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Shooter-Überraschung Gray Zone Warfare hat großartige Verkaufszahlen, aber auf Steam sieht's düster aus

Der realistische Extraction-Shooter zieht eine Bilanz nach dem ersten Monat seit Release - zumindest in einem Bereich stimmen die Zahlen.

Gray Zone Warfare setzt vor allem auf Realismus und taktisches Vorgehen. Gray Zone Warfare setzt vor allem auf Realismus und taktisches Vorgehen.

Obwohl Gray Zone Warfare auf Steam einen guten Start in den Early-Access-Release hingelegt hat, gab es viel Kritik in den ersten User-Reviews. Gerade auf technischer Seite ließ der Zustand des Shooters zu wünschen übrig, wie zum Beispiel niedrige FPS, Server-Lags und Glitches.

Ein paar Wochen, diverse Hotfixes und einen großen Patch später veröffentlicht Entwickler Madfinger Games Verkaufszahlen, die sich aller Probleme zum Trotz sehen lassen können.  

Tausendfach verkauft, trotz mäßiger Wertungen

Laut einem Beitrag auf der offiziellen Steam-Seite verkaufte sich Gray Zone Warfare im ersten Monat stolze 900.000 Mal. Zusätzlich haben noch 475.000 Spieler eine der als DLC angebotenen Editionen gekauft.

Das Hauptspiel kostet 35 Euro, die Upgrades in den drei Stufen kosten zusätzlich 23 Euro, 45 Euro oder 65 Euro.

Video starten 23:49 Gray Zone Warfare: Die Taktik-Shooter-Hoffnung zeigt 23 Minuten »unverfälschtes« Gameplay

Steam-Rezensionen und Spielerzahlen

Von den über 41.000 Rezensionen sind aktuell 67 Prozent positiv, eine signifikante Verbesserung der im Schnitt abgegebenen Meinungen im Verlauf der einzelnen Wochen ist nicht festzustellen.

Die Spielerzahlen sind seit Release stark zurückgegangen. Laut SteamDB lag der Rekord bei 72.548 gleichzeitig aktiven Spielern am ersten Wochenende nach dem Release am 30. April 2024.

Der Höchststand in den letzten 24 Stunden lag hingegen nur noch bei 8.716 Spielern. Die Zahlen fallen seit dem Rekordhoch stetig mit den erwartbaren kurzen Aufschwüngen am Wochenende.

Wie geht es in Zukunft weiter?

Ein weiterer Hotfix mit einer Handvoll Fehlerbehebungen ist erst heute live gegangen. Im oben verlinkten Steam-Post mit den Verkaufszahlen kündigt Madfinger Games außerdem an, dass ein zweiter großer Patch in Kürze erscheinen soll.

Zudem soll bald eine angepasste Roadmap veröffentlicht werden, die den Spielern Auskunft über die kommenden inhaltlichen Updates liefern wird. Ein konkreter Zeitpunkt wird dafür nicht genannt.

Wie ihr im oberhalb verlinkten Artikel nachlesen könnt, konnten wir bereits mit Marek Rabas, dem Geschäftsführer und Mitgründer von Madfinger Games, über die Zukunft des Extraction-Shooters sprechen. Neben der Bestätigung der großen Zukunftspläne wirft er auch einen selbstkritischen Blick auf den Launch.

Habt ihr Gray Zone Warfare bereits gespielt? Wie beurteilt ihr den aktuellen Zustand des Spiels? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

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