Fans von Warhammer 40k speisen gerade außerordentlich gut! Nicht nur kommt dieses Jahr noch Dawn of War 4 auf den Markt, es steht auch schon Total War: Warhammer 40k in den Startlöchern. Bei beiden Spielen wissen wir freilich noch nicht, wie gelungen die Spiele am Ende des Tages sind - in beiden Fällen sind aber die Vorzeichen sehr vielversprechend!
Total War: Warhammer 40k zeigt jetzt schon zum dritten Mal Gameplay aus einer Schlacht zwischen den Orks und der imperialen Armee. Doch obwohl wir das Gefecht nicht zum ersten Mal sehen, gab es wieder jede Menge Infos dazu! Denn dieses Mal war es echtes Live-Gameplay, und zwar etwa eine Stunde lang. Nebenbei saßen die Entwickler im Stream und haben offen über alles geredet, was auf dem Bildschirm so zu sehen war.
Falls ihr gerade keine 60 Minuten Zeit habt, fasse ich euch die wichtigsten Infos aus dem Livestream hier zusammen. Erst kürzlich habe ich zudem das Gameplay von der Bilibili-World für euch analysiert. Das gibt es hier zu sehen:
12:00
Total War: Warhammer 40k - Vorschau-Video mit Luftschlägen und Level-Zerstörung
Die wichtigsten neuen Infos zu Total War: Warhammer 40k
Die Schlacht allein in dieser Form nochmal zu sehen, war abermals ziemlich beeindruckend. Viele Fans zeigen sich derzeit höchst optimistisch und können den Release des Strategiespiels kaum noch erwarten. Doch auch die Details zum Gameplay-Gerüst klangen alle sehr erbaulich. Gehen wir die Highlights einmal durch:
Komplexe Truppen-Konstellation
In Warhammer 40k wird eine Einheit nicht zwangsweise nur aus einer Art von Soldat bestehen. Bislang hatten Soldaten der gleichen Einheit immer exakt dieselbe Ausrüstung. Jetzt könnt ihr Einheiten etwas individueller zusammenstellen. Die Truppen können so aus einer Vielzahl an Soldatentypen bestehen, die der Einheit verschiedene Möglichkeiten bieten.
Beispielsweise setzt sich im Gameplay ein Trupp der imperialen Kasrkin (Elite-Infanterie des Astra Militarum) aus vier verschiedenen Entitäten zusammen. Jede davon hat eigene Stats, Waffen und Ausrüstung. 16 Standard-Einheiten, 2 Voxcaster, 10 Spezialisten und 2 Sergeants. Je nach Situation wechseln die Einheiten so individuell die Waffen. Hat etwa jemand neben seinem Lasergewehr noch eine Schrotflinte dabei, zückt der die vielleicht im Nahkampf zuerst, während der Rest zum Kettensägenschwert greift.
Fernkampf in Warhammer 40k
Wie Fernkampf im neuen Total War exakt funktioniert, war ein großes Thema im Stream. Und tatsächlich ändert sich im Vergleich zu früher eine ganze Menge:
- Munition ist jetzt unendlich, allerdings durchlaufen Einheiten eine feste Nachladeroutine. Dadurch besteht ein Schuss jetzt aus drei Stufen, die an jedem Punkt unterbrochen und fortgesetzt werden können. Das macht Fernkampfeinheiten dynamischer.
- Soldaten innerhalb einer Einheit können jetzt individuell das Ziel wechseln. Sollte ihre Sichtlinie auf das eigentliche Ziel versperrt sein oder zu Friendly Fire führen, wählen sie automatisch ein Ziel, das sie treffen können. So kann eine Einheit theoretisch mehrere Ziele auf einmal ins Visier nehmen.
- Einheiten können sich jetzt bewegen und trotzdem ihre Gewehre abfeuern. Sie feuern dann allerdings unpräziser, wobei manche Einheiten wie etwa Space Marines darin spezialisiert sind.
- Fernkampfeinheiten können in einen Wachmodus wechseln, bei dem sie sich auf eine bestimmte Einheit konzentrieren. Das bedeutet, die Einheit feuert zwar auf alle Gegner in Reichweite, doch sollte die gewählte Einheit ins Visier kommen, wechselt sie automatisch auf das zuvor bestimmte Ziel.
- Einheiten mit sehr hoher Feuerrate, wie etwa ein Panzer mit MG, feuern nicht einfach nur geradeaus. Sie streut das Feuer über eine weite Fläche, um mehr Feinde auf einmal von den Beinen zu holen.
Leibwachen für Helden
Überraschend bekommen Helden in Total War: Warhammer 40k anders als bei Warhammer Fantasy jetzt wieder eine Leibwache zur Seite gestellt. Das trifft nicht auf alle Helden zu, aber laut Creative Assembly auf die meisten. Die Schlachten sollen eine größere Skala haben und auch kompetente Helden sind nicht in der Lage, es alleine mit einer kleinen Armee aufzunehmen.
Warten auf die Beta
Der Stream hat weiteren Hype in der Community geschürt. Auf den sozialen Medien äußern sich viele Fans äußerst positiv zu dem Gezeigten. Allerdings dürfen wir dabei eine Sache nicht vergessen: Bisher gab es nur Schlachten von Total War: Warhammer 40k zu sehen!
Allerdings spielt sich die Reihe in der Regel zu einem viel größeren Teil auf der rundenbasierten Strategiekarte ab. Davon gab es, bei all den Gameplay-Szenen nach wie vor nichts zu sehen. Hier muss CA erst noch beweisen, dass das Spiel die Erwartungen der Fans erfüllt.
Immerhin sollten wir noch vor Ende des Jahres über alle Aspekte von Total War: Warhammer 40k mehr wissen, denn eine Closed Beta ist noch für 2026 geplant. Wann die genau startet, ist aber unbekannt.
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