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Kane & Lynch 2: Dog Days - Hundstage für Schwerverbrecher

Wir haben die ersten vier Missionen des Actiontitels Kane & Lynch 2: Dog Days probespielen können. Der Nachfolger von Kane & Lynch: Dead Men setzt wieder auf raue Töne und viel brachiale Gewalt. Und dieses Mal zusätzlich auf einen ungewöhnlichen Look.

von Petra Schmitz,
01.08.2010 10:23 Uhr

Dass IO Interactive ein Faible für ungewöhnliche, weil nicht lupenreine oder durch und durch gute Charaktere hat, wissen wir spätestens seit den Hitman-Spielen. Nur logisch, dass der dänische Entwickler Ende 2007 noch einen auf die beliebte Auftragsmörder-Serie draufsetzte, nämlich mit dem Actionspiel Kane & Lynch: Dead Men. Als Verbrecher Kane ballerten Sie sich durch 16 gewalt- und actionreiche Missionen, der psychotische Kumpel Lynch wurde von der KI gelenkt. Auch wenn die beiden keine spielerischen Maßstäbe setzen konnten, stellten die stets übel gelaunten Bösewichter doch eine willkommene Abwechslung zum üblichen Weltenretter-Einerlei dar. Außerdem gab’s einen gelungenen Koop-Modus obendrauf.

Lynch begrüßt Kane auf einer belebten Straße. Gleich danach geht's auch schon in die erste Schießerei.Lynch begrüßt Kane auf einer belebten Straße. Gleich danach geht's auch schon in die erste Schießerei.

Nun kehren die beiden Gangster zurück. In der Fortsetzung: Kane & Lynch 2: Dog Days spielen Sie dieses Mal Lynch, den Mann mit den langen Zotteln und der hohen Stirn und überlassen es der KI, dessen Begleiter Kane zu lenken und Gegner umzupusten. Das klappt einwandfrei, davon haben wir uns anhand der ersten vier Levels von Dog Days überzeugen können. Was das Spiel sonst noch kann (oder eben nicht), verraten wir Ihnen im Folgenden.

Die Story

Lynch wohnt mittlerweile in Shanghai, hat eine feste Freundin und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Handlanger für den Großverbrecher Glazer.

Freund Kane reist an, um Lynch bei einer kleinen Waffenschieberei in Glazers Auftrag unter die Arme zu greifen, aber noch bevor Kane seinen Koffer im Hotel verstauen kann, läuft alles aus dem Ruder: Bei einer vermeintlichen Routine-Droherei, die sich in eine wilde Verfolgungsjagd durch die Straßen Shanghais verwandelt, erschießt Kane aus Versehen die falsche Person. Und schon finden sich die beiden Schufte mitten in einem Bandenkrieg wieder. Der Boss Glazer übrigens auch, der, ohnehin schon leicht reizbar, alles andere als amüsiert ist. Was folgt, ist das schon aus dem Vorgänger bekannte Dauergenörgel zwischen den Protagonisten und Dauerfeuer auf Gegner in Schlauchlevels. Dieses Mal geht’s gegen Mitglieder der verfeindeten Fraktion, gegen die Shanghaier Polizei oder beide gleichzeitig.

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