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»Ich habe genug von Mittelerde«: Ein Star der Filmtrilogie wird nicht für den neuen Herr-der-Ringe-Film zurückkehren

In The Hunt for Gollum werden wir entweder auf Elrond verzichten müssen oder der Halbelb wird ein neues Antlitz haben. Hugo Weaving wird es jedenfalls nicht sein.

Auf diesem Bild bekommt Hugo Weaving vermutlich gerade ein Angebot, in The Hunt for Gollum mitzuspielen. Bildquelle: New Line Cinema Auf diesem Bild bekommt Hugo Weaving vermutlich gerade ein Angebot, in The Hunt for Gollum mitzuspielen. Bildquelle: New Line Cinema

The Hunt for Gollum soll das große Comeback für Der Herr der Ringe auf der Kinoleinwand einläuten. Nicht nur ist Peter Jackson als Produzent wieder mit an Bord, auch Fran Walsh und Philippa Boyens arbeiten wie schon bei der legendären Filmtrilogie am Drehbuch.

Auf ein bekanntes Gesicht müssen wir aber wohl verzichten. Denn der Elrond-Darsteller Hugo Weaving lässt kaum Zweifel daran, dass er mit Mittelerde für immer abgeschlossen hat.

Ich habe genug davon

Im Gespräch mit Gamesradar macht sich der britisch-australische Charakterdarsteller gar nicht erst die Mühe, seine Unlust für ein erneutes Ankleben der Elbenohren zu verbergen. Aber lest selbst:

Ich persönlich habe genug davon. Es war toll, über einen Zeitraum von zehn Jahren immer wieder in Neuseeland zu sein. […] Ich habe also genug von Mittelerde und kann mir nicht vorstellen, dass mich jemand bitten würde, es noch einmal zu machen.

Und selbst wenn Hugo Weaving doch noch einmal als Halbelb durch Neuseeland hüpfen möchte, gäbe es seiner Ansicht nach ein weiteres großes Problem, dass unmöglich zu lösen sei:

Elrond soll unsterblich sein und ich altere. Elrond ist einer der wenigen Charaktere - ich glaube, es gibt nur drei oder vier davon -, der im Silmarillion, im Herrn der Ringe und im Hobbit vorkommt.

Aber selbst als wir zurückkehrten, um bestimmte Teile von Herr der Ringe neu zu drehen, war mir bewusst, dass ich älter war als zuvor. Und die Dreharbeiten zu Der Hobbit wurden allmählich etwas albern. Ich habe es geliebt, Teil dieses Franchises zu sein, aber ich habe absolut keine Pläne oder Wünsche mehr, ein Teil davon zu sein.

Wo wir schon Kino und Herr der Ringe in einem Atemzug nennen: Am 12. Dezember 2024 könnt ihr eure örtlichen Lichtspielhäuser aufsuchen, um War of the Rohirrim anzuschauen, den Trailer gibt's hier:

Video starten 2:38 Herr der Ringe: Erster Trailer zu War of the Rohirrim zeigt, wie es zum namensgebenden Krieg kommt

Nicht die erste Abfuhr an Mittelerde

Hugo Weaving war bereits vor dem obigen Interview dafür bekannt, den neueren Produktionen rund um Mittelerde eher verhalten gegenüberzustehen.

Bestes Beispiel: Die Ringe der Macht. Die Amazon-Serie kann unzählige Menschen weltweit vor den Fernsehbildschirm fesseln, doch Hugo Weaving gehört nicht dazu. Er hat sich die umstrittene Show bis heute nicht ein einziges Mal angeschaut.

Das verriert er vor einiger Zeit im Gespräch mit Cinemablend:

Ich habe [Ringe der Macht] nicht gesehen und entschuldige mich bei Robert [Aramayo, den neuen Elrond-Darsteller, Anm. d. Red.]. Nein, ich habe zu viel Zeit in Mittelerde verbracht und ich möchte nicht unbedingt dorthin zurückkehren. […]

[…] Es ist ein großer, großer Film, ein riesiges Franchise, aber für mich, auf eine lustige Art und Weise, nicht eine Rolle, die ich mit der gleichen Bedeutung in meinem Kopf sehe, wie das vielleicht Fans tun. Also, nein, Entschuldigung an Robert, aber ich habe [die Serie] nicht gesehen. Ich bin sicher, er ist darin großartig.

Deutlich aufgeschlossener für eine Rückkehr nach Mittelerde zeigen sich übrigens zwei andere Darsteller der Filme: Viggo Mortensen würde im reifen Alter von 65 Jahren noch einmal als Aragorn auftreten, sofern sich dafür im Drehbuch eine überzeugende Erklärung findet.

Und sogar der 85-jährige Ian McKellen steht einer Rückkehr als Gandalf offen gegenüber. Er selbst gibt aber zu Bedenken, dass die Uhr bei ihm tickt und das Projekt besser in die Puschen kommen sollte.

Ihr merkt also: Rund um Herr der Ringe passiert gerade so einiges. Auch Staffel 3 von Ringe der Macht ist zwar noch nicht offiziell bestätigt, gilt aber als so gut wie sicher. Und natürlich gibt es auch an der Spielefront neue Titel wie etwa das im März 2025 erscheinende Aufbauspiel Tales of the Shire.

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