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Fazit: Geforce RTX 3090 im Test: Ist sie wirklich die erste 8K-Grafikkarte für Spieler?

Fazit der Redaktion

Nils Raettig: Keine Frage, die Geforce RTX 3090 Eagle OC von Gigabyte ist in unserem Test wahnsinnig schnell. Ein Leistungsplus von fast 50 Prozent in 4K gegenüber der RTX 2080 Ti dürfte so manchen Enthusiasten sehr glücklich machen.

In Anbetracht des Preises muss man aber auch so ein Enthusiast sein, um ernsthaft über den Kauf der RTX 3090 nachzudenken - oder aus dem (Semi-)Professionellen Bereich kommen. Im Vergleich mit der RTX Titan wird man hier gleichzeitig das deutlich bessere Preis-/Leistungsverhältnis erhalten.

Im Duell mit der RTX 3080 fällt der Leistungssprung natürlich deutlich geringer aus. Gepaart mit der auch für die RTX 3090 voraussichtlich sehr schwierige Liefersituation, sorgt das bei mir für einen faden Beigeschmack.

Da ich privat primär League of Legends spiele, muss ich mir um einen Kauf der RTX 3090 zum Glück ohnehin keine Gedanken machen. Durch vierstellige FPS-Werte werde ich schließlich auch kein besserer LoL-Spieler (auch wenn solche Werte selbst mit der RTX 3090 kaum erreichbar sein dürften, weil die Engine da vermutlich nicht mitmacht).

Alexander Köpf: Die RTX 3090 ist ihrer Zeit voraus. Zumindest, was das Spielen in 8K-Auflösung anbelangt, denn das ist meiner Meinung nach wahrscheinlich noch etliche Jahre davon entfernt, wirklich massentauglich zu sein. Davon abgesehen reicht die Performance der RTX 3090 in meinen Augen noch nicht, um von der ersten voll 8K-fähigen Karte zu sprechen.

Das soll aber nicht heißen, dass die RTX 3090 per se nicht gut ist. Im Gegenteil: Sie ist in unserem Test bei 4K-Auflösung zwölf Prozent schneller als die RTX 3080 und damit durchschnittlich knapp 50 Prozent vor der RTX 2080 Ti. Ein satter Leistungssprung allemal, wenn auch nicht der größte aller Zeiten.

Deutlicher kann die RTX 3090 in unserem Test bei aktiviertem Raytracing zulegen. Besonders gespannt bin ich daher auf Cyberpunk 2077, das gleich vier Raytracing-Effekte unterstützen wird und der RTX 3090 zugute kommen könnte.

Abseits dessen ist die RTX 3090 genauso obsolet wie teuer. Mit ihren 24 GByte Videospeicher richtet sie sich ganz klar an sogenannte Prosumer und hat meiner Meinung nach eigentlich nichts unter dem Geforce-Label für Spieler zu suchen.

Insgesamt hält sich meine Begeisterung daher in Grenzen. Die RTX 3090 ist zweifellos die schnellste Karte auf dem Markt und ich würde sie gerne mein Eigen nennen, aber der Abstand zur RTX 3080 fällt mir gerade ohne Raytracing einfach zu gering aus, um sie wirklich empfehlen zu können.

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