50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Hogwarts Legacy: Ich habe wegen 5 Minuten einen neuen Charakter angefangen [Best of GameStar]

Eigentlich hatte Natalie noch nicht vor, so schnell einen zweiten Durchlauf von Hogwarts Legacy zu starten. Doch für eine einzige Quest begann sie komplett von vorne.

5 Minuten - mehr brauchte es nicht, um Natalie zu überzeugen, einen komplett neuen Spielstand in Hogwarts Legacy zu starten. 5 Minuten - mehr brauchte es nicht, um Natalie zu überzeugen, einen komplett neuen Spielstand in Hogwarts Legacy zu starten.

Dass ich in Hogwarts Legacy eine Gryffindor-Hexe spiele, war so sicher wie das Wingardium Leviosa im Zauberkunst-Unterricht. Seit ich zum ersten Mal in die Welt von Harry Potter eintauchen konnte, fühle ich mich dem tapferen und entschlossenen Haus zugehörig. 

Mein Fan-Herz macht Purzelbäume, weil wir uns in Hogwarts Legacy jedes der vier Häuser aussuchen können. Es zeigt, dass die Entwickler ihre Zielgruppe ganz genau kennen und wissen, was die Potter-Fanbase bewegt. In den Jahren nach dem Test habe ich mir noch weitere Charaktere erstellt, um alle Gemeinschaftsräume von innen zu sehen. 

Einen zweiten Durchlauf hatte ich direkt nach den ersten, etwa 60 Spielstunden allerdings nicht geplant … bis ich von einer ganz bestimmten, Hufflepuff-exklusiven Quest hörte! Also erstelle ich mir eine zweite Hexe und spiele die komplette Story wieder von vorne. All das nur, um 5 Minuten der Mission selbst zu erleben ...

Natalie Schermann
Natalie Schermann

Viele Menschen in Natalies Leben behaupten, sie wäre eine Ravenclaw. Doch ihr Herz schlug schon immer für das Löwen-Haus Gryffindor. Dass jetzt alle vier Häuser einen Platz in Hogwarts Legacy gefunden haben, macht den Potter-Fan sehr glücklich. Für die kleinen exklusiven Details, war sie sogar bereit, ihren 60-Stunden Spielstand warten zu lassen und das Spiel von vorne zu beginnen.

Vorsicht vor Spoilern! Ich werde in dieser Kolumne von einer Questlinie erzählen, die sich für jedes Haus unterscheidet. Falls ihr keine Details zur Story hören möchtet, empfehle ich euch stattdessen die Kolumne meines zauberhaften Kollegen Alex zu lesen. Darin erklärt er, wie ihn die Schule für Hexerei und Zauberei mit ganz kleinen Dingen um den Finger wickeln konnte:

Vier Wege führen zum Ziel

Die vier Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin unterscheiden sich hauptsächlich in ihren Gemeinschaftsräumen und den Farben der Schulroben. Doch es gibt eine Questlinie, die für jedes Haus etwas anders verläuft. Alle Wege münden in die Hauptmission »Jackdaws letzte Ruhestätte«, wo wir uns auf die Suche nach Jackdaws Leiche machen.

Ausgerechnet die friedliebenden und harmoniebedürftigen Hufflepuffs besuchen dabei den wohl unheimlichsten und trostlosesten Ort der Zaubererwelt: Askaban. Das Gefängnis für magische Strafverbrecher ist dafür bekannt, von Dementoren bewacht zu werden. Die gruseligen, fliegenden Gestalten saugen jegliches Glück aus den Menschen, die ihnen begegnen. Der »Kuss« eines Dementors ist sogar tödlich.

Das Zauberergefängnis mal von Innen sehen - ein wahr gewordener Traum für Potter-Fans. Das Zauberergefängnis mal von Innen sehen - ein wahr gewordener Traum für Potter-Fans.

Als ich von diesem Questabschnitt gehört habe, stieß ich einen kleinen Freudenschrei aus. Askaban musste ich unbedingt mit eigenen Augen sehen! Denn in den Filmen und Büchern bekommen wir nur am Rande mit, wie das Zauberergefängnis denn so ist.

Also erstellte ich mir eine Hufflepuff-Hexe, spielte geduldig zum vierten Mal den Anfang, lernte alle Zaubersprüche wieder von vorne - bis ich endlich bei der Quest angelangt bin. Der atmosphärische Abschnitt in Askaban selbst dauert keine fünf Minuten. Aber ich bereue es nicht!

Als Gryffindor-Schülerin darf ich Nick auf die Jagd der Kopflosen begleiten. Ein schöner Einblick in ein Ereignis, das bisher nur in den Büchern angerissen wurde. Als Gryffindor-Schülerin darf ich Nick auf die Jagd der Kopflosen begleiten. Ein schöner Einblick in ein Ereignis, das bisher nur in den Büchern angerissen wurde.

Auch mein Gryffindor-Queststrang hat mich begeistert. Hier konnte ich nämlich den Fast Kopflosen Nick zur Jagd der Kopflosen begleiten. Von diesem Ereignis spricht der Gryffindor-Geist in den Büchern ununterbrochen, weil ihn die anderen Geister nicht in die Gesellschaft aufnehmen wollen. Der Grund dafür? Nun, Nick ist eben nur fast kopflos ...

Die Festlichkeit jetzt mit eigenen Augen miterleben, mit den anderen Geistern plaudern und sogar an einem der Spiele teilnehmen zu können, ist Fan-Service auf höchstem Niveau. Und das ist das Besondere an Hogwarts Legacy!

Die Entwickler verpassen Konzepten, Orten und Figuren ein klares Bild. Räumlichkeiten, die ich als Potter-Fan bisher nur in meiner Vorstellung gesehen habe, kann ich jetzt selbst besuchen. Details, die in den Büchern vielleicht nur in einem Nebensatz erwähnt wurden, kann ich jetzt stundenlang betrachten.

Da ist es für mich klar, dass ich jede Kleinigkeit aufsaugen muss. Auch, wenn es bedeutet, dass ich dafür das Spiel von vorne beginne.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch einen zweiten Charakter angefangen? Wolltet ihr unbedingt alle vier Häuser ausprobieren und die unterschiedlichen Gemeinschaftsräume besuchen und Quests erleben? Oder reicht euch ein einziger Durchlauf? Und wart ihr schon in Askaban? Lasst es mich doch gerne in den Kommentaren wissen!

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