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Seite 2: Heroes of Might and Magic: Olden Era – Auf solch ein Spiel warten Fantasy-Strategen seit 25 Jahren

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Mehr Entscheidungen bei Magie und Fraktionen

Mehr Planbarkeit und interessante Entscheidungen sind auch die Stichwörter fürs Magie-System, das in Heroes of Might and Magic – Nomen est omen – traditionsgemäß eine große Rolle spielen soll.

In Heroes of Might and Magic 3 habt ihr Zauber vor allem in der Welt gefunden und über das Gebäude der Magiergilde freigeschaltet. Jeder ausreichend magiebewandte Held, der die Gildenstadt besuchte, erlernte automatisch die passenden Sprüche.

In Olden Era lernt ihr Zauber hingegen über einen separaten Skilltree. Jeder neue Spruch und jedes Upgrade kosten künftig Ressourcen. Ihr werdet in einer Partie also nie alles freischalten, gleichzeitig soll es den Zufallsfaktor reduzieren.

Eure gelernten Zauber schlagt ihr während der Schlachten stilecht in einem Buch nach. Welche ihr beherrscht, sollt ihr in Olden Era präzise planen können. Eure gelernten Zauber schlagt ihr während der Schlachten stilecht in einem Buch nach. Welche ihr beherrscht, sollt ihr in Olden Era präzise planen können.

Ein weiteres komplett neues System stellen die Fraktionsgesetze dar. Je höher ihr dabei eure Hauptstadt auflevelt, desto mehr dieser Gesetze könnt ihr erlassen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Boni, die den spezifischen Spielstil eurer Fraktion verstärken.

Menschen erhöhen die Steuereinahmen oder Ausbildungskapazität von Schwertträgern, Untote dagegen vielleicht, wie viele Skelette sie auf dem Schlachtfeld aus Leichen beschwören dürfen. Ersteres haben wir schon konkret in der Präsentation gesehen, Zweiteres ist nur eine Vermutung, wenn auch eine ziemlich naheliegende.

Ziel der Fraktionsgesetze sei laut Golubeva, dass die Wahl eures Volks mehr Bedeutung bekommt und ihr euch ihm auch im späteren Partieverlauf noch zugehörig fühlt. In früheren Heroes-Spielen konnte das schnell verwässern, etwa wenn ihr viele Städte einer anderen Fraktion erobert habt.

Ganz neue Möglichkeiten in den Taktikschlachten

Wie gut ihr Helden, Armeen und Zauber aufeinander abgestimmt habt, zeigt sich bei jedem Heroes traditionell in den Taktikschlachten. So auch in Olden Era, das sich hier erneut ganz bewusst eng am dritten Serienteil orientiert.

Ihr zieht rundenweise eure Einheiten über verhältnismäßig kleine, in Hexfelder unterteilte Kampfplätze. Da ihr teils hunderte Einheiten ins Gefecht führt, werden sie gestapelt. 500 Armbrustschützen belegen also genauso viele Hexfelder wie ein einzelner. Das mag unglaubwürdig wirken, macht die Schlachten aber wunderbar übersichtlich und kurzweilig.

Zauber: Armageddon So wie dieser Flächenzauber offenkundig reinhaut, dürfte er zu den mächtigsten Sprüchen von Olden Era zählen.

Judgement Wo der Judgement-Zauber einschlägt, dürfte nur wenig überleben. Es sei denn, eure Einheiten sind immun dagegen.

Euer Held steht dabei nicht selbst an der Front, sondern greift mit Spezialfähigkeiten und Zaubern ein, die das Schlachtenglück entscheidend beeinflussen. Erst in Heroes 5 eingeführt aber dankenswerterweise auch in Olden Eras vorhanden: eine Initiativeleiste, die euch genau anzeigt, in welcher Reihenfolge eigene wie feindliche Einheiten agieren.

