Diese iPads solltet ihr dringend vermeiden
Ältere Modelle von iPads tauchen immer mal wieder zu attraktiven Preisen im Netz auf. Nicht jedes Modell ist aber auch eine Investition wert. Zum einen können die Tablets alter Tage im Vergleich zu euren Smartphones träge und altbacken erscheinen.
Zum anderen erhalten viele der Modelle keine Software-Updates mehr und verlieren damit die Unterstützung diverser Apps. Seht daher davon ab, auf eines dieser Apple-Tablets zurückzugreifen:
- Apple iPad der 1. bis 7. Generation
- iPad Mini der 1. bis 4. Generation
- iPad Air der 1. und 2. Generation
Es bedeutet aber nicht, dass alle iPads der vergangenen Generationen auch gleichzeitig schlecht sind. Gerade in der heutigen Zeit, möchte der Geldbeutel geschont werden. Für einen angemessenen Preis sind daher viele Vorgänger gar keine schlechte Wahl:
- iPad 2020
- iPad Mini der 5. Generation
- iPad Air der 4. Generation
- iPad Pro der 3. Generation
Falls ihr eines dieser iPads generalüberholt oder neu finden solltet, können sie euch noch gute Dienste leisten. Gerade das Air- und Pro-Modell sind in Sachen Leistung noch auf einem sehr guten Stand. Die oben aufgelisteten Tablets unterstützen darüber hinaus den Apple Pencil der 1. Generation, das Air-Modell sogar das der 2. Generation.
Wie findet ihr heraus, welches Modell ihr gerade verwendet? Apple macht es euch nicht einfach mit den Produktbezeichnungen. Anders als beim iPhone erhalten die Nachfolger keinen eindeutigen Namen. Dabei ist es gerade bei einer Neuanschaffung wichtig zu wissen, ob das Zubehör kompatibel bleibt.
- Auf der Rückseite eures iPads ist eine Modellnummer eingraviert. Alternativ findet ihr die entsprechende Nummer in den
Einstellungen
unterAllgemein
und anschließend aufInfo
. Dort findet ihr die entsprechende Modellnummer. - Ruft die Support-Seite von Apple auf und sucht nach eurer Modellnummer.
Fazit - Welches iPad für welchen Einsatzzweck?
Aufgrund der schieren Anzahl an Geräten bedeutet es gerade für Neueinsteiger Zeit und Geduld, um durch den iPad-Dschungel durchzusteigen. Nicht jedes Apple-Tablet lohnt sich gleichermaßen und erfüllt die Anforderungen eines preiswerten und mobilen Begleiters. Wir fassen daher zum Abschluss einmal zusammen, welche Modelle sich für den jeweiligen Einsatzzweck lohnen:
- iPad der 9. Generation: Möchtet ihr ein iPad, das für Alltagsaufgaben wie das Surfen im Internet oder Streamen von Videos gut gewappnet ist, eine solide Performance aufweist und in vielen Jahren noch seinen Dienst verrichtet? Dann bleibt das iPad aus 2021 weiterhin eine sichere Bank. Vor allem wenn spezielle Funktionen für den Apple-Pencil ignoriert werden können und der USB-C-Anschluss für euch nur eine Nebensache ist. Das iPad der 10. Generation ist seinen Aufpreis unserer Meinung nach nicht wert.
- iPad Mini der 6. Generation: Nutzer, die nach einem kompakten iPad suchen, ohne auf starke Leistung und die Unterstützung des Apple Pencils der 2. Generation zu verzichten, werden die Mini-Ausführung interessant finden. Allerdings sollte der Einstiegspreis von rund 650 Euro (UVP) eine Überlegung zum iPad Air der 4. Generation wert sein. Immerhin unterstützen beide Modelle den neuesten Stift von Apple.
- iPad Air M1: Spielt ihr mit dem Gedanken, euren Laptop durch ein iPad zu ersetzen und ihr mit grafikintensiveren Anwendungen arbeitet, kann das iPad Air mit dem M1-Chip interessant für euch sein. Zusätzlich bietet dieses Modell auch die Unterstützung des Eingabestifts der 2. Generation und eignet sich somit auch für kreative Zwecke. Der hohe Preis des Geräts samt Tastatur und Pencil wird allerdings über die 1000-Euro-Marke hinausgehen. Der Blick zum Modell aus dem Vorjahr ist daher sehr empfehlenswert!
- iPad Pro: Auf das iPad Pro werden insbesondere Tablet-Enthusiasten zurückgreifen, die absolut keine Kompromisse eingehen möchten und die Kosten gleichzeitig eine untergeordnete Rolle spielen. Mit dem 12,9 Zoll großen Display und dem Apple Pencil eignet sich das Tablet als hervorragende digitale Leinwand. Dennoch empfehlen wir, aufgrund des minimalen Leistungsprungs auf das iPad Pro aus 2021 zurückzugreifen. Der M1-Chip weist gerade für Tablet-Verhältnisse eine brachiale Leistung auf und muss durch Anwender und Software erst einmal ausgereizt werden.
Welches iPad benutzt ihr aktuell im Alltag und warum? Seid ihr am überlegen auf ein neues Modell von Apple umzusteigen, oder schaut ihr euch in der Android-Konkurrenz um? Schreibt und eure Meinungen zum Thema gerne in die Kommentare!
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