Seit der IFA 2025 habe ich etwas, von dem ich nicht wusste, dass es ein unscheinbares Katzenproblem löst, das ich nun seit rund drei Jahren habe.
Zu meiner Familie gehören drei Stubentiger. Sie sind süß, knuddelig, garstig und ich liebe sie abgöttisch. Was ich nicht liebe, ist der Tatendrang, mit dem die dort klettern, wo sie es nicht sollen.
Mit eiskalter Gelassenheit drücken sie sich hinter Monitore oder schieben sich mit ihren Pelzkörpern zwischen Gegenstände auf Tischen – egal, ob dort Platz für den Plüschpo ist oder nicht.
Aber es ist halb so wild. Ich habe mich daran gewöhnt und meine drei Leoniden benehmen sich auch überwiegend gut. Sie haben zudem genügend Beschäftigung und Ruheplätze, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Wo die Einrichtung den Ansprüchen trotz Vorkehrungen nicht genügt, muss eben nachgeholfen werden.
Lebensumstände ändern sich
Ich bin vor ein paar Jahren mit meinen Plüschkanonen umgezogen. Einige Gegebenheiten haben sich dadurch verändert. Mein Fernseher im Schlafzimmer hing zuvor an einem Schwenkarm an der Wand gegenüber vom Bett.
Ich hoffe, Maxe, der aus guten Gründen davon abrät, einen TV im Schlafzimmer zu haben, macht nun nicht die Picard-Facepalm, wenn er diesen Artikel liest.
Vielleicht sollte ich betonen, dass ich kein Vorbild in der Hinsicht bin. Aber ich finde es schön, einen Fernseher bei meiner Schlafstätte zu haben, auch für den Fall, dass ich mal krank im Bett liege. Ich muss ihn ja nicht ständig benutzen und das mache ich auch nicht. Aber ab und an eben schon.
Ich schaue mir darauf nicht bloß Serien zum Einschlafen an, sondern mache nichts lieber, als meinen sonntäglichen Morgenzock direkt vom Bett aus zu beginnen.
Der Fernseher ist zwar ein stinknormaler Fernseher, ich benutzte ihn aber ausschließlich als Monitor, manchmal auch in Kombination mit Konsolen. Konventionelles Fernsehen schaue ich schon mein halbes Leben nicht mehr.
Eine alte Nähmaschine als TV-Tisch
Mit der Schwenkarm-Lösung war ich immer super zufrieden. Seit meinem Umzug spiele ich im Schlafzimmer aber nur noch auf meinem Gaming-Laptop, den ich nachts auf der Matratze stehen habe (hatte ich erwähnt, dass ich kein Vorbild bin?).
Hier sind die oben versprochenen weiteren Beispiele für Katzen, die oft dort liegen, wo sie nicht sollen, insbesondere auf und zwischen Magic-Karten und Kartensammelboxen. (Bildquelle: Nele Wobker/GameStar Tech)
Hintergrund ist, dass
a) der TV-Haltearm bei meinem Umzug kaputt gegangen ist,
b) ich ohnehin keinen neuen an der Wand gegenüber vom Bett anbringen könnte, und
c) ich bisher auch keine anderen passenden Möbel zum Draufstellen für das Gerät hatte.
Zwischendurch diente sogar einmal eine urtümliche Nähmaschine als Unterstellfläche. Aber bei dem Versuch haben meine Katzen zugeschlagen. Entweder haben sie sich stumpf vor den Bildschirm gesetzt oder sie sind dahinter geklettert, sodass der gesamte Fernseher bedrohlich ins Wanken geriet.
Auch andere Tische, Kommoden und Co. haben entweder zu viel Platz verbraucht oder passten in ihren Dimensionen nicht. Spielen und Schauen verhielten sich suboptimal, weil die Höhe nie zu meinen Gewohnheiten passte, also verschwand der TV eingemottet im Nebenraum. Mir fehlte die Geduld weiterzusuchen.
Jedenfalls ahnt ihr vielleicht schon, dass dieser Umstand nie so gravierend war, dass ich es in den drei Jahren für nötig gehalten hätte, dafür eine neue Lösung zu finden. So wichtig war es also nicht. Als ich aber im Vorfeld zur IFA einen TV-Stand zum Ausprobieren angeboten bekam, glimmte ein Funken in mir auf. Könnte dieses Möbelstück mein Katzen- und Wandmontageproblem lösen? Ich blieb skeptisch.
Auf den Fotos machte die Halterung den Eindruck, viel Platz zu verbrauchen, etwas, was ich vor meinem fast quadratischen Bett (180 x 200 Zentimeter) im eher lütten Schlafzimmer nicht habe.
Für mich perfekt, für die meisten aber unnötig
Dennoch wollte ich dem Möbelstück eine Chance geben und bin nun froh, dass ich das getan habe. Vorbildlich verpackt und mit deutlicher Kennzeichnung aller Teile war ich problemlos dazu in der Lage, den TV-Halter alleine aufzubauen.
Währenddessen fiel mir die durchweg überzeugende Qualität der Komponenten auf. Kein Holzsplitter steht über, der Lack ist gleichmäßig und lückenlos, jedes Gewinde sitzt. Als jemand, der regelmäßig Möbel, Gaming-Monitore und Katzenkram aufbaut, weiß ich das sehr zu schätzen.
Einmal aufgebaut und den Fernseher festgeschraubt, war ich erstaunt, wie platzsparend der TV-Stand trotz massiver Bauweise, inklusive zwei Regalfächern unter dem Gerät ist.
