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Hat Supergirl eine Post-Credit-Szene? Der neue DC-Film bricht mit einer Superhelden-Tradition – zum Glück

Lohnt es sich, nach dem Abspann von Supergirl sitzen zu bleiben? Wir haben den Film schon gesehen und liefern eine Antwort.

Solltet ihr im Kino sitzen bleiben? Wir beantworten alle Fragen zu etwaigen Post Credit Scenes von Supergirl (Bildrechte: DC) Solltet ihr im Kino sitzen bleiben? Wir beantworten alle Fragen zu etwaigen Post Credit Scenes von Supergirl (Bildrechte: DC)

Falls euch die Credits nicht interessieren, müsst ihr bei Supergirl kein Bonus-Sitzfleisch beweisen: Der neue DCU-Film verzichtet auf eine Post-Credit-Szene, geht also noch einen Schritt weiter als zuvor Superman, wo die Szene nach dem Abspann eher ein netter Gag als ein Hinweis auf die Zukunft war. Supergirl beziehungsweise Regisseur Craig Gillespie bricht hier mit einer Superhelden-Tradition, die sich mittlerweile fast 20 Jahre lang etabliert hat.

Ob euch das stört, ist natürlich Geschmackssache. Ich persönlich sage: Zum Glück verabschiedet sich Supergirl davon, statt auf Teufel komm raus irgendeine Verknüpfung zum größeren Ganzen zu bemühen. Post Credit Scenes waren in der Frühzeit der Marvel-Filme eine unglaublich spannende Sache, weil wir so etwas wie die Avengers noch nie erlebt hatten: zig Einzelfilme, die alle auf einen gewaltigen Ensemble-Blockbuster hinliefen. Jede Post Credit Scene lieferte ein Puzzle-Teil, was uns dort letztlich erwarten würde.

Aber mittlerweile wirken die Szenen nach dem Abspann oft wie ein notwendiges Anhängsel, das gefühlt nur existiert, weil die Leute es eben erwarten. Im schlimmsten Fall führen die Post-Credit-Szenen völlig ins Leere und werden nie wieder aufgegriffen; auch das haben wir mittlerweile oft erlebt. Das Superhelden-Genre braucht frischen Wind – von daher bin ich voll dafür, keinen Stein auf dem anderen zu lassen. Und für die, die trotzdem einen Hinweis auf die Zukunft wollen: Das eigentliche Ende von Supergirl verrät zumindest ein paar wichtige Rahmenpunkte für den nächsten Superman-Film Man of Tomorrow.


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Ab hier gibt's Spoiler!

Am Ende von Supergirl hat die namensgebende Heldin ihre inneren Konflikt fürs Erste aufgelöst: Sie kehrt gemeinsam mit ihrem Hund Krypto zur Erde zurück – ihrem neuen Zuhause – und bequatscht sich mit Cousin Clark »Superman« Kent (David Corenswet). Der klopft ihr verbal auf die Schulter, heißt sie willkommen, sagt »Hey, ich hätte deine Hilfe bei diesem einen Kerl gebrauchen können.« Supergirl signalisiert, dass sie jetzt erstmal auf unserem heimischen Planeten bleibt.

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Dass Schauspielerin Milly Alcock in der 2027er Superman-Fortsetzung Man of Tomorrow mitmischt, wissen wir schon seit einer ganzen Weile. Jetzt wird die Konstellation klarer: Supergirl wird wohl ähnlich wie in den Comics der letzten Jahre aktiv an der Seite von Superman die Erde beschützen und im Zuge dessen gemeinsam gegen Brainiac (Lars Eidinger) antreten.

Für Man of Tomorrow sind bereits jede Menge weitere Helden wie Schurken bestätigt: Die Justice Gang rund um Guy Gardner (Nathan Fillion), Hawkgirl (Isabela Merced) und Mister Terrific (Ed Gathegi) ist wieder mit von der Partie, außerdem Luthor (Nicholas Hoult) und seine Fieso-Bande. Und besonders cool: Auch John Stewart aus der kommenden Serie Lanterns (gespielt von Aaron Pierre) taucht im neuen Superman-Film auf. Man of Tomorrow dürfte also ein kleines Gipfeltreffen der neuen DCU-Heroen werden.

Der Film erscheint am 9. Juli 2027. Supergirl wiederum läuft seit dem 25. Juni 2026 in den deutschen Kinos. Die Hauptrollen übernehmen Milly Alcock als Supergirl, Jason Momoa als Lobo, Eve Ridley als Supergirls Protégé Ruthye sowie Matthias Schoenaerts als Oberschurke Krem vom gelben Hügel. Falls ihr noch mehr zu DC lesen möchtet, verlinken wir euch in der obigen Box weitere Artikel.


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