Selbstredend verfügen die meisten Einheiten über passive Fähigkeiten sowie Stärken und Schwächen, die es beim Taktieren zu berücksichtigen gilt. Greifen überwinden dank ihrer Flugfähigkeiten sämtliche Hindernisse, werden aber von Pfeilen blitzfix vom Himmel geholt. Feuerelementare reagieren empfindlich auf Frost, Kavallerie hat eine größere Bewegungs-Reichweite als Infanterie. Ihr kennt das.

Was ihr noch nicht kennt, die aufmerksamen Heroes-Veteranen unter euch aber vielleicht schon weiter oben ins Stutzen gebracht hat: Einheiten haben in Olden Era jetzt Energie! Warum? Weil laut Alexandra Golubeva jede (!) Einheit über mindestens eine Spezialfähigkeit verfügt. Und die könnt ihr erst dann einsetzen, wenn sich der Energiebalken gefüllt hat.

Fähigkeiten: Bloated Commander Dieses Bild zeigt die Einheitenfähigkeit des Bloated Commanders. Was sie genau bewirkt wissen wir noch nicht.

Apogee Der Apogee scheint einen himmlischen Flächenzauber im Repertoire zu haben.

Das passiert im Verlauf des Gefechts automatisch, es lässt sich aber auch beschleunigen – ihr erinnert euch an den Sub-Skill »Deep Breath«. Ich gehe außerdem davon aus, dass sich die Balken der Einheiten unterschiedlich schnell füllen – je nachdem, wie mächtig ihre jeweilige Fähigkeit ausfällt.

Mit diesen aktiven Fähigkeiten möchte das Studio eine neue Entscheidungsebene in die Taktikschlachten bringen. Natürlich gibt es die klassischen Flüche, Heilungen und Flächenangriffe. Aber eben auch Fähigkeiten, die Einheitenpositionen durcheinanderwirbeln oder sogar das komplette Schlachtfeld verändern. Manche Skills könnt ihr zudem mehrfach einsetzen, andere wiederum nur einmal pro Gefecht.

In der Theorie klingt das für mich einerseits nach einer super spannenden Neuerung, andererseits aber auch nach einem Balancing-Albtraum. Denn zu den Stärken von Heroes 3 zählt für mich bis heute, dass seine Schlachten immer klar lesbar blieben.

Kampagne, Multiplayer, Editor – das volle Heroes-Programm

Obwohl mit Unfrozen ein verhältnismäßig kleines Team an Olden Era arbeitet, legt Alexandra Golubeva Wert darauf, dass es sich trotzdem nicht um ein »indiefiziertes« Heroes handelt, sondern um ein ebenso großes wie vollwertiges Strategiespiel.

So verspricht das Studio eine – Zitat – »epische Story-Kampagne«, hält sich mit Details und Bildern allerdings noch zurück. Immerhin verraten sie bereits, dass die Kampagne nicht linear verlaufen, sondern euch mit harten Entscheidungen und Konsequenzen konfrontieren soll.

Was ich außerdem schon weiß: Olden Era wird ein Prequel, spielt also noch vor dem allerersten Heroes. Und es soll die Origin Storys von beliebten Helden der Serie erzählen. Schauplatz ist der Kontinent Jadame, den ihr bis dato lediglich im Rollenspiel Might and Magic 8 erkunden durftet.

Auf euren Abenteuern in Jadame erkundet ihr auch die Sylvanischen Lande. Heimat der Elfenwesen, die man bereits im fünften Serienteil sowie im Ableger Clash of Heroes als Fraktion spielen konnte. Auf euren Abenteuern in Jadame erkundet ihr auch die Sylvanischen Lande. Heimat der Elfenwesen, die man bereits im fünften Serienteil sowie im Ableger Clash of Heroes als Fraktion spielen konnte.

Unklar bleibt, ob das gleichzeitig bedeutet, dass es nur noch eine Kampagne gibt. In Heroes 3 konntet ihr mit jeder Fraktion einen eigenen, wenn auch meist kurzen, Story-Feldzug absolvieren.

