FIFA 18 - The StrxngeR gewinnt Bundesliga mit starkem Pressing - So geht's

Am 1. April wurde der offizielle deutsche „FIFA 18“-Meister der Virtuellen Bundesliga gekürt. Tim Katnawatos sicherte sich den Titel vor allem durch seine starke Defensive. Wir zeigen Euch, wie Ihr das Pressing von „The StrxngeR“ nachahmen könnt.

von Philipp Junge,
02.04.2018 14:58 Uhr

Tim "The StrxngeR" Katnawatos holte sich erstmalig die begehrte Schale: Er ist Deutscher Meister der Virtuellen Bundesliga in FIFA 18.Tim "The StrxngeR" Katnawatos holte sich erstmalig die begehrte Schale: Er ist Deutscher Meister der Virtuellen Bundesliga in FIFA 18.

Das Finale der Virtuellen Bundesliga fand in FIFA 18 am Wochenende vom 31. März bis zum 1. April statt und wurde erstmal live im TV übertragen. Am Samstag ging es mit der Gruppenphase los, die ihr Ende mit dem Halbfinale fand. Am Sonntag wurden dann die Konsolen-Finals sowie das große Finale der Konsolensieger ausgetragen.

Obwohl viele Hochkaräter wie "Tim Latka" oder "TimoX" bereits früh ihre Koffer packen mussten, waren die Finalspiele trotzdem stark besetzt: Tim "The StrxngeR" Katnawatos setzte sich auf der PS4 gegen Cihan Yasarlar durch. Mirza Jahic warf auf der Xbox Niklas Raseck mit einem Golden Goal aus dem Turnier.

Im konsolenübergreifenden Finale gewann dann der Favorit: Katnawatos siegte über Mirza und holte sich die 25.000 € Preisgeld sowie den Titel "Deutscher FIFA 18 Meister".

"The StrxngeR" ging als Favorit ins Finale

Mirza Jahic und "The StrxngeR" trafen zuvor noch nie in einem Wettbewerb aufeinander. Favorit in dieser Partie war jedoch eindeutig Katnawatos - obwohl er der einzige Halbfinalteilnehmer war, der die Virtuelle Bundesliga noch nicht gewann.

Während "The StrxngeR" allgemein eher zielstrebig auf das Tor zuspielt und bei Ballverlusten stark gegenpresst, ist Mirza absoluter Ballbesitzspieler.

Mirza gegen The StrxngeR - Das konsolenübergreifende Finale in FIFA !8Mirza gegen The StrxngeR - Das konsolenübergreifende Finale in FIFA !8

Das Hinspiel auf der PS4

Mirza startete mit der Formation 4-4-2 in das erste Spiel auf der PlayStation 4. Katnawatos legte zunächst mit dem 4-2-3-1 los, stellte später im Spiel aber auf das 4-2-2-2 um.

Das Spiel endete 0-0. Mirza hatte mehr Ballbesitz und ein leichtes Chancen-Plus. Aus seiner Sicht ärgerlich: Er erzielte kein Auswärtstor. Denn die Virtuelle Bundesliga spielt mit der aus der Champions League bekannten Auswärtstorregelung.

Das Rückspiel auf der Xbox One

Im zweiten Spiel auf der Xbox One - eigentlich Mirzas bevorzugte Konsole - dominierte "The StrxngeR" dann jedoch. Er ging durch eine Ecke in Führung, wodurch Mirza sein Ballbesitzspiel nicht mehr aufziehen konnte. Zudem musste er durch die Auswärtstorregelung nun in jedem Fall gewinnen. Ein Unentschieden hätte nicht gereicht.

Spätestens nach dem 2:0 zur Halbzeit und dem 3:0 durch einen Konter war das Ding durch. Mirza blieb seinem Motto "Never Give Up" zwar treu und stellte erst auf die Raute, dann auf eine Dreierkette um. Die Niederlage war aber nicht mehr abzuwenden.

"The Strxnger" spielte bis zum Ende extrem souverän, stach wie das ganze Turnier schon durch die starke Defensive, gutes Pressing und viele Pass-Antizipationen heraus.

