GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar

Die besten günstigen Smartphones für Einsteiger - bis 250 Euro

Zwar ziehen die teuren Topmodelle der Smartphonehersteller die meiste Aufmerksamkeit auf sich, das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bieten aber meist die günstigen Geräte.

von Dennis Ziesecke,
20.12.2021 14:23 Uhr

Tolle Farben, schnelle Displays und starke Akkus für unter 300 Euro: Gute Smartphones müssen nicht teuer sein. Tolle Farben, schnelle Displays und starke Akkus für unter 300 Euro: Gute Smartphones müssen nicht teuer sein.

Dennis Ziesecke

Sparen ist einfach: Smartphones können inzwischen so viel, dass wir mitunter sogar vergessen, dass man damit auch telefonieren kann. Luxushardware reizt aber nicht nur die Grenzen des technisch Machbaren aus, sondern auch die des Bankkontos - dabei muss es nicht immer das teure Topmodell für vierstellige Eurobeträge sein. Wer das Smartphone eher als Alltagsbegleiter für (Text-)Nachrichten, Erreichbarkeit und Casualgames sowie als Gelegenheitskamera sieht, kann viel sparen.

Gut ausgestattete Smartphones für wenig Geld: Auch in den niedrigeren Preisbereichen tut sich einiges, die Ausstattung der preiswerteren Geräte ist in den letzten Jahren teils erstaunlich gut geworden. Bei einigen Features setzen die Hersteller - teils nicht einmal aus finanziellen Gründen, sondern um sich von teureren Modellen abzugrenzen - den Rotstift an. Dennoch bietet jede unserer Empfehlungen mindestens drei bis vier Gigabyte Arbeitsspeicher, ein brauchbares Display und einen ausreichend schnellen Prozessor für Messenger, Internetsurfen, Medienwiedergabe und Spiele wie Pokémon Go.

Die besten günstigen Smartphones 2021

Bis 250 Euro: In dieser Kaufberatung zeigen wir euch, welche Smartphones in der Preisklasse von etwas über 100 Euro bis ca. 250 Euro empfehlenswert sind. Teilweise bieten sie eine für ihren Preis erstaunliche Ausstattung, so dass die Differenzierung zur gehobenen Mittelklasse schon schwer fällt.

Der Amazon Prime Day startet mit Echo-Lautsprechern und FireTV [Anzeige]   73     2

Mehr zum Thema

Smartphone-Bestenliste: Die besten Handys von Mittelklasse bis High-End

Inhaltsverzeichnis

Auf Seite 1 präsentiere wir euch drei Smartphones aus verschiedenen Preisklassen, die wir aus verschiedenen Gründen für die Highlights der Testreihe halten - je nach euren Anforderungen sind sie entweder besonders preiswert, besonders gut ausgestattet oder mit anderen Vorteilen versehen. Seite 2 offeriert euch eine noch größere Auswahl an Einsteiger-Smartphones und ein paar Tipps worauf ihr beim Kauf achten solltet.

Einige auf dieser Seite eingebaute Links sind sogenannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhält GameStar je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

OLED in günstig: Oppo A74

Dank OLED-Display und modernem, leichten Gehäuse sieht man dem Oppo A74 seinen niedrigen Preis nicht an. Dank OLED-Display und modernem, leichten Gehäuse sieht man dem Oppo A74 seinen niedrigen Preis nicht an.

Preis: ca. 199 Euro

  • Display/Gewicht: 6,4 Zoll OLED 60 Hz 2.400x1.080 Pixel / 175 g
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 662, 8 Cores bis 2,20 GHz / Adreno
  • RAM/Festspeicher: 6 GByte / 128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 11

Oppo statt Samsung: Bislang galt unsere erste Empfehlung dem Samsung Galaxy A51, allerdings ist dieses im Preis gestiegen und damit dieser Kaufberatung entwachsen - zumal es zu Preisen von über 300 Euro weniger interessant als sein Nachfolger A52 ist. Das Oppo A74 ist vergleichbar ausgestattet, deutlich günstiger und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Leistung vergleichbar: Snapdragon statt Exynos bedeutet hier etwas weniger Takt und daher minimal weniger Performance, dafür aber weniger Energieaufnahme (sprich: gute Akkulaufzeit) und Wärmeentwicklung. Der Arbeitsspeicher fällt bei Oppo mit 6 Gigabyte immerhin zwei GByte größer aus als bei Samsung. Beim Displays gibt es jeweils OLED. Angesichts des niedrigeren Preises bei Oppo ein guter Deal.

