Grafikkarte und CPU im Sparbundle, getarnt als Komplett-PC bei Otto.de [Anzeige]

Grafikkarten sind unerhört teuer - wenn ihr auch noch CPU und SSD (und weiteren Kleinkram) benötigt: Nehmt einen Komplett-PC auseinander und spart.

Seht den PC als umständliche Verpackung für Grafikkarte, CPU und SSD statt ihn als Komplettsystem abzuwerten - ihr spart gegenüber dem Einzelkauf. Seht den PC als umständliche Verpackung für Grafikkarte, CPU und SSD statt ihn als Komplettsystem abzuwerten - ihr spart gegenüber dem Einzelkauf.

Die Preise für Grafikkarten steigen immer weiter, selbst Karten der gehobenen Mittelklasse wie die RTX 3060 Ti kosten, so verfügbar, mehr als 900 Euro. Einen gamingtauglichen PC zu basteln, ist damit ein recht teures Unterfangen geworden.

Sparpotential ist daher extrem praktisch - wie wäre es mit dem eher ungewöhnlichen Weg, einen vergleichsweise preiswerten Komplett-PC zu kaufen, die wirklich brauchbaren Teile herauszunehmen und diese als Basis für einen anständigen Zocker-Rechner zu nutzen? Seht das Gehäuse einfach als große Geschenkverpackung für begehrte Hardwarekomponenten..

HP Gaming-PC mit Ryzen 7 5700G, 16 GB RAM, RTX 3060 Ti für 1.199 Euro (Otto.de)

HP Gaming-PC - mit ein paar Umbauten sehr brauchbar

Üblicherweise würden wir euch nicht zum Kauf eines PCs wie dem HP TG01-2215ng raten. Als Komplett-PC ist das System zu laut und eingeschränkt - beispielsweise was das BIOS und Aufrüstmöglichkeiten angeht. Als PC-Bastler wird man mit dem Rechner unter dem Schreibtisch eh nicht sonderlich ernst genommen befürchten wir. Angesichts der Preislage kann es sich aber lohnen, einfach CPU, SSD und Grafikkarte auszubauen und darum herum einen schönen individuellen Rechner zu schrauben.

Im HP-PC stecken folgende Komponenten, alle ohne Angabe eines konkreten Herstellers allerdings:

  • AMD Ryzen 7 5700G (acht Kerne, 16 Threads, integrierte GPU)
  • 16 Gigabyte DDR4-RAM
  • Mainboard mit AMD B550-Chip (nicht weiter spezifiziert)
  • Nvidia Geforce RTX 3060 Ti mit 8 GB GDDR6
  • 1 TByte M.2-SSD und 1 TByte HDD
  • nicht weiter spezifiziertes Netzteil 500 Watt

Vom Netzteil, dem Mainboard und unter Umständen auch dem RAM würden wir Abstand nehmen. OEM-Mainboards haben oft starke Einschränkungen was das BIOS/UEFI und Aufrüstmöglichkeiten angeht. Als Netzteil dürfte erfahrungsgemäß ebenfalls keine leistungsstarke Markenware zum Einsatz kommen. Der RAM arbeitet immerhin mit 3.200 MHz, eventuell stellt er euch ja zufrieden.

Preislich wird es interessant, wenn ihr nur CPU, GPU und SSD betrachtet und euch die Einzelpreise bei Händlern wie Alternate oder Amazon anschaut: Für eine RTX 3060 Ti (nicht mit der langsamen non-Ti verwechseln bitte) werden ab 900 Euro aufwärts fällig, der Ryzen-Prozessor 5700G ist ab 300 Euro erhältlich. Für eine günstige M.2-SSD mit NVMe-Protokoll zahlt ihr etwa 75 Euro. Wären also selbst bei Nutzung nur dieser Komponenten bereits 75 Euro Ersparnis gegenüber den eher optimistisch bepreisten Einzelteilen. Nutzt ihr zusätzlich noch den RAM weiter, addieren sich weitere 60 Euro auf die Sparen-Liste.

Nicht vergessen - Werkzeug bereit legen:

iFixit Mako Schraubendreher-Set mit 64 Bits für 31,99 Euro

Einen Nachteil hat das Otto-Angebot allerdings: Der PC ist erst Ende Januar wieder lieferbar. Bis dahin erwarten wir allerdings nicht, dass die Preise für Grafikkarten signifikant fallen werden.

HP Gaming-PC mit Ryzen 7 5700G, 16 GB RAM, RTX 3060 Ti für 1.199 Euro (Otto.de)
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