Eine noch immer gute Grafikkarte wie die Nvidia Geforce GTX 1080 oder auch die AMD Radeon RX Vega 64 ist im Handel inzwischen zu Preisen zu haben, die sich an der ehemaligen Preisempfehlung oder sogar etwas darunter orientieren.
Das liegt sicher an der gesunkenen Nachfrage durch Krypto-Miner, aber wohl auch daran, dass die Vorstellung der nächsten Geforce-Generation von Nvidia wohl recht bald stattfindet. Am 20. August 2018 veranstaltet Nvidia die Geforce Gaming Celebration direkt vor der Gamescom – ein theoretisch guter Zeitpunkt für die Präsentation neuer Grafikkarten.
Die besten Grafikkarten für Spieler
GDDR6 könnte knapp und teuer werden
Doch nach diesen guten Nachrichten gibt es erneut eine schlechte für die PC-Spieler, die sich ein Modell der neuen Generation zulegen wollen. Die kommenden Grafikkarten sollen zumindest bei den leistungsfähigen Modellen auf den GDDR6-Speicher setzen, doch die Leistung dieser neuen Speicherchips hat nun auch das Interesse ganz anderer Bereiche auf sich gezogen.
Wie EETimes meldet, wetteifern nun viele Sparten um die verfügbaren Liefermengen. Dazu gehören beispielsweise Systeme in Fahrzeugen, die auf immer mehr grafische Darstellungen setzen und gleichzeitig schnell auf die Aktionen des Fahrers reagieren müssen.
Selbstfahrende Fahrzeuge benötigen ebenfalls schnellen Speicher, um große Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten. Und sogar besonders fortschrittliche Netzwerk-Karten verwenden inzwischen GDDR, weil deutlich mehr Daten innerhalb von Rechenzentren übertragen werden als früher.
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Auch Künstliche Intelligenz braucht GDDR6
Laut dem Artikel wird auch die Entwicklung von neuralen Netzwerken und Künstlicher Intelligenz auf das neue GDDR6 setzen, auch wenn hier dann wieder Grafikkarten für die Berechnungen verwendet werden. Dazu kommen Bereiche wie 8K-Videoverarbeitung, die ebenfalls besonders schnellen Videospeicher benötigen.
Die Nachfrage nach GDDR6 wird also extrem hoch sein – und damit wohl auch die Preise. Krypto-Mining, das vielleicht ebenfalls wieder interessant werden könnte, wenn Grafikkarten noch mehr Leistung bieten oder die Preise für Bitcoin & Co steigen, ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.
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