Kamera nur Durchschnitt: Wenn ihr öfter bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert, solltet ihr euch allerdings nach einem anderen Handy umschauen, hier patzt Oppos Triple-Cam ein wenig. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen aber gute Fotos. Was ebenfalls fehlt: NFC und 5G gibt es nicht.

Pro
  • OLED
  • gute Performance
  • vergleichsweise hochauflösendes Display
  • geringes Gewicht
Contra
  • Kamera
  • Kein 5G/NFC
Oppo A74 bei Mediamarkt kaufen*

Nur wenig Kompromisse

Konzentration auf das Wesentliche: Eingespart werden im Einstiegsbereich üblicherweise Funktionen wie kabelloses Laden, oft auch das zum kontaktlosen Zahlen beispielsweise mit Google Pay nötige NFC sowie Spritzwasser- und Staubschutz. Auch Displays mit 90 oder mehr Hz finden sich nur selten bei den preiswerten Modellen. Selten aber nicht nie, auch hier haben wir Empfehlungen.

Nicht mehr nur Noname: Es gab Zeiten, da boten die namhaften Hersteller wie Samsung im niedrigeren Preissegment nur teils lächerlich ausgestattete Telefone an, die sich primär über den Namen verkauften. Erst der Griff zu Nonames, oft direkt aus China importiert, sorgte für mehr Leistung und Features ohne den Geldbeutel zu sehr zu strapazieren. In dieser Kaufberatung finden sich zwar ebenfalls diverse chinesische Smartphones, Hersteller wie Xiaomi sind aber mittlerweile auch im europäischen Mainstream angekommen, ihre Telefone müssen nicht mehr unter Verzicht auf Garantie selbst importiert werden. Und auch Branchengrößen wie Samsung bieten interessant ausgestattete Handys zu bezahlbaren Preisen an.

Die meistverkauften Smartphones: Auch wenn sich Tests oft auf die Highendgeräte von Samsung, Apple und Co. konzentrieren, die bezahlbareren Modelle verkaufen sich deutlich besser. Ihr müsst aber natürlich selbst wissen, welche Funktionen euch wichtig sind - und ob sie euch den Aufpreis wert sind. Die besten Kameras finden sich eher selten bei Einstiegsgeräten, 5G ist ebenfalls noch eher selten anzutreffen und auch Wireless Charging ist eher teureren Modellen vorbehalten. Neigt ihr aber dazu, eure Telefone versehentlich zu vernichten oder zu verlieren, könnte ein günstigeres Modell dennoch eine Überlegung wert sein. Notfalls als Zweitgerät.

Überraschend günstig: Nokia 5.4

Nokias Einstiegsmodell 5.4 bietet eine gute Leistung und ein geringes Gewicht. Nokias Einstiegsmodell 5.4 bietet eine gute Leistung und ein geringes Gewicht.

Preis: ca. 139 Euro

  • Display/Gewicht: 6,39 Zoll IPS 60 Hz 1.560x720 Pixel / 180 g
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 662, 8 Cores bis 2,00 GHz / Adreno 610
  • RAM/Festspeicher: 4 GByte / 64 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 10

Spartipp: Nokia kennen viele noch aus der Handy-Steinzeit dank ihrer robusten und überzeugenden Mobiltelefone. Dann folgte eine Phase mit Windows Phone und nun ist Nokia schon seit einiger Zeit als Hersteller von Android-Smartphones zurück. Mit dem Nokia 5.4 bietet das Unternehmen ein Einstiegs-Gerät mit trotzdem recht guten technischen Daten an.

