50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Final Destination hat bis heute knapp eine Milliarde Dollar eingespielt, dabei sollte daraus ursprünglich nur eine Folge Akte X werden

Final Destination ist längst fester Teil der Popkultur. Doch die Horror-Reihe entstand nur, weil aus einem Skript für Akte X ein eigener Film wurde.

Filmplakate der 2000er sind eine verlorene Kunst. Erinnert ihr euch an Final Destination? Bild: New Line Cinema Filmplakate der 2000er sind eine verlorene Kunst. Erinnert ihr euch an Final Destination? Bild: New Line Cinema

Man kann sich immer ziemlich leicht merken, wie alt der erste Film aus der Horror-Reihe Final Destination ist – er erschien nämlich im Jahr 2000. So viel Mathe schaffen selbst GameStar-Autorinnen, die damals in der Zehnten sitzen geblieben sind. Ähem.

25 Jahre später hat sich die Marke längst als feste Säule im Horrortempel der Popkultur etabliert. Aber wusstet ihr schon, dass eigentlich gar kein Film vorgesehen war? Final Destination entstand ungeplant aus einem Skript für die beliebte Mystery-Serie Akte X. Diese ursprüngliche Version könnt ihr sogar heute noch lesen.

Wie eine Serienepisode zum Grundstein für Final Destination wurde

Der Schöpfer von Final Destination ist Jeffrey Reddick, der eigentlich einen neuen Fall für die Agenten Mulder und Scully schreiben wollte. Er plante seine Geschichte als sogenanntes »spec script« – das sind Skripte, die Autoren nicht auf Auftragsbasis verfassen, sondern auf eigene Faust entwerfen und dann zum Verkauf anbieten.

Video starten 2:37 Final Destination 6 Bloodlines hätte es ohne Akte X niemals gegeben.

Viele davon werden nie umgesetzt oder massiv umgeschrieben. Im Fall der Episode, die später zu Final Destination wurde, gab es einige Anpassungen – Mulder und Scully mussten natürlich rausgenommen werden – aber viele der ursprünglichen Elemente kann man im Film immer noch erkennen.

Darum ging es in der nie entstandenen Folge: Scullys Bruder Chris (der in Akte X nur erwähnt wird, aber keine Sprechrolle bekommen hat) sitzt in einem Flugzeug, als er eine Vision von einer kommenden Katastrophe durchlebt.

Er versucht, die anderen Passagiere zu warnen und geht mit einer Handvoll Leute vor Abflug von Bord. Der Flieger verunglückt wenig später. Glück für die dem Schicksal Entflohenen, könnte man meinen. Doch die sterben nach und nach weg, dahingerafft von rätselhaften Todesumständen.

Während Mulder und Scully den Fall untersuchen, müssen sie auch die Unschuld von Chris beweisen, der von der Polizei verdächtig wird, etwas mit den Ereignissen zu tun zu haben. Später stellt sich heraus, dass wohl der Tod selbst die Finger im Spiel hat. 

Diese Version des Skripts hieß »Flight 180« und wenn ihr sie lesen wollt, findet ihr sie hier auf der Website bloody-disgusting. Sie wurde allerdings nie bei den Showrunnern eingereicht, stattdessen schrieb Reddick sie zu einem Filmskript um – auf Anraten eines damals führenden Kopfes bei New Line Cinema.

Dafür änderte der Autor einige Handlungsstränge und stellte das inzwischen bestens bekannte Konzept mit den schicksalhaften Toden in den Mittelpunkt. Hilfe bekam er dabei wiederum von den beiden Haupt-Writern für Akte X, James Wong und Glen Morgan.

Inzwischen sind sechs Filme zu Final Destination erschienen. Der neueste unter ihnen, Final Destination Bloodlines, erschien im Mai 2025 in den Kinos. Und der siebte Teil ist offiziell bereits in Planung, hat aber bisher noch kein bekanntes Release-Datum. Es wird vermutlich nicht der letzte bleiben. Die Arbeit des Todes ist eben nie vollendet!

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