Der Galaxy Ring soll umgehen, was für viele das größte Problem von Smartwatches ist

Samsungs neuestes Gagdet steht in den Startlöchern und bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen Smartwatches. Wir fassen noch einmal zusammen.

Die Akkulaufzeit des Galaxy Ring soll die der Smartwatch übertreffen. Allerdings ist die Smartwatch mit einem Display ausgestattet. (Ali, minicase - Adobe Stock) Die Akkulaufzeit des Galaxy Ring soll die der Smartwatch übertreffen. Allerdings ist die Smartwatch mit einem Display ausgestattet. (Ali, minicase - Adobe Stock)

Am 10. Juli werden wir wahrscheinlich alle Details zum Galaxy Ring erfahren. Im Vorfeld ist bereits teilweise bekannt, welche Vorteile Samsung hervorheben könnte.

Warum das wichtig ist: Der Galaxy Ring soll angeblich bis zu neun Tage ohne Aufladen auskommen und damit ein Problem vieler Smartwatches aushebeln. Die Kommentare zu unseren Artikeln zeigen, dass das Thema Akkulaufzeit für viele immer noch ein Dorn im Auge ist.

  • Mit einer Akkulaufzeit von neun Stunden würde Samsung seinen zukünftigen direkten Konkurrenten und Platzhirsch Oura überholen (ungefähr fünf Tage).
  • Der Galaxy Ring wird – ähnlich wie die Smartwatches – als Fitness-Wearable positioniert. Zwar ist im Ring kein Display verbaut, doch aufgrund der Features schlägt das Gadget in die gleiche Kerbe.
  • Ob das Versprechen mit der Akkulaufzeit am Ende tatsächlich eingehalten wird, müssen die ersten Tests zeigen.
  • Aus den FCC-Zertifizierungsunterlagen geht hervor, dass der Akku je nach Ringgröße 17 mAh, 18,5 mAh und 22 mAh fassen wird.

Im Detail: Das neue Wearable soll so ziemlich alle Fitness-Funktionen und Sensoren einer Smartwatch abbilden. Neben der Messung von Blutsauerstoff, Körpertemperatur, Herzschlag und EKG werden weitere Messwerte während des Schlafs berücksichtigt, darunter Schlaflatenz, Atemfrequenz und nächtliche Bewegung.

Warum Ringe für das Schlafmonitoring potenziell besser geeignet sind als Smartwatches, wird im folgenden Artikel erläutert:

Rudimentäre Fitnessdaten wie Schrittzähler und eine automatische Trainingserkennung sind laut Hersteller ebenfalls an Bord.

Außerdem soll ein Health Score in der Pipeline sein, der aus den gemessenen Daten die tägliche Leistungsfähigkeit ermittelt. Eine ähnliche Funktion bieten bereits Oura sowie Garmin.

Die Food-App von Samsung gibt es bereits. Ihr könnt sie beispielsweise mit einem passenden Kühlschrank des Herstellers verbinden. Die Food-App von Samsung gibt es bereits. Ihr könnt sie beispielsweise mit einem passenden Kühlschrank des Herstellers verbinden.

In Kombination mit Galaxy AI könnte auch eine Anbindung an Samsung Food sowie ein Ernährungscoach verfügbar sein, der auf Basis eurer Daten sowie eurer Fitnessziele Empfehlungen für gesunde Mahlzeiten erstellt.

Zum Start könnten Funktionen fehlen, oder im Abo stecken

Wie aus einem früheren Bericht hervorgeht, könnten zum Marktstart noch nicht alle Gesundheitsfunktionen freigeschaltet sein. Hintergrund sind regulatorische Hürden bei der Zertifizierung. So könnte es durchaus sein, dass Nutzer zum Start des Wearables auf EKG- und Blutdruckmessung verzichten müssen.

Darüber hinaus gibt es Gerüchte, dass Samsung einige Funktionen hinter einer monatlichen Gebühr in Form eines Abonnementdienstes verstecken könnte, was im Bereich der Fitness-Wearables nicht unüblich ist.

Marken wie Google, Oura, Whoop und Withings bieten zusätzliche Funktionen nur gegen eine monatliche Gebühr an.

Bisher sind die Gesundheits- und Fitnessfunktionen der Galaxy-Wearables kostenlos.

Preise und Verfügbarkeit

Der Galaxy Ring soll sich preislich an Oura orientieren. Der Ring von Oura ist ab etwa 330 Euro erhältlich. Gut möglich, dass Samsung sein Wearable zwischen 300 und 350 Euro platziert. Farblich wird es wohl drei Ausführungen geben:

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  • Silber
  • Gold
  • Schwarz

Der Ring wird höchstwahrscheinlich auf dem Unpacked Event am 10. Juli vorgestellt. Neben dem Ring werden eine Galaxy Watch Ultra, neue Galaxy Buds sowie das Flip6 und Fold6 erwartet.

Wie im letzten Jahr wird das Event mit einem Live-Stream hier auf GameStar Tech begleitet.

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