Display mau, Leistung gut: Der 6,39 Zoll große Bildschirm gehört sicher nicht zu den Pluspunkten des Telefons, dafür fällt die Auflösung und Pixeldichte etwas zu mau aus. Für Whatsapp, Internet und gelegentliche Spielchen reicht es aber dennoch. Überzeugender ist da schon die Performance dank des Snapdragon 662, der im Gegensatz zu anderen preiswerten Telefonen auch eine gute Singlecore-Leistung bietet. Mit 4 Gigabyte RAM wirds zwar mitunter etwas knapp, wenn ihr die Menge gleichzeitig geöffneter Apps im Blick habt, passt es aber üblicherweise.

Kamera für Schnappschüsse: Erwartet keine Top-Fotoqualität unter schlechten Lichtbedingungen, dafür müsst ihr etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei Tageslicht erzeugt das Kamerasystem aber gute Bilder mit bis zu 48 Megapixeln. Die Frontkamera bietet 16 Megapixel.

Kein 5G aber 3,5mm Klinke: Zugegeben, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und dass ihr in der Preisklasse unter 150 Euro auf 5G verzichten müsst, ist Standard. Praktisch ist der 3,5mm Klinkenanschluss trotzdem - ihr könnt problemlos auch ältere Kopfhörer nutzen ohne mit USB-C-Adaptern hantieren zu müssen. Apropos USB-C: Den modernen verdrehsicheren Stecker bietet das Nokia trotzdem.

Pro
  • Preis
  • vergleichsweise flotter SoC
  • 3,5mm Klinke für Kopfhörer
Contra
  • Display niedrig aufgelöst
  • Apps starten mit leichter Verzögerung
Nokia 5.4 bei Mediamarkt kaufen*

Ausstattungs-Sieger: realme 7

Es ist durchaus erstaunlich, wie gut die Ausstattung eines 200-Euro-Smartphones sein kann - das realme 7 beweist es. Es ist durchaus erstaunlich, wie gut die Ausstattung eines 200-Euro-Smartphones sein kann - das realme 7 beweist es.

Preis: ca. 250 Euro

  • Display/Gewicht: 6,5 Zoll IPS 90 Hz 2.400x1.080 Pixel / 197 g
  • Prozessor: Mediatek Helio G95, 8 Cores bis 2,05 GHz / Mali G76 MC4
  • RAM/Festspeicher: 8 GByte / 128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 10

Top-Ausstattung: Es ist durchaus erstaunlich, wie viel Ausstattung realme für nur 230 Euro anbietet. Schneller Prozessor, durchaus flotte GPU, extrem viel Arbeitsspeicher - Abstriche müsst ihr hier auch gegenüber deutlich teureren Telefonen kaum machen.

90 Hz IPS: Während Samsung auf 60 Hz und OLED setzt, versucht realme einen anderen Ansatz: Zwar kommt ein klassisches IPS-LCD zum Einsatz, das arbeitet auf Wunsch aber mit 90 Hz für flüssige Animationen und geschmeidiges Scrollen. Da 90 Hz mehr Strom benötigen als 60 Hz, könnt ihr hier aber auch den geringeren Wert nutzen - wenn ihr wisst, dass ihr so schnell nicht mehr zu einer Steckdose kommt beispielsweise.

Akkuleistung: Der 5.000 mAh-Akku ist zwar nicht klein, die Komponenten des realme 7 sind allerdings auch alles andere als energiesparend. Allen voran der G95, der zwar flott aber eben auch durstig ist. Mit einer Laufzeit von etwa 10 Stunden im PCmark Battery Test ordnet sich das Smartphone in der Mittelklasse ein, mit 60 Hz beim Display gewinnt ihr etwas mehr als eine Stunde Laufzeit. Praktisch: Der Akku ist dank 30-Watt-Quickcharge schnell geladen.

