Ich kann nicht fassen, dass ich 2026 tatsächlich über ein neues Fatal Frame schreibe – jetzt muss ich euch von meiner liebsten Spielereihe erzählen! | GameStar nach Feierabend

Ich schwöre, ich habe meine Kollegen nicht gezwungen! Aber diese Woche entspannen wir uns nach Feierabend kollektiv mit Geister-Horror, blutigen Comic-Sekten und genialem Krimi-Quatsch.

Wenn Natalie eine Gelegenheit wittert, über Project Zero zu sprechen, dann wird sie das! Wenn Natalie eine Gelegenheit wittert, über Project Zero zu sprechen, dann wird sie das!

Okay, ich schwöre, es ist purer Zufall, dass »GameStar nach Feierabend« immer in Grusel, Mord und Totschlag endet. Wer mich kennt, weiß, dass ich Horror liebe – aber ich zwinge meine Kolleginnen und Kollegen ehrlich nicht, meine schaurige Ader zu übernehmen.

Irgendwie sind wir dieses Wochenende aber alle kollektiv auf die dunkle Seite abgedriftet – wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Während ich mich in meinem heiß ersehnten Horror-Remake mit der Kamera auf tragische japanische Geister stürze, verliert sich Nele in den blutig-zuckersüßen Sekten-Ritualen ihres neuen Lieblingscomics. Und Jonas? Der schnappt sich die Fernbedienung, um bei seinem Serien-Highlight verzwickte Mordfälle mit einer gesunden Prise Quatsch zu lösen.

Los geht's mit unseren Geheimtipps – macht am besten das Licht schnell an, wenn ihr besonders schreckhaft seid!

Spiele-Tipp: Fatal Frame 2: Crimson Butterfly Remake

Für Fans von: Survival Horror, japanischer Kultur

Video starten 1:39 Project Zero 2: Crimson Butterfly – Release-Trailer zum Remake

Genre: Survival Horror | Entwickler/Publisher: Koei Tecmo | Release: 12. März 2026 | Plattform: PC, PS5, Xbox X/S, Switch 2 | Deutsche Sprachausgabe? Ja (Texte)

Natalie: ASDKJHASDJKh!! Verzeiht diese Kakophonie, aber in meinem Kopf schwirren so viele Gedanken, weil ich euch alles sofort zu Project Zero erzählen möchte! Aber lasst uns kurz ein ... und wieder ausatmen ... und es der Reihe nach angehen:

Project Zero (oder Fatal Frame) war mein allererstes Horrorspiel, damals auf der PS2. Und es hat mich derart verzaubert, dass ich dieses Genre nie wieder verlassen habe. Schon damals war es schwierig, an die Project-Zero-Trilogie ranzukommen, später wanderte die Marke auch noch zu Nintendo, war lange Zeit Japan- und Nintendo-exklusiv – und erst vor wenigen Jahren kamen Teil 4 und 5 nicht nur nach Europa, sondern auch in den Steam-Store!

Und jetzt ist 2026 tatsächlich sogar ein neues Spiel in der Reihe erschienen! WAAAH! Okay, okay, ganz neu ist es nicht: Fatal Frame 2: Crimson Butterfly Remake ist eine Neuauflage – übrigens nicht die erste – vom PS2-Original.

Fatal Frame 2: Crimson Butterfly Remake auf Steam

Aber was an diesem Survival-Horror fasziniert mich denn so sehr? Die Fatal-Frame-Spiele sind tief in japanischem Glauben und Folklore verwurzelt. Die bösen Geister, gegen die ich nur mit einer Kamera kämpfe, haben alle eine tragische Geschichte. Bin ich in der einen Sekunde überglücklich, die starke ertrunkene Frau besiegt zu haben, verdrücke ich in der nächsten Sekunde ein paar Tränen, weil ich von ihrem Schicksal lerne.

Die Kamera als »Waffe« gibt mir ein wohlig-schauriges Gefühl schutzlos im gefährlichen Geisterdorf herumzuwandern. Ich erkunde alle Ecken, mache Schnappschüsse von Geistergestalten, die kurz hinter meinem Rücken aufploppen. Ich upgrade meine Kamera, um mehr Schaden zu verursachen oder die Gespenster wegzustoßen. Und ich sammle immer mehr Dokumente, um dem Geheimnis des Dorfes auf den Zahn zu fühlen.

