Morgan Freeman hat genug. Der 88-jährige Schauspieler reagiert in einem Porträt des britischen The Guardian stinksauer
auf die wachsende Zahl von KI-Systemen, die seine unverwechselbare Stimme ohne Erlaubnis kopieren.
»Wenn ihr meine Stimme ohne mich nutzt, bestiehlt ihr mich«, sagt er weiter im Gespräch. Das will sich der bekannte Schauspieler nicht bieten lassen, denn seine Anwälte seien bereits sehr beschäftigt
, zahlreiche Fälle von Voice-Theft aufzuspüren und juristisch anzugehen.
Während Freeman vor Gericht zieht, schlagen zwei seiner Hollywood-Kollegen einen völlig anderen Weg ein.
Hollywood spaltet sich: Schutz der eigenen Stimme vs. neue KI-Geschäftsmodelle
Anders gehen Freemans Kollegen Matthew McConaughey und Michael Caine mit der neuen Technologie um, denn sie haben derweil mit ElevenLabs offiziell Voice-Deals abgeschlossen. Auch hier berichtete The Guardian über die Entwicklungen.
Beide Schauspieler erlauben der Firma, KI-Versionen ihrer Stimmen zu produzieren und zu lizenzieren. McConaughey nutzt sie bereits, um seinen Newsletter in mehreren Sprachen auszugeben. Caine wiederum sieht in der Technologie die Chance, Stimmen zu bewahren und zu teilen
.
Das sorgt in der Branche für Aufsehen: Während Freeman in dem Interview weiter vor Fälschung und Diebstahl
warnt, feiern andere die Technologie als kreative Erweiterung: eine Spaltung, die Hollywoods kommenden Umgang mit KI definieren könnte.
Freeman kämpft, während andere kassieren. Hollywood steht mitten in einem Richtungsstreit zwischen Kontrolle, Kreativität und Verkaufsrechten.
Während die einen ihre Stimme schützen wollen wie ein persönliches Markenrecht, sehen andere darin ein neues Geschäftsmodell und eine Chance, ihre Reichweite zu skalieren.
Die Frage ist: Wohin bewegt sich die Branche, wenn selbst Identität handelbar wird? Wie seht ihr das?
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