Fortnite - So viel verdient Rekord-Streamer Ninja im Monat

Twitch-Streamer Ninja knackt aktuell diverse Rekorde. Nun hat er sein Monatseinkommen verraten und das lässt manches Entwicklungsbudget alt aussehen.

von Sebastian Zelada,
20.03.2018 12:35 Uhr

Mit Streams zu Fortnite Battle Royale macht Ninja auf Twitch ordentlich Reibach.Mit Streams zu Fortnite Battle Royale macht Ninja auf Twitch ordentlich Reibach.

Tyler Blevins ist Twitch-Usern wohl besser bekannt als Ninja. Der Fortnite-Streamer ist aktuell der beliebteste Kopf auf Amazons Streaming-Plattform und damit auch einer der absoluten Topverdiener.

Nun hat er einen Forbes-Bericht bestätigt, der behauptete er würde mehr als 500.000 Dollar im Monat verdienen. Diese unglaubliche Zahl erreicht er im Wesentlichen durch Twitch-Abos seines Kanals, von denen er einen Teil der Erlöse erhält.

Gegenüber CNBC erklärte der 26-Jährige, dass sein Einkommen sich aus seinen 3,7 Millionen Followern auf Twitch, 5 Millionen YouTube-Abonennten und Millionen weiterer Social-Media-Follower zusammensetzt. Ninja verriet zudem, dass er stark von einer Promotion-Aktion zwischen Twitch und Fortnite-Entwickler Epic profitiert hat. Diese bot Abonnenten von Twitch Prime Loot für Fortnite.

Ebenso für Aufsehen sorgte kürzlich einer seiner Streams, bei dem er mit dem Rapper Drake Fortnite spielte.

Allein durch diese Aktion soll er 10.000 zusätzliche Abonnenten erhalten haben. Warum er so erfolgreich ist, erklärt sich Ninja folgendermaßen:

"Ich denke, ich zeige hochklassiges Gameplay, das die Leute nicht bei vielen anderen Content Creators sehen können. Es ist sehr schwierig, einer der besten [Spieler] in einem Videospiel zu sein - oder bei irgendetwas auf dieser Welt."

Ein weiterer Faktor sei seine Persönlichkeit:

"Ich bin ziemlich bescheuert. Ich ahme Leute nach und mache Schabernack. Es ist die Kombination daraus. Es ist einfach spaßig zuzusehen und eine ziemlich positive Umgebung."

Mit dem Geld das er verdient, geht Ninja nach eigenen Angaben sorgsam um. "Ich investiere und spare definitiv so viel es geht. Ich plane jetzt nicht, damit irgendetwas Verrücktes zu machen."

Der ehemalige Halo-Profi hat auch einen wichtigen Ratschlag an alle Gamer, die es ihm gleichtun wollen, denn für Videospiele seine Ausbildung schleifen zu lassen, kam für ihn nie in Frage:

"Ich habe meinen Job bei Noodles & Company behalten und bin auf dem College geblieben, während ich all diese Dinge gemacht habe. Ich war weiterhin gut in der Schule und habe mich auf meine Zukunft konzentriert, während ich am Streaming und den Wettbewerben in Halo gearbeitet habe. Ich ermutige alle, das auch so zu tun. An alle Kinder da draußen: Ihr könnt nicht einfach alles fallenlassen, um euer Geld mit Videospielen zu verdienen. "

Der Wettbewerb werde zudem immer größer. Besser sei es, seine Zukunft zu sichern, während man ein wenig extra Zeit investiere, um auch seine Spielerkarriere voranzutreiben.

Fortnite: Battle Royale - PS4, PS4 Pro, Xbox One und Xbox One X im Grafikvergleich mit Frame-Rate-Test 3:33 Fortnite: Battle Royale - PS4, PS4 Pro, Xbox One und Xbox One X im Grafikvergleich mit Frame-Rate-Test


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