Statt Kindle, Handheld und Laptop – das iPad mini 7 hat sich im Urlaub als ideales Gesamtpaket bewiesen

Auf der Reise in der Urlaub hatte ich viel Zeit, die ich irgendwie vertreiben musste. Dieses Mal habe ich mich entschieden, mein iPad mini als Begleiter mitzunehmen – und habe es ich nicht bereut.

Das iPad mini hat mich in den Urlaub begleitet und diverse andere Geräte ersetzt. (Bild: GameStar Tech) Das iPad mini hat mich in den Urlaub begleitet und diverse andere Geräte ersetzt. (Bild: GameStar Tech)

Mein diesjähriger Sommerurlaub war mit insgesamt rund 15 Stunden Flugzeit pro Strecke verbunden. Bereits im Vorfeld habe ich mir daher überlegt, wie ich die lange Zeit am besten überbrücken kann.

Streamen, lesen, spielen und Fotos bearbeiten – das war mein Plan. Allerdings war ich mir zunächst unsicher, welche Geräte ich mitnehmen möchte, um sie im Flugzeug und Hotel zu nutzen.

Einen Kindle? Dazu das iPad Pro oder ein Notebook? Noch meinen Handheld Asus Rog Ally? Nein, das wäre wirklich zu viel des Guten gewesen und vor allem viel zu viel Gepäck.

Ich habe mir Anfang des Jahres das iPad mini 7 gekauft und hatte euch bereits berichtet, dass es für mich eine ideale Ergänzung zum iPad Pro ist. Die Idee war daher, einfach das kompakte Tablet statt aller anderen Geräte mitzunehmen – und bereut habe ich es trotz anfänglicher Bedenken zu keiner Zeit, denn es hat sich in mehrerer Hinsicht bewährt.

Filme und Serien sehen auch auf dem kleinen Display gut aus

Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass mir das Acht-Zoll-Display zum Anschauen von Filmen und Serien einfach zu klein ist. Auf dem größeren iPad Pro macht das natürlich mehr Spaß, vor allem weil viele Inhalte mit schwarzen Balken oben und unten im Bild gezeigt werden.

Allerdings hat es auch auf dem kleinen Bildschirm bestens funktioniert, denn das Tablet stand ja direkt vor mir. Ich habe darauf diverse Folgen »King of Queens« und mehrere Filme geschaut, ohne dass es irgendwie anstrengend für die Augen wurde.

Lesen – ideale Größe und geringes Gewicht

Das Lesen klappt mit dem iPad mini bestens, denn es ist viel handlicher und leichter als das iPad Pro. Ich habe mir ein paar E-Books gekauft, hatte zusätzlich noch ein paar digitale Comics dabei und ein Probe-Abonnement der Zeitschriften-App »Readly«.

Das iPad mini eignet sich besten zum Lesen von Büchern, Comics oder Zeitschriften. (Bild: GameStar Tech) Das iPad mini eignet sich besten zum Lesen von Büchern, Comics oder Zeitschriften. (Bild: GameStar Tech)

Für Bücher empfinde ich den Kindle als besser geeignet, Comics oder Zeitschriften sehen auf einem Tablet allerdings deutlich besser aus.

Nachteil: Das iPad-Display ist nicht gerade hell. Bei Sonnenschein draußen zu lesen, ist daher nicht empfehlenswert. Für Flugzeug oder Hotel ist der Bildschirm aber natürlich ausreichend hell.

Spielen – für die Reise mehr als ausreichend

Gerne hätte ich mein Handheld mitgenommen, um auf dem Flug eine Runde Far Cry 6 zu spielen. Allerdings war die Entscheidung genau richtig, das nicht zu tun.

Die USB-A-Anschlüsse im Flieger hätten das Rog Ally nicht ausreichend mit Strom versorgt – zumindest nicht dauerhaft – sie boten in meinem Fall nämlich nur bis zu 10,5 Watt. Da die Akkulaufzeit des Handhelds ohnehin nicht besonders gut ist, war das für mich also keine Option.

Die bessere Lösung war das iPad mini, und zwar in Kombination mit dem Razer Kishi Ultra-Controller, den ich euch im Rahmen meines Poco F7 Pro-Tests bereits näher vorgestellt habe.

Video starten 6:15 Wer auf dem Handy spielt, sollte sich ein Gadget genauer ansehen – im Video zeige ich, warum

Ich muss sagen, dass die Kombination aus Tablet und Controller wirklich gut funktioniert. Natürlich musste ich auf meine Lieblings-Triple-A-Spiele verzichten, aber auch im App Store gibt es einige gute Titel.

Apple Arcade habe ich nicht extra abonniert, allerdings hatte ich unter anderem GTA: Vice City, GTA: San Andreas, Inside und SpongeBob: Battle for Bikini Bottom dabei – das war mehr als ausreichend. Da ich das Tablet an die USB-Buchse gehängt habe, hatte ich so auch keine Akkuprobleme auf dem langen Flug.

Fotobearbeitung – auf dem iPad mini besser als auf dem iPhone

Urlaubsfotos habe ich in erster Linie mit meiner Sony Alpha 7C II aufgenommen, mitunter aber auch mit dem iPhone, wenn es einmal schnell gehen musste.

Für die Nachbearbeitung nutze ich in der Regel Adobe Lightroom auf dem Computer oder auf dem iPad Pro. Auf dem Smartphone verwende ich die App eher nicht, da mir das Handy-Display zu klein ist.

Bildbearbeitung klappt auch auf dem iPad mini gut. Ich nutze dazu Adobe Lightroom. (Bild: GameStar Tech) Bildbearbeitung klappt auch auf dem iPad mini gut. Ich nutze dazu Adobe Lightroom. (Bild: GameStar Tech)

Anfänglich hatte ich die Befürchtung, dass das auch auf das iPad mini zutrifft. Und zugegeben: Auf dem iPad Pro ist es viel komfortabler – aber auch auf dem kleineren Bildschirm hat es insgesamt gut funktioniert.

So konnte ich abends im Hotel die tagsüber aufgenommenen Bilder von der Kamera aufs Tablet übertragen und dort bearbeiten.

Theoretisch wäre natürlich noch viel mit dem iPad mini gegangen: Kleine Urlaubsfilme, ein Urlaubstagebuch und Co. sind mit dem Gerät natürlich ebenfalls problemlos möglich.

Und klar – all das Genannte kann man natürlich auch mit dem Handy machen. Allerdings würde mich das kleine Display auf Dauer stören. Auf der anderen Seite spielen Geräte wie Kindle oder eben das Asus Rog Ally in ihrer Disziplin ihre Stärken aus – da kann das iPad mini natürlich nicht mithalten.

Ich bin dennoch froh, mich für das iPad mini als Reisebegleiter entschieden zu haben, anstatt die ganzen anderen Geräte mitzuschleppen. Als Gesamtpaket hat es einfach eine ausgezeichnete Figur gemacht und im Rucksack kaum Platz weggenommen.

Was für Geräte nehmt ihr auf lange Reisen mit? Tablet, Notebook, Kindle, Handheld – oder verzichtet ihr darauf und habt nur das Handy dabei? Teilt mir eure Meinung und Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit.

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