»Es mangelt an Obst«, verkündet mir eine Erzählerstimme, und versetzt mich zurück in meine Kindheit zu meinen ersten Partien Anno 1602. Dergleichen passiert mir in Highrise City öfter, denn das Spiel ist - und das geben die Entwickler auch an - stark von Elementen der beliebten Aufbauserie inspiriert. Optisch erinnert es, auch hier wiederum nicht zufällig, an Cities: Skylines.
Zwischen diesen beiden Giganten des Aufbaugenres versucht Highrise City, seine Nische zu finden. Wie sich das spielt, konnten wir anhand einer Demoversion im Rahmen des Steam-Playtests selbst überprüfen. Unser Fazit: Highrise City ist eine solide Städtebausimulation, aber um mit der Konkurrenz mitzuhalten, braucht es noch etwas mehr.
Dass sich Highrise City gerade an Cities: Skylines und Anno orientiert, ist verständlich: Beide gelten als echte Aufbau-Größen und haben es deshalb auch in unsere Liste der besten Spiele dieses Genres geschafft:
Was wir gespielt haben: Die uns zur Verfügung stehende Version soll laut Entwickler schon über die meisten Features und Inhalte des fertigen Spiels verfügen. Allerdings handelt es sich dabei trotzdem um eine frühe Alpha-Version von Highrise City. Gerade optisch kann sich bis zum Release deshalb noch einiges ändern, einige Gebäude-Modelle sollen etwa noch überarbeitet werden. Außerdem gibt es dementsprechend noch verschiedene Bugs und Probleme, die noch behoben werden sollen, bevor das Spiel veröffentlicht wird.
Wir haben in Highrise City etwa sechs Stunden verbracht und so die Grundzüge des Spiel kennengelernt. Natürlich konnten wir aber noch nicht alle Inhalte sehen, dafür müssten wir deutlich mehr Zeit im Spiel verbringen.
Anno-Spieler fühlen sich hier wie Zuhause
Die ersten Schritte in Highrise City könnten genauso gut aus einem Spiel der Anno-Serie stammen. Wenn wir ein neues Spiel starten, dürfen wir zunächst unseren Schwierigkeitsgrad modular einstellen: Wir legen etwa unser Startkapital und die uns anfangs zur Verfügung stehende Menge an Baumaterial fest.