Anfang Mai hat Google mit dem Fitbit Air einen neuen Handgelenk-Tracker vorgestellt, der ohne Display auskommt. Mit seinem neuen Fitbit Air misst sich der Suchmaschinen-Riese aus Mountain View mit Branchengrößen wie Whoop. Das Gesundheitsunternehmen ist bereits seit mehreren Jahren mit seinem Sportarmband erfolgreich am Markt vertreten.
Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt Google allerdings auf einen vergleichsweise günstigen Einmalpreis von 100 Euro. Das Abonnement ist zudem optional. In ersten Hands-on-Artikeln kommt das neue Wearable bereits sehr gut an.
Der Tracker für alle, die es minimalistisch wollen
Smartwatches mit eingebauten Trackingsfunktionen sind extrem hilfreich, wenn man seine Gesundheitsdaten überwachen oder die eigene Leistungsentwicklung beim Sport verfolgen möchte. Rein optisch gefallen solche Geräte aber nicht jedem.
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Fitbit Air: So sieht der neue Tracker ohne Display von Google aus
So gibt es Leute, die einfach ungern eine große Uhr am Handgelenk tragen wollen. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die sehr gerne eine Uhr tragen, aber eben eine »klassische« ohne Smartfunktionen.
Für genau solche Leute sind Tracker wie der bekannte Whoop und eben auch das neue Fitbit Air gedacht. Sie kommen ohne Display aus und erinnern optisch eher an modische Armbänder. Sie sammeln Daten, die dann etwa über das Smartphone abgerufen und ausgewertet werden.
Mit dem Fitbit Air bringt Google ab dem 12. Juni 2026 eine spannende Alternative auf den Markt. Das Wearable kostet 100 Euro und soll besonders unauffällig sein. Verschiedene Armbänder ermöglichen zudem ein hohes Maß an Individualisierung.
Kaitlyn Cimino von Android Authority durfte den neuen Tracker bereits ausprobieren und noch vor dem Test-Embargo, das am 26. Mai fällt, über ihre Ersteindrücke berichten. Und diese fallen ziemlich begeistert aus.
Sie schreibt, dass der Tracker nochmal ein ganzes Stück kleiner ist als der von Whoop und somit auch an einem dünnen Handgelenk nicht allzu wuchtig aussieht. Das Fitbit Air sei zudem so leicht, dass man es teilweise gar nicht spürt. Sie schreibt:
»Ich habe immer wieder vergessen, dass ich das Fitbit Air trage – das ist das größte Kompliment, das ich einem Wearable machen kann«
Auch die Auswahl der verschiedenen Bänder gefällt ihr gut. Laut der Autorin ist das Befestigungssystem das einfachste, das sie bislang gesehen hat. Somit lässt sich das Armband sehr einfach wechseln.
Der Ersteindruck zum Health Coach fällt nach der kurzen Zeit gemischt aus.
- Die KI-gestützte Funktion punktet mit sinnvollen Mustern, verständlicher Kontextualisierung und überraschend guter Erinnerung an vergangene Gesundheitsereignisse.
- Wie viele KI-Tools driftet er aber sporadisch ins Vage ab und wirkt teils skurril, etwa wenn er für Aktivitäten lobt, die nie geplant waren.
Wie genau der Tracker ist und wie die Auswertung in der Google Health App funktioniert, soll dann im ausführlichen Test geklärt werden. Um so etwas ordentlich bewerten zu können, braucht es einfach eine gewisse Zeit.
Fitbit Air offiziell vorgestellt: Googles 100-Euro-Tracker ohne Display greift das Whoop-Band an
Schon jetzt lässt sich aber wohl festhalten, dass Google in der neuen App stark auf KI setzt. Das kann hilfreich sein, weil etwa personalisierte Grafiken und Auswertungen erstellt werden. Andererseits sind manche Angaben aber wohl auch ziemlich vage und ungenau. Die Tests werden zeigen, ob der Tracker hält, was er verspricht, und ob Google dem Konkurrenten Whoop den Rang abläuft.
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