Gamesweekberlin - Sieben Tage lang dreht sich alles um Entwicklung, Karriere, E-Sport & Spielekultur

Die Gamesweekberlin lädt im April in die Hauptstadt. Mit zehn Events rund um Videospielentwicklung, Wirtschaft und Gaming-Kultur dreht sich eine Woche lang alles um das Business mit Computerspielen.

von Stefan Köhler,
06.03.2019 18:58 Uhr

Die Gamesweekberlin 2019 findet ab dem 8. April statt.Die Gamesweekberlin 2019 findet ab dem 8. April statt.

Auch 2019 lädt die Gamesweekberlin für eine Woche in die Hauptstadt. Vom 8. bis 14. April werden 15.000 Besucher zur zentralen branchenübergreifenden Kommunikations- und Networking-Plattform für Computerspielewirtschaft, -entwicklung und -kultur erwartet.

Zehn Events werden im Rahmen der Gamesweekberlin 2019 präsentiert, darunter aus Vorjahren bekannte Formate wie die "Quo Vadis" und "Womenize! Games and Tech". Die Events in der Übersicht:

  • Quo Vadis (08. und 09. April): Zwei Tage lang werden auf acht Summits in konzentrierten Sessions Themen wie Marketing, Live-Ops, Community-Management, Finanzierung und Funding von Games sowie aktuelle Entwicklertrends, innovative Technologien und der Einsatz von Computerspielen im Gesundheitswesen diskutiert.
  • Bonus-Level Japan (ab 08. April): Die Sonderausstellung des Computerspielemuseums läuft ab Start der Gamesweekberlin bis September und dreht sich - der Name sagt es - um die japanische Spielekultur und Entwicklungsgeschichte.
  • Matchmaking Dinner (08. April): Das Matchmaking-Dinner führt Gamesbranche, Politik und Wissenschaft zusammen, 200 Vertreter werden eingeladen.
  • Rainbow Arcade (bis 13. Mai): Das Schwule Museum widmet sich in einer Ausstellung der queeren Geschichte der Videospiele. Spielbare Titel, Konzeptzeichnungen, Videospielmodifikationen und Dokumentationen von queeren Online-Communities werden präsentiert.
  • Womenize! Games and Tech (10. April): Einmal mehr dreht sich in Talks, Panels und Workshops bei der Womenize! alles um Karriere, Perspektive und Stärkung von Frauen in der Games- und Techbranche.
  • A Maze (10. bis 13. April): Das Publikumsfestival ist zurück, das im vergangenen Jahr mit der Auszeichnung des zu diesem Zeitpunkt in Deutschland nicht verfügbaren Attentat 1942 für Schlagzeilen sorgte.
  • German Esports Summit (11. April): Die Fachkonferenz des eSport-Bund Deutschland dreht sich um die digitale Sportbewegung.
  • APITs Day (11. April): Wie kann man Soft- und Hardware aus der Spielebranche außerhalb der Unterhaltung nutzen? Beim »Applied Interactive Technologies Day« dreht sich alles um diese Frage.
  • Gamefest (12. bis 14. April): Die Gamesweekberlin richtet sich nicht nur an Branchenvertreter und Fachpublikum, beim Gamefest sind alle dabei. Die Ausstellung bietet 600 Quadratmeter mit Anspielstationen für Indietitel, Brettspiele, Virtual Realty, Arcade-Automaten, Retro-Konsolen und mehr. Das Bühnenprogramm umfasst Interviews, Live Let's Plays, Turniere und Musik, außerdem finden Workshops mit dem allyance YouTube-Netzwerk statt, das wie die GameStar zur Webedia GmbH gehört.
  • Berlin Games Breakfast 2019: Die bündnisgrüne Fraktion diskutiert mit ihren Gästen, welche Verankerung Videospiele im institutionellen Bereich des Berliner Kulturbetriebes haben und welchen Platz sie einnehmen dürfen und sollen.

Tickets für die gesamte Gamesweekberlin gibt es ab 800 Euro. Wer nicht zur Branche gehört und nur das Gamefest mit Freunde und Familie besuchen möchte, ist ab 4 Euro dabei.

Mehr Infos: Zur offiziellen Webseite der Gamesweekberlin

Rund um die Gamesweekberlin findet außerdem noch der Deutsche Computerspielpreis 2019 (9. April) und die TwitchCon (13. bis 14. April) statt, auch außerhalb der Events gibt es also noch wichtige Gaming-Veranstaltungen im April.

Die Gamesweekberlin wird durch das Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert, zu den Sponsoren gehören der game Verband, UE Germany, PlayFab, Kickstarter, Ubisoft BlueByte, Crytek und XMG. Einen Eindruck von den Events vermittelt der Trailer unterhalb von der letztjährigen Gamesweekberlin 2018.


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