Das Fatal Frame 2 Remake ist nicht perfekt. Grafisch sieht das Ding super aus. Die Entwickler haben auch das Dorf um ein paar neue Regionen und Nebenquests erweitert – da macht die Rückkehr auch Spaß, wenn man eigentlich schon jeden Winkel kennt. Neu sind allerdings auch Filter und ein paar andere Funktionen für die Camera Obscura. Dadurch werden die Gefechte für meinen Geschmack schon zu »arcadig« und lenken vom eigentlichen Horror ab.

Trotzdem freue ich mich wie ein Halloween-Kürbis, dass ich doch tatsächlich noch ein neues Spiel aus meiner liebsten Reihe erleben darf. Auch wenn es nicht perfekt ist: Das Remake ist aktuell die beste Möglichkeit, in diese fantastische Reihe einzusteigen! Und vielleicht sehen wir in Zukunft ja noch mehr!


Serien-Tipp: High Potential

Für Fans von: Psych, leichter Krimi-Kost

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Genre: Crime-Comedy | Produktion: 20th Television | Staffeln: 2 | Serienstart: 2024

Jonas: Deutschland ist ein Krimiland. Ich habe selber jahrelang gerne Krimis gelesen. Aber irgendwann wurde mir das einfach zu ernst und ich habe mich an eine meiner absoluten Lieblingsserien zurückerinnert: Psych. Mordfälle, spannende Auflösungen, aber eben auch ganz viel Herz und Quatsch. Warum gibt es eigentlich so etwas heutzutage nicht mehr?

Die Antwort: Gibt es, nämlich Hight Potential. Genau wie in den 2000ern mischt die Serie, von der man aktuell die ersten beiden Staffeln auf Disney+ sehen kann, ernste Fälle mit einer gesunden Prise Humor.

Die Show dreht sich rund um Morgan Gillory, die einen extrem hohen IQ besitzt und damit besser als die Polizei Zusammenhänge herstellen und Schlüsse ziehen kann. Durch einen glücklichen Zufall kann sie aber genau das ausleben und den Cops in Los Angeles mit ihren unorthodoxen Methoden helfen. Was natürlich für herrlichen Quatsch, aber auch viele ernste Momente sorgt.

Fans von Psych kommen hier wirklich extrem auf ihre Kosten - was kein Wunder ist. Psych-Hauptdarsteller James Roday arbeitet als Regisseur mit an der Serie.


Comic-Tipp: Cult of the Lamb – Der erste Vers

Für Fans von: Cult of the Lamb, die tiefer in die Lore einsteigen möchten; Lovecraft, Edutainment mit Gore-Faktor (wie Happy Tree Friends, Don't Starve), Folk Horror

Nele bringt sich für das Lesen des Comics auch mit passender Deko in Stimmung! (Bildquelle: Nele Wobker) Nele bringt sich für das Lesen des Comics auch mit passender Deko in Stimmung! (Bildquelle: Nele Wobker)

Genre: Okkulter Dark-Fantasy-Horror im Cartoon-Stil | Autoren: Alex Paknadel, Troy Little, Nick Filardi | Übersetzung: Kai Wichmann | Verlag: Egmont Comic Collection | Erstveröffentlichung: 7. April 2026 | Preis: 18 Euro | Seitenzahl: 104 Seiten

Nele: Nele Wobker: Cult of the Lamb – Der erste Vers basiert auf dem gleichnamigen Spiel. Im Comic wird beleuchtet, wie aus dem unschuldigen Opferlamm ein charismatischer und skrupelloser Sektenführer wird. Der will nichts mehr, als die alten Götter zu stürzen und baut zu diesem Zweck einen Kult auf.

Genau wie im Spiel, gibt es auch im Comic einen krassen Kontrast: Der Artstyle ist zuckersüß, wird aber gepaart mit abgrundtiefem Horror. Während es im Spiel vor allem um Management geht, legt »Der erste Vers« seinen Fokus auf die Charaktere und gibt ihnen mehr Tiefe. 

Der Comic ist die perfekte Lore-Ergänzung für alle, die Spiel und Grafik mögen, und die Hintergründe der Geschichte besser verstehen möchten. 

Für November ist bereits der nachfolgende Comicband »Cult of the Lamb – Der zweite Vers« geplant und vorbestellbar.

Wichtige Frage zum Schluss

Die GameStar-Redaktion treibt seit zwei Wochen eine wichtige philosophische Frage um – und jetzt wollen wir eure Meinung hören:

Wenn ein Vampir Polizist ist und einen Durchsuchungsbefehl hat ... darf er dann in mein Haus rein? Also steht Bürokratie und das deutsche Recht über paranormalen Regeln oder nicht?

Schreibt uns eure Gedanken bitte in die Kommentare! Wir brauchen die richtige Antwort und die Erlösung!

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