Flotter Prozessor: Mediatek hat nicht den besten Ruf unter den ARM-Lizenznehmern - das liegt zwar auch am oft recht großen Energiehunger, zumeist aber an der Masse möglichst preiswerter und eher langsamer SoCs. Der Helio G95 hingegen schluckt zwar viel Strom, bietet aber auch eine für die Preisklasse sehr gute Leistung mit vier Cortex A76-Kernen und bis zu 2,05 GHz. Ebenfalls schnell ist die GPU mit ihren vier hoch getakteten Recheneinheiten.

Speicherwunder: Während in dieser Preisklasse vier bis maximal sechs Gigabyte üblich sind, verbaut realme gleich 8 Gigabyte. Das sorgt für den Luxus, viele Apps im Speicher haben zu können, ohne dass diese sich beim Umschalten gleich wieder beenden und macht auch das generelle Bedienerlebnis angenehm smooth.

Pro
  • 90 Hz Display
  • sehr gute Performance
  • 8 Gigabyte LPDDR4X
  • NFC
Contra
  • Akkulaufzeit weil..
  • ..SoC etwas energiehungrig
  • Kamera nur Durchschnitt
realme 7 bei Amazon kaufen*

Displaykönig mit 120 Hz: Poco X3 NFC

Satte 120 Hz bringt das Poco X3 NFC aufs Display - ein Feature, das nicht einmal alle Highendsmartphones deutlich höherer Preisklassen bieten. Satte 120 Hz bringt das Poco X3 NFC aufs Display - ein Feature, das nicht einmal alle Highendsmartphones deutlich höherer Preisklassen bieten.

Preis: ca. 249 Euro

  • Display/Gewicht: 6,67 Zoll IPS 120 Hz 2.400x1.080 Pixel / 215 g
  • Prozessor: Snapdragon 732G, 8 Cores bis 2,30 GHz / Adreno 618
  • RAM/Festspeicher: 6 GByte / 64/128 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Betriebssystem: Android 9

Oberklasse-Display: Der Star des Poco X3 NFC ist eindeutig der Bildschirm. Mit 120 Hz arbeiten sonst teure Highend-Smartphones (und selbst diese nicht immer), dazu kommt eine Touch-Abtastrate von 240 Hz. Auch die Auflösung und Pixeldichte sind besser als in dieser Preisklasse gewohnt.

Schneller Snapdragon: Das G beim Qualcomm Snapdragon 732G steht für Gaming. Das bezieht sich auf die recht flotte Adreno 618 GPU, die gegenüber dem Snapdragon 732 (ohne G) gut 15 Prozent schneller arbeitet. Gut für Spiele wie Diablo Immortal! Aber auch die Rechenleistung der ARM-Cores kann sich sehen lassen: Vier mit 2,3 GHz sehr schnelle Kryo 470 Gold sorgen für eine sehr gute Performance für diese Preisklasse.

Viel RAM und NFC: Ein Feature, das bei Telefonen für weniger als 200 Euro gerne eingespart wird, ist NFC. Dieser Nahfunk wird nicht nur zum bequemen Koppeln von Bluetoothlautsprechern oder Druckern genutzt, sondern ist auch elementar für kontaktloses Bezahlen wie Google Pay. Das Poco X3 NFC trägt die Funktion bereits im Namen, es wäre wohl dusselig, sie dann nicht integriert zu finden. Mit 6 GByte RAM ist das Telefon zudem auch in diesem Punkt sehr gut ausgestattet.

Schwache Kamera: Solltet ihr euer neues Smartphone bevorzugt für Schnappschüsse nutzen wollen - schaut euch nach einen anderen Gerät um. Das P40 lite macht hier eine gute Figur. Das Poco X3 NFC eher nicht, vor allem nicht in dunkleren Umgebungen. Auch Portraitaufnahmen gelingen trotz passender Zusatzkameras nicht ansatzweise so gut wie bei der Konkurrenz.

Pro
  • 120 Hz Display
  • schneller Prozessor
  • NFC
  • 30 Watt Schnellladen
Contra
  • Gewicht und Haptik
  • Kamera
  • fehlende Datensparsamkeit der Xiaomi-Apps
Poco X3 NFC bei Amazon kaufen*

1 von 2

nächste Seite


zu den Kommentaren (98)

Kommentare(98)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.