir Kantenglättung und entfernen die Bildratenbegrenzung. So ist der Kick am PC noch einen Tick hübscher als auf PlayStation 4 und Xbox One. Nervig: Grafikeinstellungen nehmen wir nur über einen Launcher vor dem Spielstart vor. Wer mit verschiedenen Einstellungen experimentieren will, muss FIFA jedes Mal neu starten.

Über den Launcher (links) kommen wir zu den Grafikeinstellungen. PC-Spieler profitieren vor allem von höherer Auflösung und einer unbegrenzten Bildrate. Praktisch: Direkt über das Optionsmenü deaktivieren wir das Windows Aero Theme für eine bessere Performance. Über den Launcher (links) kommen wir zu den Grafikeinstellungen. PC-Spieler profitieren vor allem von höherer Auflösung und einer unbegrenzten Bildrate. Praktisch: Direkt über das Optionsmenü deaktivieren wir das Windows Aero Theme für eine bessere Performance.

Während offline alles flutscht, sind wir mit der Performance von FIFA 16 in Online-Matches nicht hundertprozentig zufrieden. Trotz dicker Leitung bemerken wir in unseren Probepartien minimale Verzögerungen und Slowdowns - ganz ideal ist der Netzcode nicht. Die leichten Probleme beeinträchtigten die Spielbarkeit aber kaum. Lediglich ein einziges Match entwickelte sich durch heftige Lags zum Glücksspiel.

Online wie Offline ist FIFA 16 also auch in diesem Jahr wieder ein grandioses Sportspiel, das Fußballfans für Monate vor den Bildschirm fesseln dürfte.

Video starten 2:13 FIFA 16 - Die neuen Features im kommentierten Trailer

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