Seit dem Marktstart im Herbst 2021 nutze ich mein iPhone 13 Pro mit seinem 120-Hertz-Display und kann mir meinen Alltag ohne ProMotion-Display nur noch schwer vorstellen.
Bislang hielt Apple die Technik zurück und stattete ausschließlich seine Pro-Modelle damit aus – ähnlich wie bei den OLED-Panels, die erst mit dem iPhone 12 zum allgemeinen Standard wurden.
Mit dem iPhone 17 könnte der Klassenunterschied laut Macrumors nun endlich wegfallen – zumindest beim Display. Ein Schritt, der zwar überfällig ist, aber aus meiner Sicht auch fast schon absurd wirkt, vor allem wenn man den Blick auf die Android-Konkurrenz wirft.
Warum 120 Hertz heute Pflicht sind
Ein Smartphone-Display ist mehr als eine Ansammlung von Pixeln.
Es ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt jeder Interaktion mit dem Gerät. Ob beim Scrollen, beim Gaming oder bei der Texteingabe – eine möglichst flüssige Darstellung macht schon einiges her.
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Das ProMotion-Display nutzt (wie viele Premium-Smartphones) ein LTPO-Backplane, das die Bildwiederholrate je nach Inhalt dynamisch zwischen 1 Hertz und 120 Hertz regelt.
Das Ergebnis: butterweiche Animationen bei gleichzeitig optimiertem Energieverbrauch.
Im Alltag spürt man das durchaus:
- Flüssigere Bedienung bei Spielen und Scroll-Bewegungen
- Schnellere Touch-Reaktionen durch höhere Abtastrate
- Weniger Stromverbrauch, da die Hertz-Zahl nur hochschnellt, wenn sie wirklich gebraucht wird
Sobald ich zum 60-Hertz-Screen auf meinem iPad Mini 7 zurückkehre, wirkt alles merklich träger – selbst eine einfache Menünavigation fühlt sich irgendwie weniger reaktionsfreudig an.
Android macht’s längst vor
Dass Apple 120 Hertz nun voraussichtlich auch im Standard-Modell anbieten wird, ist mehr als überfällig. Im Android-Lager gehört diese Technologie schließlich schon seit Jahren zum Pflichtprogramm, selbst in Einsteigergeräten.
Ein Beispiel ist das Poco M7 Pro für rund 160 Euro: Es bietet ein 120-Hertz-OLED-Panel und damit jene flüssige Nutzererfahrung, die ich an meinem iPhone 13 Pro schätze.
Stromsparen und Always-On-Display
ProMotion eröffnet nicht nur flüssigere Bildraten, sondern ermöglicht auch ein stromsparendes Always-On-Display, das es bisher ebenfalls nur beim Pro-Modell gab. Das LTPO-Backplane senkt den Energiebedarf auf ein Minimum, wenn nur Uhrzeit und Widgets angezeigt werden.
Ein Komfort-Manko weniger
Mit dem iPhone 17 könnte also der größte Komfortunterschied zwischen Standard- und Pro-Modellen wegfallen. Apple könnte damit den Rückstand zu Android-Konkurrenten ausgleichen – hoffentlich ohne eine gleichzeitige Preiserhöhung.
ProMotion im iPhone 17 ist kein bloßes Feature-Update, sondern die längst fällige Anpassung an den heutigen Standard. Ich bin gespannt, welche Pro-Exklusivitäten als Nächstes den Weg ins Basis-Modell finden.

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