50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Der Game Pass wird teurer, doch in Deutschland kommt ihr vorerst drum herum - unter einer Bedingung

Habt ihr ein laufendes Game Pass Abo, dann solltet ihr euch die Kündigung aktuell gut überlegen. Denn wer bleibt, behält sein Abo vorerst zum alten Preis.

Da hat Microsoft den Vogel abgeschossen: Mit den neuen Game-Pass-Preisen hat das Unternehmen zahlreiche Kunden verprellt. Da hat Microsoft den Vogel abgeschossen: Mit den neuen Game-Pass-Preisen hat das Unternehmen zahlreiche Kunden verprellt.

Dass der Game Pass teurer geworden ist, dürften mittlerweile selbst die letzten Einsiedler an den entlegensten Orten erfahren haben. Am 01. Oktober kündigte Microsoft an, die Preise von drei der vier Stufen seines Spiele-Abos anzuheben und erntete dafür einen Sturm der Entrüstung aus der Community.

Vor allem die 50-prozentige Preissteigerung des Ultimate-Abos sorgte für Unverständnis. Viele Kunden kündigten daraufhin kurzentschlossen ihr Abo, da sie die neuen Preise nicht zu tragen bereit sind.

Wenn die Spiele im Game Pass für euch interessant sind und ihr den Pass derzeit abonniert habt, dann solltet ihr euch die Kündigung allerdings gut überlegen. Denn für bestehende Abos gelten die neuen Preise anscheinend nicht - zumindest in Deutschland und einigen anderen Ländern.

Was sagt Microsoft?

Game-Pass-Abonnenten in Deutschland wurden von Microsoft in den vergangenen Tagen per E-Mail über die Preisanpassungen informiert. In der Mail versteckt sich aber auch eine positive Nachricht, denn laufende Abos bleiben vorerst beim alten Preis. So schreibt das Unternehmen:

Kürzlich hast du vielleicht von Änderungen am Preis von Xbox Game Pass-Abonnements mitbekommen. Im Moment betreffen diese Erhöhungen nur neue Käufe und haben keinen Einfluss auf dein aktuelles Abonnement für den Markt, in dem du wohnst, solange du einen automatisch verlängerbaren Tarif aktiviert hast.

Solltest du dich dazu entscheiden, deinen Plan zu kündigen und erneut zu erwerben, wird dir der neue aktuelle Tarif berechnet. Wenn sich aus irgendeinem Grund etwas an deinem bestehenden Konto ändern sollte, teilen wir dir das mindestens 60 Tage vorher mit, sodass du jederzeit die Möglichkeit hast, dein Abonnement zu kündigen oder zu ändern.

Ähnliche Mails wurden offenbar auch an Kunden in Österreich, Irland, Italien, Polen, Korea und Indien verschickt. Auch hier bleiben Bestandskunden von der Preissteigerung zunächst verschont.

Im Gegensatz zu den USA, wo Microsoft bei der Preisgestaltung seines Abos nahezu frei schalten und walten kann, sorgen in der EU strenge Verbraucherschutzvorschriften dafür, dass eure laufenden Abos nicht einfach von heute auf morgen teurer werden können.

Dazu bedarf es nämlich einer fristgerechten Vorankündigung mit mindestens einem Monat Abstand. Sollte Microsoft auch für Bestandskunden die Preise anheben wollen, werdet ihr also in jedem Fall rechtzeitig informiert und habt noch die Möglichkeit zu kündigen.

Video starten 1:38:14 Milliardengrab Xbox? Wie Microsoft sein Potenzial verspielt

Psychospielchen gegen Bedarfsabonnenten

Allerdings könnten bei der Nichterhöhung des Abopreises für Bestandskunden auch psychologische Erwägungen seitens Microsoft eine Rolle spielen. Schon bei der letzten Preiserhöhung 2023 waren Bestandskunden lange von den neuen, höheren Preisen verschont geblieben.

Damit setzt das Unternehmen vor allem Abo-Springer unter Druck. Also diejenigen unter euch, die den Game Pass immer wieder je nach Bedarf buchen und kündigen, um nur einzelne Titel zu spielen. Denn Microsoft will langfristige Kundenbindung erreichen und ist an solchen Ein-Monats-Abonnenten weniger interessiert.

Lässt man den Preis für Bestandskunden niedrig, erhöht ihn aber für neue Abos, macht man den Leuten, die in Zukunft noch einmal wiederkommen wollen, das Kündigen deutlich unattraktiver. Denn steigen sie wieder ein, müssen sie plötzlich mehr für den Game Pass bezahlen. Ob sich das Abonnement für euch weiterhin lohnt, solltet ihr also am besten mal in einer ruhigen Minute durchrechnen.

Um ein Jahresabo des PC Game Pass (180 Euro) zu rechtfertigen, müsstet ihr beispielsweise mindestens drei Vollpreistitel im Jahr kaufen. Habt das ohnehin nicht vor, dann ist die Kündigung womöglich die richtige Option. Wollt ihr dagegen auch weiterhin die Day-One-Releases genießen, dann lohnt sich das Bleiben auch zum neuen Preis.

Alle wichtigen Neuigkeiten rund um die Preisänderungen findet ihr in der obigen Linkbox.

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