Auf den Bildern war es noch nicht der Fall aber auf einem davon steht inzwischen ein Mini-PC und darunter am Wochenende manchmal meine PlayStation.
Der Eiffel-TV-Ständer ist wohl nicht die erste Nicht-Wand-Aufstellung, die Platz spart, daher lohnt es sich, zu vergleichen. Er kostet rund 170 Euro. Es gibt weit günstigere Aufsteller für TVs. Ab 25 Euro bekommen wir eine ordentliche Auswahl an Alternativen geboten.
Allerdings finden sich unter den Exemplaren, die den Geldbeutel schonen, sehr viele, denen ich persönlich meinen kiloschweren Fernseher nicht anvertrauen wollen würde, oder die mir aus anderen Gründen weniger gefallen.
Einige bestehen schlichtweg aus einer senkrechten Metall- oder Kunststoffstrebe mit Plattenfuß am Boden, an der oben eine Halterung montiert ist.
Selbst vielen Leuten, die wie ich Katzen haben, dürfte ein solches Modell für ihre Zwecke vollkommen genügen, solange die Ständer das Gerät denn dann auch wirklich zuverlässig halten.
Neben dem fehlenden Vertrauen in derartige Produktionen würden mir aber auch der Design-Aspekt und andere Dinge bei einigen der Alternativen fehlen.
Der Eiffel-TV-Ständer bietet:
- Auswahl aus vier Holzfarben (ich habe Schwarz genommen, weil mein Bett ebenfalls sehr dunkel ist)
- Matte, schwarze Lackierung der Stahlteile
- Sauber versiegeltes Öko-Holz mit FSC-Zertifikat (die Auszeichnung des Forest Stewardship Councils stellt sicher, dass Hölzer ausschließlich aus nachhaltiger, sozialer und verantwortungsvoller Waldwirtschaft bezogen werden)
- Wahl zwischen Rollen und Standfüßen (bereits jetzt bin ich sehr dankbar dafür, den kompletten TV mit Leichtigkeit durchs Obergeschoss fahren zu können)
- Versteckte Kabelkanäle (keine Kabel zum Stolpern oder Rumgiegeln für die Katzen!)
- Stabile Form durch
Eiffelturm
-Design - Feucht abwischbare Bretter (ich finde Möbel, die so gar nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen, bescheuert)
- Einfacher Aufbau inklusive allem, was man dafür braucht
- Drehbar, Schwenkbar, neigbar, in der Höhe verstellbar
Allerdings gibt es auch ein paar Kontrapunkte: Der größte ist, dass ich den Fernseher an der Halterung nicht stufenlos bewegen kann und dafür zudem die Schrauben lösen muss. Mal eben schnell etwas an der Höhe oder dem Winkel verändern, funktioniert also nicht.
Gerade vor dem Bett stehend, kann das natürlich problematisch sein, weil ich darin mal liege, mal an das Rückenteil gelehnt sitze und mal im Schneidersitz hocke. Mein Blickwinkel kann also immer mal variieren. Maxe hat einige Artikel darüber geschrieben, wie wichtig die richtige Höhe beim TV ist:
Wer den TV-Stand also so wie ich vor dem Bett aufstellen möchte, sollte diesen Umstand bedenken.
Linh hatte sich das gute Stück übrigens live auf der IFA 2025 angesehen und euch ein paar weitere Fotos mitgebracht. Bei seiner Visite stellte sich heraus, dass der Händler auch noch ein Modell, das speziell auf Gaming ausgelegt ist, im Repertoire hat. Dieses leuchtet (natürlich) und bietet einen etwas anderen Aufbau:
In meinem Fall würde das für mein Schlafzimmer zwar nicht infrage kommen, aber auch der beleuchtete Geselle macht einen fantastischen Eindruck.
Mehr aus der Eiffel
-Serie: Ich habe nicht nur den TV-Halter, sondern auch noch einen Plattenspieler-Ständer-Regal von dem Hersteller ausprobiert. Preis, Verarbeitungsqualität und Material sind gleich, aber das Design ist etwas zu klobig für meinen Geschmack.
Außerdem können die Katzen hier auch weiterhin auf den Schallplattenspieler springen. Dennoch spricht auch hier die Qualität für sich.
Ich hatte mir unter den Pro- und Kontrapunkten zuerst bei beiden Möbelstücken ein Teuer
notiert. Die Annahme, rund 170 Euro wären für einen Plattenspieler-Regaltisch sowie einen TV-Halter mit den genannten Eigenschaften teuer, basiert darauf, dass ich mich vor diesem Artikel nicht mit dem Markt für beides beschäftigt habe.
Eine kurze Recherche ergibt, dass es zwar deutlich günstigere Alternativen oder eben das Altbewährte aus dem schwedischen Möbelhaus gibt, beides aber kaum mit der hier gebotenen Qualität mithalten kann.
Mein Fazit ist, dass ich mir den TV-Stand auch selbst kaufen würde, denn er passt perfekt an diesen speziellen Einsatzort bei mir zu Hause. Er spart Platz, ist rollbar, hat zwei Regelflächen für weitere Geräte, die Kabel werden unsichtbar durch die Kabelkanäle, sodass die Katzen sich auch daran nicht vergehen können. Für die allermeisten von euch dürften aber locker günstigere TV-Halterungen ausreichen.
Jetzt seid ihr gefragt: Wie habt ihr eure Fernsehgeräte montiert und seid ihr damit zufrieden? Erzählt es uns in den Kommentaren.

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