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»Hat mich fast gebrochen« - Nach 17 Jahren und einer Milliarde Dollar steht das neueste Projekt von George Lucas vor der Tür

Das Lucas Museum of Narrative Art eröffnet am 22. September 2026 in Los Angeles seine Pforten für die Öffentlichkeit.

Das Museum von George Lucas und Mellody wird am 22. September 2026 eröffnet. Besucher unter 17 Jahre dürfen kostenlos rein. Hobson Bildquelle: DisneyLucasfilm Das Museum von George Lucas und Mellody wird am 22. September 2026 eröffnet. Besucher unter 17 Jahre dürfen kostenlos rein. Hobson Bildquelle: Disney/Lucasfilm

2012 überließ George Lucas Disney die Star-Wars-Lizenz für sage und schreibe vier Milliarden US-Dollar. Und zumindest eine davon steckt nun im neuesten Projekt des 82 Jahre alten Filmemachers hinter Star Wars und Indiana Jones: ein Museum.

Konkret ist vom Lucas Museum of Narrative Art die Rede, das nach einem langen und beschwerlichen Weg kurz vor seiner Eröffnung steht: Ab dem 22. September 2026 können Besucher für 25 US-Dollar pro Person insgesamt 35 verschiedene Galerien erkunden, die einen persönlichen Tribut an die Kunst des visuellen Geschichtenerzählens darstellen.

Und ja, eine davon widmet sich auch Star Wars.

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17 Jahre Arbeit, eine Milliarde US-Dollar an Kosten

Aktuell findet eine Pressekampagne statt, um auf die bevorstehende Eröffnung des Lucas Museum of Narrative Art aufmerksam zu machen. Und dabei sprechen George Lucas und seine Frau Mellody Hobson darüber, was für Hürden sie dafür zu überwinden hatten – wie THR berichtet.

So war Los Angeles nicht die erste Wal für das Museum, Orte wie Chicago und San Francisco kamen ebenfalls dafür infrage. Doch gleich mehrmals scheiterten Lucas und Hobson mit ihren Plänen an bürokratischen Hindernissen, bis das Projekt 2017 im Exposition Park von LA eine Heimat fand … und kurz darauf durch die Corona-Pandemie ausgebremst wurde.

Das war ein langer Weg. 17 Jahre lang wurden wir aus Städten vertrieben und haben versucht, dieses Museum zu errichten – was wiederum ebenfalls acht Jahre gedauert hat. 

Teil des Problems ist, dass ich ein Querdenker bin. Ich mache nicht gerne Dinge, von denen Leute glauben, dass sie machbar sind. Mich fasziniert es, Dinge zu tun, von denen die Leute meinen, sie seien unmöglich. Und selbst wenn man es dann schafft, sagen sie Naja, das ist nicht gut. So kann man das nicht machen.

Ich bin es gewohnt, das Unmögliche zu tun. Doch dieses Projekt hat mich fast gebrochen. 

Einen Blick auf und in das Museum findet ihr unter anderem YouTube – so etwas in in dem Video von Carly King:

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Ein persönlicher Tribut an die Geschichte des Geschichtenerzählens

Entworfen wurde das Lucas Museum of Narrative Art von dem chinesischen Architekten Ma Yansong, dessen finales Design an eine Wolke oder ein Raumschiff erinnert. Seine Idee war es, dass das Gebäude Außenstehende darauf neugierig machen soll, was sich im Inneren befindet.

Über eine Fläche von ungefähr 27.000 Quadratmetern bietet das Gebäude mehr als 9.000 Quadratmeter Platz für besagte Galerien. Umringt wird es wiederum von fast 45.000 Quadratmetern an öffentlicher Parklandschaft, einem Amphitheater, Sitzgelegenheiten und einem großen Brunnen mit der Bezeichnung The Rain, der zur Kühlung des Museums dient.

Die insgesamt 35 Galerien sind in verschiedene Themen wie Abenteuer, Mutterschaft, Gemeinschaft, Kindheit, Manga oder Comics unterteilt. Künstler wie Frida Kahlo, Banksy, Norman Rockwell, N.C. Wyeth, Frank Frazetta und Maxfield Parrish sind vertreten.

Es ist ein großes Fest für uns, denn es hat so lange gedauert, bis wir soweit gekommen sind. Aber das ist etwas, das mir sehr, sehr am Herzen liegt: Künstler, die Geschichten erzählen, zu würdigen. Die meisten dieser Geschichten sind Mythen, nicht real. Aber ihre Illustrationen machen sie real.

Der Krieg der Sterne spielt im Lucas Museum of Art eine verhältnismäßig kleine Rolle. Vor dem Gebäude befindet sich eine Bronzestatue von Prinzessin Leia, wie sie Jabba the Hutt mit ihrer Eisenkette erdrosselt. Oder eine von Padmé Amidala, wie sie auf Geonosis gegen den Nexu kämpft – Bilder dazu findet ihr hier. Im Museum würdigt wiederum nur eine Galerie die von George Lucas begründete Filmreihe. 

Denn Lucas wird nicht müde zu betonen, dass es sich um ein Museum für die Kunst verschiedener Menschen handelt – und nicht nur seine eigene. 


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