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Seite 2: Ghost Recon: Future Soldier im Test - Krawall mit Köpfchen

Vielseitiges Aufgabenfeld

Trotz des heruntergeschraubten Anspruches macht Future Soldier viel Spaß, was das Spiel vor allem seiner spannenden Inszenierung zu verdanken hat. Wenn wir mit unseren Jungs bei völliger Dunkelheit durchs Unterholz schleichen, die Umgebung mit Sensorgranaten auskundschaften und uns vorsichtig mit aktivierter Nachtsicht an Feinde heranpirschen, ist das an Intensität kaum zu überbieten.

Einzelne Wachen schalten wir lautlos im Nahkampf aus. Einzelne Wachen schalten wir lautlos im Nahkampf aus.

Über Funk flüstern uns die Teammitglieder die Position neu entdeckter Gegner zu, Blätter rascheln im Wind, und der dezente, aber gut eingesetzte Soundtrack sorgt für die richtige Thriller-Stimmung.

An anderer Stelle hingegen hechten wir durchs totale Inferno und müssen etwa ein brennendes Flugzeugwrack vor anstürmenden Gegnern verteidigen oder uns mit einer befreiten Geisel im Schlepptau durch die Gassen einer namibischen Stadt ballern, während um uns herum unzählige Zivilisten panisch kreischend umher rennen, was es verdammt schwer macht, Freund von Feind zu unterscheiden. Das hat mit Taktik weniger zu tun haben als Gabe Newell mit Modelmaßen, Spaß macht’s trotzdem.

Auch das abwechslungsreiche Leveldesign hat seinen Anteil daran, dass in Future Soldier keine Langeweile aufkommt. So erkunden wir die verwinkelten Straßen Moskaus, kämpfen uns durch einen gewaltigen Sandsturm oder schleichen auf der Suche nach einem Waffenschieber durch ein afrikanisches Flüchtlingscamp.

Vorsicht: Wer daneben schießt, trifft womöglich unschuldige Zivilisten. Vorsicht: Wer daneben schießt, trifft womöglich unschuldige Zivilisten.

Die Areale fallen dabei aber vergleichsweise überschaubar und linear aus, kein Vergleich zu den riesigen Karten des ersten Ghost Recon. Da stört es doppelt, dass Ubisoft die Levels recht trist gebaut hat. Sowohl bei der Vegetation als auch bei der generellen Detailfülle hinkt Future Soldier Konkurrenten wie Crysis 2oft weit hinterher.

Eine Geschichte über den Terror

Dieses Atmosphäre-Manko macht Ghost Recon: Future Soldier durch seine Handlung teilweise wieder wett. Unser Alter Ego Staff Sergeant John Kozak hat es nach vielen Jahren treuen Militärdienstes in die »Group for Specialized Tactics« geschafft und bildet zusammen mit seinen Kollegen Ghost Lead, Pepper und 30K ein neues Ghost-Team.

Kampf gegen den Terror. Nicht innovativ, aber unterhaltsam. Kampf gegen den Terror. Nicht innovativ, aber unterhaltsam.

Das Spezialkommando soll die Drahtzieher eines hinterhältigen Bombenanschlags ausfindig machen und zukünftige Waffenlieferungen unterbinden. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass hinter dem Attentat viel mehr steckt als ursprünglich angenommen und (natürlich!) nicht weniger als die Sicherheit der ganzen Welt auf dem Spiel steht.

Die Handlung, die über Einsatzbesprechungen, Dialoge und schicke Zwischensequenzen erzählt wird, wirkt zwar abgegriffen (Terroristen, Elite-Soldaten, gefährdeter Weltfrieden etc.), unterhält aber trotzdem über die gesamten rund zehn Kampagnen-Spielstunden. Das hat Future Soldier vor allem seinem Helden-Quartett zu verdanken, das auf dem Schlachtfeld immer wieder nette Kommentare zum Besten gibt und den Figuren so viel Tiefe verleiht.

Die Technik: gar nicht futuristisch

Future Soldier ist beileibe keine Augenweide daran kann auch die Unterstützung von DirectX 11 samt Tesselation nichts ändern. Vor allem die schwammigen Texturen und die generell niedrige Polygondichte fallen negativ auf. Zudem hat Ubisoft zwar sämtliche Charaktere aufwändig animiert, die Gesichter wirken aber vergleichsweise leblos. Immerhin machen die Feuer- und Raucheffekte viel her, was vor allem den actionreichen Bombast-Szenen zugute kommt.

Ghost Recon Future Soldier - Die ersten 10 Minuten 10:12 Ghost Recon Future Soldier - Die ersten 10 Minuten

Beim Sound gibt es hingegen kaum Anlass zur Kritik. Die Waffen knattern in ordnungsgemäßem Surround, die Umgebungsgeräusche passen, und die Sprecher leisten durch die Bank gute Arbeit -- auch wenn die deutsche Synchronisation ihrem englischen Pendant dezent hinterher hinkt. Gut, dass wir jederzeit zwischen den unterschiedlichen Sprachen wechseln dürfen.

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