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Seite 2: Gemini Rue im Test - Sierra wäre stolz gewesen

Die Vorbilder: Sierra & Beneath a Steel Sky

Mehr noch als an den alten LucasArts-Legenden orientiert sich Gemini Rue an den Adventure-Spielen von Sierra (King´s Quest, The Legend of Robin Hood, Codename: Iceman) sowie dem Genre-Klassiker Beneath a Steel Sky. Mit letzterem teilt sich das Spiel das dystopische Zukunftsszenario, während aus ersteren eher die (aus heutiger Sicht) etwas obskuren Design-Entscheidungen stammen. So kann der Held zum Beispiel sterben, was er bei Fehltritten oder –entscheidungen auch schnell und gerne tut. Was wir zu recht schon längst im Himmel (oder der Hölle) der Adventure-Geschichte vermuteten, taucht hier also unversehens wieder auf. Und siehe da – wir haben Spaß daran! Nicht, dass wir uns dieses Feature nun für die Zukunft wieder zurückwünschen würden, aber als kleinen Nostalgietrip zur Abwechslung von all den rücksichtsvollen Spielelementen moderner Adventures, genossen wir diese ansonsten eher frustigen Momente in vollen Zügen.

Bei den gelegentlichen Schießereien kommt es auf ein sehr präzises Timing an. Bei den gelegentlichen Schießereien kommt es auf ein sehr präzises Timing an.

Die Kämpfe: Taktik mit Schuss

Aber nicht nur falsche Entscheidungen können unseren beiden Helden das Leben kosten, sondern auch die zwischendurch eingestreuten Echtzeit-Schießereien. Doch keine Sorge, weder müssen wir hier Moorhuhn-Einlagen absolvieren, noch sonstige Action- oder Shooter-Kunststücke vorführen. Stattdessen geht es in diesen Minispiel-Einlagen, die wir bequem im Simulator der Raumstation trainieren können, eher um geschicktes Timing und clevere Taktik. So müssen wir im richtigen Moment aus der Deckung lugen, Schüsse per Konzentration vorausschauend aufladen und per Täuschungsmanöver die Feinde auf die falsche Seite feuern lassen. Wen die Schießereien nerven, der kann jederzeit den Schwierigkeitsgrad herunterschrauben.

Bonus-Inhalt: La Croix Pan Wie von Daedalic gewohnt, begleitet auch Gemini Rue umfangreiches Bonusmaterial. So liegt dem Spiel der komplette Soundtrack bei und eine zuschaltbare Audiokommentarfunktion (ähnlich wie die von Portal) ergänzt das Spiel um interessante Erklärungen des Schöpfers Joshua Nuernberger. Dieser ist auch der Entwickler der beiden beiliegenden Spielchen La Croix Pan (hier im Bild) und Chatroom.

Bonus-Inhalt: Chatroom Bei La Croix Pan handelt es sich um ein kleines Adventure, in dem der Spieler als Soldat im Zweiten Weltkrieg ein Dorf gegen die heranrückende Wehrmacht verteidigt. Bei Chatroom findet sich der Spieler in einem (logisch!) Chatroom wieder, in dem der Spieler einen Chat mit einem seelisch schwer angeschlagenen Bot führt.

Die Rätsel: Etwas ziel- & hilflos

Auch das Rätseldesign erinnert an alte Sierra-Titel, denn die weitläufigen Areale können wir von Beginn an nahezu frei erkunden, auch wenn sich der Sinn vieler Dinge und Schauplätze erst im späteren Spielverlauf erschließen. Das etwas ziellose Stöbern und Erkunden gehört hier zum Spielerlebnis einfach dazu. Die meisten Rätsel sind einigermaßen logisch aufgebaut, aber an ein paar Stellen hilft nur die stupide »Versuch & Irrtum«-Methode weiter. »Moderne« Späße wie Objektanzeigen oder Rätselhilfen suchen wir dabei vergebens. Wenn schon Retro, dann richtig.

So ganz und gar nicht Retro, dafür richtig schön zeitgemäß ist die professionelle Vertonung aller gesprochenen Texte, sowohl in der deutschen als auch der optionalen englischen Tonspur.

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