Das Finale könnt Ihr hier noch mal auf YouTube anschauen.

Die Virtuelle Bundesliga fand im Fußballmuseum in Dortmund stattDie Virtuelle Bundesliga fand im Fußballmuseum in Dortmund statt

Katnawatos Defensive: So presst Ihr wie der Deutsche Meister

Katnawatos Schlüssel zum Erfolg war sein starkes Pressing im Zusammenspiel mit dem gekonnten Abfangen der gegnerischen Pässe.

Um den Gegner mit Pressing unter Druck zu setzen, reicht es nicht, ihn mit dem ausgewählten Spieler ständig anzulaufen. Zu einfach ist es, dem mit simplen Pässen entgegenzuwirken.

Das passive Verteidigen macht hier den Unterschied. Dabei lasst Ihr die CPU den ballführenden Spieler attackieren und stellt selber mit eurem ausgewählten Spieler mögliche Passwege zu.

Um einen weiteren Spieler beim Verteidigen heranzuholen, drückt Ihr in der Defensive die RB- (Xbox) oder die R1-Taste (PS4). Dabei könnt ihr ruhig öfter drücken, falls Eure Spieler anfangs nicht reagieren.

Die CPU bedrängt nun den ballführenden Spieler. Parallel könnt ihr die gefährlichste oder offensichtlichste Passoption zulaufen. Hierfür eignen sich die Side-Steps - der Spieler nimmt eine verteidigende Haltung ein und kann schneller auf Richtungsänderungen reagieren. Ihr führt sie auf dem Xbox-Controller mit dem LT-Button und auf der Playstation mit der L2-Taste aus.

Folgende Dinge solltet Ihr beim CPU-Pressing beachten:

  • Im Mittelfeld mit den Mittelfeldspielern oder sogar Stürmern anfangen zu pressen
  • Die Innenverteidiger nicht rauschicken oder rausziehen - nur, falls Ihr euch absolut sicher seid, das Tackling zu gewinnen
  • Zum Pass-Antizipieren eignen sich schnelle Spieler mit einem hohen Abfangwert: N'Golo Kante ist ein Musterbeispiel hierfür

Ihr braucht noch Tipps, um Euer FUT-Team aufzurüsten? So habt ihr auch ohne den Einsatz von Echtgeld Erfolg in FUT 18.

Mit dem Pressing solltet Ihr relativ früh anfangen. Ihr könnt sogar schon mit den Stürmern beginnen.Mit dem Pressing solltet Ihr relativ früh anfangen. Ihr könnt sogar schon mit den Stürmern beginnen.

Stimmen zum Finale

Dem - im Gegensatz zu Mirza - eher introvertiertem Katnawatos bedeutet der Titel "extrem viel", denn die Virtuelle Bundesliga sei "der wichtigste Titel, den du national holen kannst". Kurz nach dem Finale konnte er es selbst noch kaum glauben, auch seine Familie war vor Ort und überwältigt.

Trotz des verlorenen Finales wird auch Mirza zufrieden mit seiner Turnierleistung und den gewonnenen 10.000€ sein, rechneten doch die wenigsten überhaupt damit, ihn in der K.O.-Runde zu sehen.

"Are you schörzing with me?" - seinen bekannten Slogan verwendete er mehrmals und unterstrich damit, dass wohl auch er nicht mit einem Finaleinzug gerechnet hätte.

Auf unsere Nachfrage legte er noch einmal dar, woran es letztendlich scheiterte: Das fehlende Auswärtstor im Hinspiel und der Rückstand im zweiten Spiel sorgten dafür, dass er sein Ballbesitzspiel nicht weiter aufziehen konnte. Er verriet überdies auch, dass er wohl zul ange beim 4-4-2 geblieben ist und möglicherweise früher auf das 4-3-1-2 hätte wechseln sollen.

Der DFB-Präsident kann dem übrigens nicht viel abgewinnen: »E-Sport ist kein Sport« - DFB-Präsident Grindel kritisiert Förderungs-Pläne der GroKo.


Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen