In Star Wars: Die dunkle Bedrohung ist der junge Anakin Skywalker (Jake Lloyd) dazu gezwungen, seine Mutter (Pernilla August) auf Tatooine zurückzulassen, während er selbst mit Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) nach Coruscant aufbricht, um dem Jedi-Orden beizutreten. Doch Anakin verliert nicht nur seine Mutter, sondern auch seine Freunde. Zwei von ihnen trifft er viele Jahre später wieder, getreu einem Star-Wars-Phänomen, das Fans liebevoll Glup Shitto
getauft haben.
Eine unerwartete Begegnung
Anakin Skywalker hatte alles andere als ein leichtes Leben. In die Sklaverei geboren, wuchs er in ärmlichen Verhältnissen auf Tatooine auf. Als Jedi tat er sich mit den rigiden Regeln des Ordens schwer und musste den Tod seiner Mutter verkraften. Schließlich verfiel er der dunklen Seite der Macht, wurde zu Darth Vader und verlor seine Familie, seine Freunde und den Jedi-Orden.
9:10
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Wir kennen die Geschichte alle auswendig, aber sie macht die Szene aus einem Darth-Vader-Comic von 2020 (Star Wars: Darth Vader 23) natürlich nochmal tragischer. Im Comic macht Vader gemeinsame Sache mit Sabé, einer Dienerin und Vertrauten von Königin Padmé Amidala, Anakins Frau. Sabé möchte, dass Vader einer Kolonie befreiter Sklaven von Tatooine hilft, die von einem korrupten Gouverneur bedroht wird.
Vader reist mit ihr zum Planeten Gabredor 3, um mit den Bewohnern zu sprechen. Sie werden von einer Gruppe ehemaliger Sklaven begrüßt, unter denen sich auch Anakins ehemalige Freunde Kitster und Wald befinden. (die komplette Szene seht ihr hier). Als Kinder halfen sie Anakin in Episode 1, sein erstes Podrennen zu gewinnen und dadurch seine Freiheit zu gewinnen. So sahen sie damals aus:
Kitster und Wald erkennen ihren Freund von damals natürlich nicht wieder und zeigen Vader sogar einen Podracer, den sie selbst aus Ersatzteilen gebaut haben. Als Vader nach ihren Namen fragt, erkennt er sie schließlich wieder, lässt sich aber nichts anmerken.
Wenig später greift plötzlich eine Horde wilder Alien-Kreaturen an und stürzt sich auf Anakins Freunde. Bevor sie bei lebendigem Leib gefressen werden, tötet Vader die Kreaturen jedoch mit seinem Lichtschwert, Kitster und Wald bleiben unverletzt.
Wie auch die Szene mit Anakins Kindheitsfreunden zeigt, greift die Comic-Serie um Darth Vader den inneren Konflikt des Sith-Lords auf, der laut ihr wohl nie ganz versiegte. Gegenüber Sabé will Vader etwa nicht zugeben, dass er Anakin Skywalker ist und erklärt den Jedi-Ritter für tot. Im Gespräch mit Kitster und Wald gibt er sich zwar nicht zu erkennen, rettet den beiden dann aber ohne zu zögern das Leben. Wir wissen natürlich: Am Ende wird das Gute in Vader eben doch siegen.
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