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Seite 2: Hades 2 im Test: Noch lange nicht fertig, aber schon jetzt eins der besten Spiele des Jahres

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Zurück in die Unterwelt

Auch meine Versuche laufen ähnlich wie im Vorgänger ab - nur eben umgekehrt. Ich starte nun im Erebos, einem verwunschenen Wald voller verfluchter Bäume und fieser Geister, die mit verfluchten Wurzeln nach mir peitschen oder mich mit einem tödlichen Heulen jagen.

Göttin, Hexe und meine Lehrmeisterin Hekate stellt sich mir als erster Bossgegner entgegen und auch mit ihr ist nicht zu spaßen: Will ich ins nächste Gebiet vordringen, muss ich ihren Flächenangriffen ausweichen, ihre Abbilder vom echten Boss unterscheiden und sogar in ein Schaf verwandelt überleben. 

Video starten 15:50 Hades 2: Wir zeigen euch die ersten 15 Minuten Gameplay

Die anderen Dungeons spiegeln das Prinzip: im Okeanos bekämpfe ich Einsiedlerkrebse, die sich in ihre harte Schale zurückziehen, Fischschwärme, die mich überrennen wollen und schließlich eine Sirenenband, deren Angriffe sich als tödliches Gesangsfeuerwerk entladen. Im schicken Comic-Stil entsteht so gemeinsam mit den eleganten Animationen ein einnehmendes Effektgewitter, das mir kaum Zeit zum Durchatmen lässt.

Jedes Gebiet bringt zudem eigene Arten von Fallen und Ereignissen mit: Während ich im Wald Bäume umnieten und damit Gegner außer Gefecht setzen kann, versprühen Gitter in der Wasserwelt heißen Dampf, der Feinde (und auch mich, wenn ich nicht aufpasse) wie Hummer kocht.

Aufatmen darf ich zwischendurch, wenn mir die freundliche Spinne Arachne ein Gewand mit Rüstung und weiteren Boni schmiedet, bei Händler Charon, der schon wie im Vorgänger seine Waren anbietet oder beim selbstgerechten Narziss, der mir manchmal sogar meine Todesverachtung zurückgibt - also ein zusätzliches Leben gewährt.

Gegnervielfalt Das Design von Gegnern und Gebieten ist kreativ und unterscheidet sich vom Vorgänger - hier kämpfen wir gegen die Unterwassermonster im Okeanos.

Fallen Um den Gegnermassen Herr zu werden, solltet ihr auch die Umgebung einsetzen und Fallen aktivieren.

Bei Gegnern und Leveln ist damit wie schon im Vorgänger für reichlich Abwechslung gesorgt. Das dritte Gebiet stellt das Prinzip dann sogar völlig auf den Kopf, indem es mich in ein weitläufiges Areal entlässt, wo unterschiedliche Gegner und Aufgaben warten, statt wie bisher in einzelne Räume.

Das bietet der Early Access aktuell

Hades 2 befindet sich noch bis mindestens Ende 2024 im Early Access. Die aktuelle Version bietet aber mehr als nur einen kleinen Ausblick. Insgesamt sind vier große Dungeons samt ihrer Bosse sowie ein zusätzliches oberirdisches Gebiet spielbar. Neben zahlreichen verschiedenen Waffen und Fähigkeiten zum Ausprobieren und Freischalten, erwarten euch natürlich wieder Story-Schnipsel und Events zwischen den Runs.

Viel davon wirkt schon sehr ausgefeilt, auch wenn hier und da noch ein paar Platzhalter zu finden sind (zum Beispiel bei manchen Charakteren oder Andenken). Die Entwickler versprechen darüber hinaus neben kleineren Patches noch größere Updates mit neuen Inhalten und Features wie neuen Gebieten, Story-Ereignissen, Charakteren und Gegnern. Außerdem wollen sie wie schon beim Vorgänger auch auf das Community-Feedback reagieren.

Für das fertige Gesamtpaket lohnt sich das Warten also höchstwahrscheinlich, Hades 2 ist in der aktuellen Variante aber bereits gut spielbar und bietet rund 15 bis 20 Stunden Spielspaß.

Neue Waffen und Fähigkeiten

Hades 2 erfindet hier also das Rad nicht neu, setzt bereits aus Hades bekannte Elemente aber neu ein. Ganz ähnlich verhält es sich mit den Boons - den Gaben der Götter, aus denen ich mir auf der Reise zusammen mit meinen Waffen und dauerhaften Buffs meinen Build zusammensetze.

Raum für Raum wähle ich wieder zwischen unterschiedlichen Belohnungen. In Hades 2 sind das Asche und Psyche, die ich in dauerhafte Charakterverbesserungen investiere, sowie Gold, mehr Leben oder eben auch neue Kräfte. Zeus, Poseidon oder auch Aphrodite stehen mir erneut bei, während andere wie Feuergöttin Hestia oder Mondtitanin Selene sich neu dazugesellen. Letztere gewährt mir sogar einen Superangriff, der sich mit der Zeit auflädt.

Hestia Boons Hestia Boons

Neben alten Bekannten begegnen euch auch neue Gottheiten mit eigenen Fähigkeiten - Hestia beschert euren Angriffen Feuer-Effekte und Demeter Eis-Gaben.

Das Prinzip ist so spannend, weil sich durch die zufälligen Gaben in Kombination mit den neuen Waffen jeder Versuch anders anfühlt. Je länger ihr spielt, desto mehr mächtige Synergien ergeben sich. Beispielsweise profitieren die schnellen Schwesternklingen von Hestias Feuerboons, die eure Gegner mit jedem Stich versengen. Und werdet ihr regelmäßig von vielen Gegnern überrannt, hilft euch zum Beispiel der Hexenstab mit seinen Fernkampfangriffen in Kombination mit Poseidons großflächigem Wellenschaden.

Jede Waffe spielt sich ohnehin schon einzigartig - die Schattenflammen verschießen zum Beispiel Magiekugeln und die Mondsteinaxt setzt auf sehr langsame, aber extrem wuchtige Angriffe. Obendrauf kommen aber noch die sogenannten Omega-Kräfte - aufgeladene Versionen eurer Attacken, die Magie verbrauchen. Wie ihre Mentorin Hekate ist Melinoë selbst eine Hexe und kämpft damit völlig anders als Haudrauf-Zagreus.

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