So oder so dürfte es aber nie an Missionsnachschub mangeln. Denn schon jetzt steht fest, dass Olden Era direkt zum Release einen Map Editor mitliefern wird. Gleiches gilt für einen frei konfigurierbaren Skirmish-Modus samt zufällig generierter Karten.

Die meisten Spielmodus-Innovationen gegenüber Heroes 3 planen die Entwickler für den Multiplayer. So habt ihr die Wahl, ob ihr euch mit bis zu zehn Helden pro Spielerin und Spieler in die klassisch-epischen Partien stürzt oder euch auf nur einen Helden beschränkt. Dann sollen Matches lediglich 60 bis 90 Minuten dauern.

Neben der Größe der Abenteuerkarte könnt ihr in den Multiplayer-Partien von Olden Era auch bestimmen, ob jeder Match-Teilnehmer bis zu zehn Helden oder nur einen einzigen führen darf. Neben der Größe der Abenteuerkarte könnt ihr in den Multiplayer-Partien von Olden Era auch bestimmen, ob jeder Match-Teilnehmer bis zu zehn Helden oder nur einen einzigen führen darf.

Noch mehr Kurzweil verspricht der komplett neue Arena-Modus. Mit dem orientiert sich Olden Era am aus Sammelkartenspielen bekannten Drafting-Prinzip. Aus jeweils drei Alternativen wählt ihr euren Helden, dessen Skills, Einheiten, Zauber sowie Items, und dann geht’s direkt auf dem Schlachtfeld zur Sache. Nach spätestens 15 Minuten habt ihr entweder glorreich triumphiert oder schmachvoll verloren.

Das Ziel ist klar: Heroes of Might and Magic 3 wird im Gegensatz zu seinen Nachfolgern bis heute aktiv auf Twitch gespielt, dieses Potenzial will Olden Era nicht nur nutzen, sondern mit den kürzeren, streaming-freundlicheren Spielvarianten weiter ausbauen.

Erst Early Access, dann große Pläne für die Zukunft

Den Entwicklern von Unfrozen scheint also bewusst zu sein, welch großes Erbe sie hier antreten und was trotz dies vielversprechenden Ersteindrucks noch alles schief gehen kann.

So wirkt es nur logisch, dass Heroes of Might and Magic: Olden Era im zweiten Quartal 2025 zunächst im Early Access startet. Bereits jetzt sei Olden Era »feature complete«, man würde nur noch zusätzliche Inhalte wie Kampagnenmissionen ergänzen und am Finetuning arbeiten. Auch den Map Editor habe ich bereits in Aktion gesehen.

Die Abenteuerkarten von Olden Era könnt ihr sowohl zufällig generieren lassen, als auch von Hand im mitgelieferten Editor bauen. Die Abenteuerkarten von Olden Era könnt ihr sowohl zufällig generieren lassen, als auch von Hand im mitgelieferten Editor bauen.

Olden Era dürfte also trotz Early Access bereits mit einem dicken Umfangspaket starten und die Zeit bis zum finalen Release vor allem für Community-Feedback und Balancing-Optimierungen nutzen. Außerdem habe Unfrozen bereits »große Pläne«, was die Zukunft von Olden Era angeht. Alexandra Golubeva verspicht unter anderem weitere Fraktionen als DLCs, Mod-Support, das Nachreichen einer Untergrundwelt sowie eine weitere Drafting-Variante.

Video starten 4:30 Heroes of Might & Magic 3 HD - Das Remaster des legendären Vorbilds von Olden Era im Testvideo

Ob all das reicht, um mit Olden Era nicht nur an die alte Ära zu erinnern, sondern auch eine neue Ära für Heroes einzuleiten, bleibt freilich abzuwarten. Aber alles, was ich bisher zum Comeback erfahren habe, stimmt mich sehr hoffnungsvoll. Und vielen Serienfans würde es bereits reichen, wenn es Unfrozen einfach nur gelingt, das Spielgefühl von damals in die Moderne zu transportieren. Es muss ja nicht gleich ein Meisterwerk sein.

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