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Im Gothic Remake ist die Küste nur einen kleinen Spaziergang vom Neuen Lager entfernt
Beim Gothic Remake war meine Skepsis nach dem ersten spielbaren Teaser vor einigen Jahren riesig. Doch je näher der 5. Juni rückt, desto mehr weicht dieses Misstrauen einer echten Vorfreude.
Seit der Ankündigung im Dezember 2019 (uih, so lange schon?) habe ich mehrere Gespräche mit den Entwicklern geführt, Videoszenen aus dem überarbeiteten Minental seziert und auf der gamescom die erste Demo von Alkimia Interactives Neuauflage gespielt.
Das neueste Gameplay (oben ein kurzer Ausschnitt) hat mich jetzt noch einmal in der Auffassung bestärkt, dass ich beim Gothic Remake mit meinem Spielegeschmack genau an der richtigen Stelle sein werde. Es zeigt mir ein Spiel, das seine Wurzeln nicht nur versteht, sondern sie pflegt und dort erweitert, wo das Original aus Zeit- oder Budgetmangel Lücken lassen musste.
Das Gothic Remake wird kein Hochglanz-Blockbuster, aber für mich wohl genau das, was ich zum Release im Sommer 2026 brauche.
Mehr Fleisch am Knochen der Erzählung
Eine der spannendsten Erkenntnisse aus den jüngsten Einblicken ist die Art und Weise, wie Alkimia Interactive die bestehenden Quests anpackt. Im Original von 2001 war der Beitritt zu einer Fraktion oft eine Aneinanderreihung von Botengängen.
Die gezeigte Quest, mit der mich General Lee beauftragt, ergibt jetzt im Rahmen einer Art Aufnahmeprüfung im Neuen Lager deutlich mehr Sinn und unterstreicht die Bedeutung der Söldner als Leibwächter der Wassermagier. Im Original wirkten sie dagegen manchmal wie Banditen mit besserer Rüstung, die den namenlosen Helden relativ problemlos in ihre Reihen aufnahmen.
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