Ich finde es schon ein wenig absurd, was bei den ursprünglichen Harry-Potter-Filmen so alles hingenommen wurde. Das meine ich überhaupt nicht als Kritik, sondern aus aufrichtiger Faszination. Immerhin haben diese Filme mein Jugendleben geprägt. Daher kann ich sie mir auch heute noch ansehen und weiß, dass ich mit einer großen Menge schöner Gefühle entlohnt werde.
Aber ich finde es einfach ziemlich erstaunlich, wie extrem der Look dieser Filme sich mit den Jahren gewandelt hat. Dass derart integrale Orte wie Hagrids Hütte oder Hogwarts insgesamt im Verlauf der Jahre 1 bis 7 sich visuell extrem verändert haben, ist im Rückblick sehr ungewöhnlich.
Eigentlich hätte man ja meinen sollen, dass ein derart prestigeträchtiges Großprojekt von Beginn an nach mehr visueller Kohärenz strebt. Auf der anderen Seite hatten Star Wars: Episode 7 bis 9 ja nicht einmal eine kohärente Geschichte … also muss das nichts heißen.
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Harry Potter: HBO zeigt endlich den ersten Trailer zur neuen Zauberer-Serie – und wir müssen nur noch bis Weihnachten warten!
Letztlich, finde ich, hat dieser visuelle Umbruch den Potter-Filmen sehr gut getan und stört selbst bei einem erneuten Filmmarathon überhaupt nicht. Es gehört zu ihrer Identität.
Warum rede ich mit euch gerade überhaupt darüber? Simpel – ich habe mir in der letzten Woche oft … sehr, sehr oft den ersten Trailer für die HBO-Serie zu Harry Potter angesehen. Und dabei sowohl Hoffnung als auch Sorge verspürt.
Eine meiner Sorgen will ich heute mit euch teilen. Und die hat eben genau mit der Verwandlung der Magierwelt in den ursprünglichen Filmen zu tun. Und mit Der Hobbit.
Die Hobbit-Falle
Als leidenschaftlicher Fan von Der Herr der Ringe geht es mir wie wohl vielen Gleichgesinnten. Ich wurde von der Hobbit-Trilogie ganz schön enttäuscht. Dafür gibt es mehr Gründe als Haare auf Bilbos Füßen, aber ein ganz wichtiger hat mit der generellen Tonalität zu tun.
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