50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Gespielt: Der Offroad-Zombie-Shooter Toxic Commando hat wilde Ideen und riesige Maps

John Carpenter's Toxic Commando mischt Koop-Shooter, Mudrunner und riesige Zombie-Wellen im Stil von World War Z – wir haben die Demo beim Steam Next Fest gespielt.

Toxic Commando spielt sich ein wenig wie das Best-of der Spiele von Saber Interactive. Toxic Commando spielt sich ein wenig wie das Best-of der Spiele von Saber Interactive.

John Carpenter. Dieser Name steht für legendären 80er-Jahre-Horror, wummernde Synthesizer und unvergessliche Filmklassiker wie Halloween oder The Thing. Jetzt leiht der Kult-Regisseur seine düstere Vision einem brandneuen Koop-Shooter.

Entwickler Saber Interactive bündelt für dieses Projekt sein geballtes Studio-Wissen aus diversen Genres. Die gigantischen Gegner-Schwärme eines World War Z prallen auf die erbarmungslose Matsch- und Fahrzeugphysik eines Snowrunner – und das Ergebnis heißt John Carpenter's Toxic Commando.

Auch wenn der vollständige Release im März fast schon vor der Tür steht, könnt ihr jetzt eine umfangreiche Demo beim aktuellen Steam Next Fest ausprobieren. Wir haben uns für euch bereits durch die erste, riesige Karte der Zombie-Apokalypse geballert.

Koop-Action trifft auf Roadtrip

Das Grundprinzip von Toxic Commando verbindet klassische Ego-Shooter-Mechaniken mit einem starken Fokus auf Erkundung. Bis zu vier Spieler schließen sich hier online zu einem Trupp zusammen, ihr könnt aber auch mit Bots spielen. Vor jedem Einsatz wählt ihr eine von vier Charakterklassen mit individuellen Fähigkeiten und betretet dann die weitläufigen Areale.

Die Missionen folgen einer klaren Struktur: Ihr steuert verschiedene Zielpunkte auf der Karte an, erfüllt Haupt- sowie Nebenaufgaben und sammelt wertvolle Ressourcen. Routen und Reihenfolge plant ihr dabei selbst.

Hier lautet unsere Aufgabe, diesen fiesen Sludge-Knoten zu zerstören. Hier lautet unsere Aufgabe, diesen fiesen Sludge-Knoten zu zerstören.

Die Fortbewegung ist aufgrund der riesigen Karte besonders wichtig: Euer Trupp durchquert die apokalyptische Welt idealerweise in Fahrzeugen, die sich auf der Karte finden lassen. Der Fahrpark reicht dabei vom durchschnittlichen PKW bis zum bulligen Militär-Truck, der mit einem massiven Rammbock durch die Feindesreihen pflügt und mit einem montierten Flammenwerfer auf die Horden feuert.

Aber: Die Karossen wollen gepflegt werden. Ihr tankt regelmäßig nach, repariert verbeulte Fahrgestelle mit gefundenem Schrott und flucht dabei leise vor euch hin, wenn die Entwickler ihre Schlamm-Physik aus Mudrunner auspacken. Die Fahrzeuge versinken im toxischen Dreck nämlich schnell bis zu den Achsen – und dann hilft nur die Seilwinde – wenn euer Wagen denn eine hat.

Mit Splattereffekten hält sich Toxic Commando nicht zurück. Mit Splattereffekten hält sich Toxic Commando nicht zurück.

Dazu kommen Klassenfähigkeiten, die besonders nützlich sind, wenn eine riesige Zombie-Welle auf euch zurollt. Die Striker-Klasse etwa kann eine großflächige EMP-Explosion zünden, die Feinde betäubt und eurem Team dringend benötigte Luft verschafft.

Zwischen den Einsätzen kehrt ihr in einen sicheren Hub zurück: Dort schraubt ihr an eurer Ausrüstung, probiert neue Knarren am Schießstand aus und baut euer Setup so zusammen, dass es zur nächsten Mission passt. Die Modifikationen reichen von vergrößerten Magazinen bis zu besseren Visieren. Das ist alles nicht revolutionär, fühlt sich aber dennoch motivierend genug an, um auch die Nebenaufgaben für mehr Erfahrung zu erledigen.

Als Controller-Klasse werden wir von einer Drohne begleitet, unsere Spezialfähigkeit verstärkt ihre Effektivität für kurze Zeit massiv. Als Controller-Klasse werden wir von einer Drohne begleitet, unsere Spezialfähigkeit verstärkt ihre Effektivität für kurze Zeit massiv.

Die Höhepunkte der Einsätze bilden großangelegte Verteidigungssequenzen, wie etwa am Ende der Demo. Euer Team sichert dabei strategisch wichtige Bereiche gegen anrückende Zombie-Wellen. Saber Interactive übernimmt diese intensiven Passagen fast 1:1 aus dem eigenen Koop-Hit World War Z. Die riesigen Horden türmen sich buchstäblich an Zäunen und Hindernissen auf und bilden lebendige Untoten-Leitern.

Zur Vorbereitung auf diese gewaltigen Schwärme errichtet ihr diverse Verteidigungsanlagen: Ihr platziert Stacheldraht, baut automatische Geschütze auf, installiert Elektrozäune und positioniert Mörser für Flächenschaden; all das exakt wie im geistigen Vorgänger.

Für wen lohnt sich der Demo-Download?

Toxic Commando präsentiert sich bereits in der Demo als gelungener Shooter. Das reine Gunplay und das wuchtige Trefferfeedback stehen den direkten Konkurrenten aus eigenem Hause, World War Z oder Space Marine 2, in nichts nach. Der Gameplay-Loop aus Fahren, Looten und Ballern unterhält problemlos für ein bis zwei Runden am Stück.

Am Ende einer Runde gibts die Belohnung: Währung für Waffen-Upgrades und mehr. Am Ende einer Runde gibt's die Belohnung: Währung für Waffen-Upgrades und mehr.

Der Aufbau einer langfristig motivierten und treuen Community zum Release hängt jedoch maßgeblich von den finalen Inhalten ab. Die Entwickler müssen hier mit abwechslungsreichen Maps und tiefen Upgrade-Möglichkeiten punkten.

Die aktuelle Demo limitiert den Spielfortschritt auf Level 5. Ihr sammelt also nur wenige Skillpunkte und kratzt lediglich an der Oberfläche der Charakterentwicklung. Wer aber Lust auf schnörkellose Koop-Action mit großen Zombie-Horden hat, kann den Titel beim aktuellen Steam Next Fest bedenkenlos ausprobieren.

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