Es ist schon eine Weile her, dass ich Gothic nachgeholt habe. Gut 20 Jahre nach dem Release musste ich mich mit komplizierten Patches und einer furchtbar unintuitiven Steuerung abmühen. Und trotz dieser klaren Probleme wird das Rollenspiel von Piranha Bytes auch ohne Remake noch heute in höchsten Tönen gelobt. Aber warum eigentlich?
Ein YouTube-Video hat mich kürzlich darüber ins Grübeln gebracht, warum mich Gothic so viele Jahre später wahrscheinlich noch genauso fasziniert hat wie viele, die es damals zu Release gezockt haben. Nostalgie kann es in meinem Fall schließlich nicht sein. Auch die Story und das Kampfsystem verblassen im Vergleich zu heute viel eleganteren Beispielen. Und das Questdesign? Naja, von Finde das und hol jenes
habe ich eigentlich schon lange die Nase voll.
Trotzdem kommen mir meine Erinnerungen an Gothic besonders und einzigartig vor - und das liegt größtenteils an der Spielwelt. Und das, obwohl diese mit vielen aktuellen Open-World-Tugenden bricht. Strenggenommen bietet Gothic nicht mal eine richtige offene Welt, es tut nur so. Dennoch sollte gerade diese Design-Philosophie heute meiner Meinung nach noch viel mehr Open-World-Spiele inspirieren.

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