Die Epsilon-Sekte und ihre Wahrheiten
- Grand Theft Auto V + Grand Theft Auto: San Andreas
Zwischen UFOs, Aliens und Bigfoot gerät ein anderes GTA-Mysterium oft etwas in den Hintergrund: die Epsilon-Sekte. Dabei gehört sie seit Jahren zu den seltsamsten und gleichzeitig aufwendigsten Geheimnissen der gesamten Reihe.
Die Gruppierung ist ganz offensichtlich eine Parodie auf Scientology und andere fragwürdige Sektenbewegungen. Ihre Mitglieder tragen hellblaue Gewänder, begrüßen sich mit »Kifflom« und verbreiten absurde Theorien über Echsenmenschen, das Universum und die wahre Natur der Menschheit.
Besonders im Singleplayer von Grand Theft Auto V spielt die Sekte eine größere Rolle. Als Michael könnt ihr einer langen und bewusst lächerlich gestalteten Questreihe folgen. Dabei muss er unter anderem stundenlang durch die Wüste laufen, bizarre Aufgaben erledigen und enorme Geldsummen spenden.
Die Belohnung fällt dabei typisch Rockstar aus. Je nachdem, wie ihr euch am Ende entscheidet, wartet entweder ein großer Geldbetrag oder eine weitere absurde Pointe.
Gerade deshalb ist die Epsilon-Sekte mehr als nur ein kleines Easter Egg. Rockstar steckt überraschend viel Aufwand in die Gruppierung und zieht den Witz über Jahre hinweg konsequent durch. Selbst in Grand Theft Auto Online tauchten immer wieder Anspielungen und kleinere Hinweise rund um die Sekte auf.
So machte Rockstar aus einer simplen Scientology-Parodie über Jahre hinweg einen festen Bestandteil der GTA-Welt.
Der Leatherface-Mythos aus San Andreas
- Grand Theft Auto: San Andreas
Neben dem legendären Bigfoot entstand noch ein weiterer berühmter GTA-Mythos. In frühen Internetforen verbreiteten sich plötzlich Geschichten über einen angeblichen Kettensägen-Killer, der nachts in den Wäldern von San Andreas auftauchen soll.
Besonders rund um The Panopticon und Back o’ Beyond entstanden unzählige angebliche Sichtungen. Verwackelte Videos und gruselige Geschichten machten den Mythos damals schnell zu einer der bekanntesten GTA-Legenden überhaupt.
Zusätzlich befeuerte ein rostiger Rollstuhl an einem abgelegenen Pier zahlreiche Theorien. Viele Spieler sahen darin eine direkte Anspielung auf den Horrorfilm Texas Chainsaw Massacre und dessen ikonischen Killer Leatherface.
Die meisten dieser Clips stellten sich später allerdings als Fakes oder Mods heraus.
Trotzdem entwickelte sich daraus ein riesiger GTA-Mythos. Gerade die Atmosphäre der ländlichen Gebiete in San Andreas machte diese Geschichten damals überraschend glaubwürdig.
Einen echten Leatherface-NPC gibt es im Spiel zwar nicht, doch genau das machte den Mythos für viele Spieler so faszinierend. Niemand konnte endgültig beweisen, dass der Killer existiert und genauso wenig ließ sich damals komplett ausschließen, dass irgendwo doch noch ein verborgenes Geheimnis wartete.
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