Eleazar Fig - Magietheorie
Ursprünglich hatte Eleazar Fig seinen Wunsch, für das Zaubereiministerium zu arbeiten, zugunsten seiner Frau Miriam und deren Forschungsreisen zurückgestellt. Doch irgendwann wurde er Miriams Suche nach dem Grund für das Verschwinden der Alten Magie aus der Welt überdrüssig, ging seiner eigenen Wege und arbeitete in Hogwarts als Professor für Magietheorie.
Als Miriam während ihrer Reisen ums Leben kam, fühlte sich Fig dafür verantwortlich, weil er nicht vor Ort gewesen war, um sie zu beschützen. Diese Schuld verfolgt ihn bis zum heutigen Tag; er versucht herauszufinden, warum und wie seine Frau starb und will ihre Arbeit vollenden. Fig ist als ehemaliger Gryffindor ein freundlicher, kluger Lehrer und wird einer der stärksten Verbündeten eurer Spielercharaktere während ihrer Zeit in Hogwarts.
Der Vorname Eleazar ist eine englische Variante des lateinischen Namens Lazarus mit der Bedeutung »Gott hilft/hat geholfen«, während Fig aus dem englischen übersetzt »Feige« heißt. Auf den ersten Blick ist die Feige unspektakulär, allerdings gibt es in Südeuropa eine Geste, die vielleicht mehr Rückschlüsse erlaubt: Schiebt man dort den Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger, nennt man das 'jemandem die Feige zeigen'. Diese Geste soll alle möglichen Übel wie Verhexungen und den bösen Blick abwehren, in Indien gilt der Feigenbaum zudem als Symbol für Glück, Frieden und Lebenskraft. Eine Menge guter Omen also für einen der wichtigsten Unterstützer eurer Charaktere!
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Hogwarts Legacy schickt euch im fantastischen neuen Trailer Eulenpost
Mudiwa Onai - Wahrsagerei
Vor ihrer Lehrstelle für Wahrsagerei bildete die begabte Seherin an der größten Schule für Magiewirkende der Welt, nämlich Uagadou in Uganda, junge Magiebegabte aus. Ihr Glaube an ihre Gabe wurde zutiefst erschüttert, als ihr Mann ermordet wurde und sie dies nicht vorhersehen konnte. Sie verließ ihre Heimat mit ihrer Tochter Natsai und wechselte in den Lehrkörper von Hogwarts.
Zwar ist sie als Animagus fähig, sich in einen afrikanischen Fischadler zu verwandeln, wendet diese Fähigkeit nach dem Tod ihres Mannes aber nicht mehr an. Viel eher werdet ihr sehen, dass sie ohne Zauberstab zaubert.
Ihr Vorname Mudiwa ist ein Begriff aus der Sprache Shona, die hauptsächlich in Simbabwe gesprochen wird und bedeutet »Geliebte« oder »Liebling«, der Nachname Onai entstammt ebenfalls dem Shona und lässt sich mit »Sehen« übersetzen.
Aesop Sharp - Zaubertränke
Die Tränkegruft gehört künftig dem schroffen und scharfsinnigen Professor Sharp, der eine lange und erfolgreiche Karriere als Auror hingelegt hat, bis eine Verletzung ihm diese Arbeit unmöglich machte. Da er im Zaubereiministerium nicht an einem Schreibtisch verschimmeln wollte, gibt Sharp nun in Hogwarts seine umfangreiche Erfahrung mit kampftauglichen Tränken und Elixieren weiter.
Der ehemalige Slytherin lässt sich nicht so leicht beeindrucken und erwartet viel von seinen Schülerinnen und Schülern, ist dann aber auch stolz auf jene, die sich in seinem Zaubertränke-Unterricht auszeichnen und den anspruchsvollen Lehrplan meistern.
Der Vorname des Professors leitet sich vom antiken griechischen Fabeldichter Aesop ab, dessen lehrreiche Gleichnisse menschliche Schwächen mit einem klaren Blick betrachten. Den englischen Begriff »sharp« übersetzt man zwar meist mit »scharf«, weitere Synonyme sind aber auch »aufgeweckt«, »gerissen« und »beißend« - beide Worte charakterisieren recht gut einen anspruchsvollen, klugen und grummeligen Lehrer.
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