Geheimtipp MachiaVillain - Angela Merkel trinkt das Blut von 12 Babys

In MachiaVillain betreiben wir eine Monster-Villa - und einen wunderbar absurden Geschichtengenerator.

von Alexander Krützfeldt,
16.05.2018 15:00 Uhr

Das hier verwendete Bild von Angela Merkel stammt von Armin Linnartz, wir verwenden es nach CC BY-SA 3.0 und sind verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass der Fotograf unsere Veränderungen an seinem Werk weder unterstützt noch anderweitig gutheißt. Wir können uns gar nicht erklären, warum.Das hier verwendete Bild von Angela Merkel stammt von Armin Linnartz, wir verwenden es nach CC BY-SA 3.0 und sind verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass der Fotograf unsere Veränderungen an seinem Werk weder unterstützt noch anderweitig gutheißt. Wir können uns gar nicht erklären, warum.

Ich baue mir ein Shining-Hotel. Ich gebe zu: diesen Wunsch hatte ich immer.

Irgendwann fing das an, dass mein Bruder und ich uns dachten, geil wäre doch, wenn man ein eigenes Haus hätte, in dem man die Leute gegen Geld zu Tode erschreckt. Dass dieser Wunsch nochmal wahr würde, dachte ich nicht.

MachiaVillain ist das Spiel, ein Aufbauspiel, das mir diesen Wunsch erfüllt und sich stark an Prison Architect oder RimWorld orientiert.

RimWorld, oder: Das Spiel, in dem Petra eine Niere verlor

Das Ziel ist, eine Horrorvilla im Wald zu bauen (siehe »Cabin in the Woods«), Monster zu züchten und ihre Bedürfnisse zu stillen und ahnungslose Touristen unter einem Vorwand ins Haus zu locken, um sie zu erschrecken, zu töten, zu zerteilen und in Marmeladengläsern einzuwecken. Wenn das kein geiles Spielprinzip ist, weiß ich auch nicht.

Ich starte den Rechner. Installiere. Bringe mich in Stimmung, böse zu sein, indem ich Youtube-Kommentare lese (was nicht hilft) und anschließend schaue ich die Penny-Werbung und werde rasend wütend.

Wir suchen uns anfangs drei Monster aus, die wir selbst benennen können - meine heißen: Michael Graf (Psychopath, frisst gerne, kann aber dafür schlecht laufen), Angela Merkel (Vampier, träge, aber weiß) und Nazi-Kurt (Skelett, war in der Waffen-SS). Dann startet das Spiel auf einer brachliegenden Wiese im Wald. Ressourcen gibt es: Holz (also Bäume), Stein (auch Metalle), Pilze und böses Holz.

Report: Emergent Storytelling - Wenn das Spiel die Story ist

Der Autor
Eigentlich schreibt Alexander Krützfeldt Bücher und für Zeitungen. Sagt er jedenfalls. Die Anfrage, ob er Bock habe, sich eine alte Horror-Villa zu bauen, konnte er natürlich nicht abschlagen. Haust da jetzt immer noch: ohne Strom, ohne Essen. In Finsternis. Obwohl: Kollege Graf hat ihn neulich bei Rewe gesehen. Da guckten seine Augen hektisch über den Rand der Eistruhe, das Essen betrachtend, und wanderten hin und her.

Das mit dem Hund

Ah, wir haben Gäste. Wir gehen fest davon aus, dass sie zum Essen bleiben.Ah, wir haben Gäste. Wir gehen fest davon aus, dass sie zum Essen bleiben.

Zunächst müssen wir unseren Mitbewohnern ein Anwesen zimmern: die Mansion. Es gibt einen Chef der örtlichen Liga der machiavillainischen Schurkenvereinigung, Cthulhu, der uns mit Regeln nervt (immer gibt es Regeln): 1. Töte deine Opfer, wenn sie allein sind. 2. Töte die Jungfrau zuletzt. 3. Verschone den Hund. Ehrlich. Verschone den Hund.

Gut. Kann ich mir merken. Zerteile den Hund, verschone die Opfer, verbring viel Zeit alleine mit Jungfrauen. Wir kriegen für das Einhalten der Regeln einen Bonus, aber das interessiert uns nicht. PS: Nichtbeachtung führt zum Besuch von Geisternjägern oder der Polizei.

Sponsored

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen