GTA 6 ist aktuell das meist erwartete Spiel auf dem Planeten. Schon seit mindestens 2018 befindet sich das nächste Open World-Abenteuer bei Rockstar in Entwicklung; der Erwartungsdruck der Fans ist gigantisch. Rockstar kann es sich eigentlich nicht leisten, ein weniger als perfektes Spiel abzuliefern. Wohl auch deshalb wurde das neue Grand Theft Auto bereits zwei Mal verschoben.
Mit jeder Verschiebung wird die Entwicklungszeit länger und natürlich steigen dadurch unterm Strich auch die Gesamtkosten des Projekts. Kleinere Studios kann eine doppelte Verschiebung finanziell durchaus das Genick kosten.
Neu aufgetauchte Dokumente belegen nun erstmals, welche gigantischen Summen GTA 6 während seiner Entwicklung bereits verschlungen hat - und bis zum Launch im November dürften diese Kosten wohl noch einmal deutlich steigen.
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Die GTA 6-Verschiebung stellt das ganze Spielejahr 2026 auf den Kopf!
Bereits seit GTA 6 Anfang 2022 offiziell bestätigt wurde, versuchten sich Branchen-Analysten an Schätzungen, was das Projekt Publisher Take-Two wohl insgesamt kosten würde. Frühere Schätzungen gingen dabei von etwa 2 Milliarden Dollar am Ende der Entwicklung aus. Diese Summe ist allerdings offenbar schon längst überschritten.
Offizielle Dokumente von Entwickler Rockstar North belegen nun, dass das Studio seit 2019 bereits über 2,1 Milliarden allein für Gehälter ausgegeben hat. Insgesamt dürften die Entwicklungskosten bis zum Verkaufsstart des Spiels im November 2026 so die Schallmauer von 3 Milliarden knacken – eine Drei mit neun Nullen.
Davon könnte man sich rein rechnerisch über 1.000 Bugatti-Supersportwagen, sieben Jumbo-Jets vom Typ Boeing 747 oder mehrere nette Privatinseln auf den Bahamas kaufen. Diese drei Milliarden umfassen Gehälter, Produktionskosten, Werbung und alle weiteren Ausgaben des Studios.
Das Papier, das im Netz kursiert, demonstriert eindrucksvoll, dass die Kosten für GTA 6 deutlich höher ausfallen, als bislang angenommen. Wenn die Zahlen stimmen, ist GTA 6 das kostspieligste Videospiel aller Zeiten und schlägt vorherige Rekordhalter wie CoD: Modern Warfare 2 (ca. 300+ Millionen Dollar) und den Western-Hit Red Dead Redemption 2 (zwischen 400 und 500 Millionen Dollar) um das Vielfache.
Angesichts dieser astronomischen Kosten wäre es nicht überraschend, wenn GTA 6 tatsächlich erstmals die Preisschwelle von 100 Euro für ein Vollpreisspiel überschreitet. Irgendwie muss Rockstar die Kosten ja wieder reinholen.
Und auch auf dem restlichen Soft- und Hardware-Markt haben die Preise in den letzten zwei Jahren merklich angezogen. Sony kündigte etwa erst vor wenigen Tagen die dritte Preiserhöhung der PlayStation 5 seit ihrer Markteinführung an. Unter anderem aufgrund der aktuellen Speicherkrise wird die Konsole im April um satte 100 Euro teurer.
Wahrscheinlich dürfte auch Microsoft bereits über eine erneute Preisanpassung für seine Xbox-Modelle nachdenken. Dabei braucht ihr genau diese Konsolen im November zum GTA-Spielen. Denn ein PC-Release von GTA 6 ist zunächst nicht geplant.
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