Da will man sich einmal einen gemütlichen Feierabend machen und die Ruhe genießen, und dann steht plötzlich ein weiterer GTA-Leaker auf der Matte. Am 18. August 2026 sind mehrere Videos im Netz aufgetaucht, die mutmaßliches Gameplay aus GTA 6 zeigen. Was genau der Leak zeigt, erfahrt ihr hier:
Nach so einer Bombe ist es wenig verwunderlich, dass die Community nicht lange fackelt und ihre Gefühlswelt gleich nach außen trägt. Schließlich ist GTA 6 das meist erwartete Spiel des Jahres. Wir haben eine Runde über das digitale Schlachtfeld gedreht und präsentieren euch, wo der Schuh gerade am meisten drückt.
Zwischen Enttäuschung und Hohn
Der ersten Reaktionen betreffen natürlich das Gameplay selbst. Auf X und Reddit zeichnet sich schnell ein deutliches Bild, das dem Hype um GTA 6 entgegen steht.
- DaycareMillion schreibt: »Ist das wirklich GTA 6? Dann behaltet es. Das ist erbärmlich. [...] Das sieht überhaupt nicht nach dem aus, was ich erwartet hätte.«
- critic_perfect schreibt: »Sieht mittelmäßig aus und ähnelt GTA V.«
- CallmeDiddy96 schreibt: »Falls das ein GTA 6-Leak ist, sollten sie es definitiv verschieben.«
Beiträge wie diese findet man zuhauf, doch hier werden möglicherweise voreilige Schlüsse gezogen. Wie die Kollegen von Insider Gaming berichten, zeigen die geleakten Aufnahmen wohl eine alte Spielversion. So sollen die Videodateien in einem Format codiert sein, das auf ein Entstehungsdatum in 2023 oder 2024 hindeutet. Auch der verlässliche Branchen-Insider Nate the Hate stuft die geleakten Bilder als »über ein Jahr alt« ein.
Wie aktuell die veröffentlichten Spielszenen wirklich sind, können wir aber spätestens am 27. August 2026 sagen, wenn auf Netflix offizielles Gameplay präsentiert wird.
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Neben die Enttäuschung über das Gezeigte gesellt sich aktuell auch verbitterter Hohn. Rockstars Entscheidung, auf eine physische Version von GTA 6 zu verzichten steckt den Fans noch in den Knochen und das äußert sich jetzt in Schadenfreude.
Ein Beitrag auf Reddit trägt den Titel: »Stellt euch vor, ihr verhindert einen physischen Release wegen Leaks und es kommen trotzdem Leaks«:
Link zum Reddit-Inhalt
Im Top-Kommentar darunter steht: »Rockstar hat das wirklich verdient. Enttäuschende Leaks, nachdem sie die letzten drei Jahre mit kleinen Teaser-Spielchen genervt haben. Absichtlich wenige Informationen preiszugeben und Vorbestellungen anzubieten. Glaubt mir, ich habe kein bisschen Mitleid mit ihnen.«
Unter all den negativen Reaktionen finden sich vereinzelt aber auch besonnenere Kommentare, die Mitgefühl gegenüber den Entwicklern zeigen. Beispielsweise schreibt der X-Account GTAonlineNews:
GTA 6 hat die schlimmsten Leaks seit The Last of Us Part II erlitten, das muss sich für die Entwickler wirklich grauenhaft anfühlen.
Es sieht absolut fantastisch aus, und da es sich um einen alten Build handelt, erst recht.
Stop Killing Games meldet sich zu Wort
Auch die Initiative Stop Killing Games beteiligt sich an der Diskussion um den Leak. Hierbei geht es allerdings weniger um Rockstar und die gezeigten Inhalte, sondern viel mehr um die Gruppe der Leaker hinter der Aktion. Diese inszenieren sich als Aktivisten gegen verbraucherfeindliche Gaming-Praktiken, etwa digitale Vorbestellungen und Server-Abschaltungen.
Auf X postet der Account von Stop Killing Games als Antwort darauf:
Die Gruppe nutzt den Leak, um eine Memecoin zu bewerben, indem sie Krypto-Links und QR-Codes ans Footage anhängt und Leute auffordert, für mehr zu bezahlen.
Schickt diesen Leuten auf keinen Fall euer Geld, egal, wie viel Sympathie ihr für ihre Aktionen empfinden mögt. Das ist illegal, und offen gesagt, wir fühlen mit allen bei Rockstar, die diese Tortur erneut durchmachen müssen, besonders nur eine Woche vor der eigenen offiziellen Premiere des »Extended Look« von Rockstar.
Das Verwenden illegaler Mittel, um einen Punkt zu machen, ist für uns inakzeptabel und schützt in keiner Weise unser Recht, weiterhin zu nutzen, wofür wir bezahlt haben. Egal, wie stark ihr mit den Entscheidungen der oberen Führungsebene dieser Unternehmen nicht einverstanden seid, es gibt immer noch Tausende von Entwicklern, die hart an diesem Projekt gearbeitet haben – und sie sind diejenigen, die am härtesten getroffen werden.
Damit stellt sich die Initiative klar gegen Aktionen wie diese. Stop Killing Games hat auf dem Papier zwar ein ähnliches Ziel, doch das heilige nicht alle Mittel.
Die Verbraucherschutz-Initiative kämpft seit mehreren Jahren für gesetzliche Regelungen, die Spielehersteller dazu verpflichten, den Zugang auslaufender Spiele durch Offline-Patches oder die Freigabe von Server-Software für Spieler weiterhin offenzuhalten. Wie es damit läuft, erfahrt ihr in der obigen Link-Box.
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