Der Herr der Ringe hat in den Herzen vieler Kino-Fans einen ganz besonderen Platz. Nicht wenige verbinden mit der Filmtrilogie oder den zugrundeliegenden Büchern aus der Feder von J.R.R. Tolkien ein persönliches Ritual. Der Autor dieses Textes etwa schaut die drei Filme jedes Jahr während der Weihnachtstage gemeinsam mit der Familie – im Extended Cut versteht sich.
Die in Tolkiens Epos behandelten Themen von Freundschaft, Mut und Hoffnung sind universell verständlich und vermögen es, so gut wie alle Zuschauer emotional zu berühren. Für manche können die Filme so auch selbst zu Hoffnungsträgern in dunklen Zeiten werden, wie jetzt ein Fan auf Reddit geschildert hat.
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Herr der Ringe - Die Schlacht um Mittelerde war einfach ein grandioses Erlebnis!
Frodo ist gerührt
Während einer AMA-Runde (kurz für: ask me anything) mit Frodo-Darsteller Elijah Wood wollte der Nutzer mit dem Namen mrheh gar keine Frage loswerden, sondern dem Schauspieler einfach nur für seine Arbeit an den Herr der Ringe Filmen danken. Denn diese hätten ihn, so der Nutzer, durch einige wirklich traurige Zeiten gebracht.
Wood ist angesichts dieser persönlichen Verbindung sichtlich gerührt:
Für die Rolle, die ich unter Tausenden von Mitwirkenden gespielt habe, sage ich: Sehr gern geschehen. Offen gestanden ist einer meiner Lieblingsaspekte daran, Teil der Entstehung dieser Filme gewesen zu sein, die Art und Weise, wie sie Menschen berühren und dies auch weiterhin tun.
Ich finde es toll, dass sie dir in traurigen Zeiten Trost gespendet haben; das zeigt die wunderschöne Kraft der Kunst und die Art und Weise, wie diese Figuren und Geschichten sowohl in den Büchern als auch in den Filmen bei den Menschen Anklang finden. Wir hören so viele Geschichten über Verbundenheit und Liebe, und das ist ein immer größer werdendes Geschenk dafür, dass ich an diesen Filmen mitwirken durfte. Deshalb auch dir vielen Dank.
- Elijah Wood
Link zum Reddit-Inhalt
In den Kommentaren bekommt mrheh viel Zuspruch. Nicht wenige Nutzer nehmen das zum Anlass, ähnliche Geschichten zu teilen. Einer schreibt etwa: Seit die Filme erschienen sind, ist wohl kein Jahr vergangen, in dem ich sie nicht alle erneut angeschaut habe. Ich kann gar nicht in Worte fassen, was mir diese Filme bedeuten; das geht über simple Unterhaltung hinaus. Sie sind eine monumentale Errungenschaft.
Ein anderer Fan schildert, dass Die Gefährten
(2001) der letzte Film war, den er gemeinsam mit seiner krebskranken Mutter gesehen hat, bevor sie verstarb. Ich erinnere mich, dass sie Tränen in den Augen hatte, als Gandalf, nachdem Frodo zu ihm gesagt hat, er wünschte, all dies wäre nie geschehen, antwortet: ›Das wünschen sich alle, die solche Zeiten erleben. Wir müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen, die uns gegeben ist.‹ Diese Szene trifft mich jedes Mal, wenn ich sie sehe.
Herr-der-Ringe-Fans dürfen sich übrigens bald schon auf ein Wiedersehen mit Elijah Wood auf der großen Kinoleinwand freuen. Denn wie Gandalf-Darsteller Ian McKellen jüngst bei einem Event in London verriet, wird Wood im kommenden Herr-der-Ringe-Ableger The Hunt for Gollum
erneut in seiner Rolle als Frodo Beutlin zu sehen sein. Und auch McKellen selbst wird wieder als graubärtiger Zauberer auftreten. Mehr dazu und andere spannende News aus Mittelerde lest ihr in der obigen Linkbox.
Welche Gefühle verbindet ihr mit der Herr der Ringe Trilogie? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
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