Double Fine sind für wirklich abgefahrene Spiele bekannt. Aber selbst für deren Verhältnisse ist Keeper ein sehr außergewöhnliches Erlebnis!
Es gibt Spielkonzepte, bei denen darf man gar nicht erst anfangen zu fragen, wie zum Henker man auf solche Ideen kommt. Das führt nur in Kaninchenlöcher, die in Möbiusschleifen voller gordischer Knoten und schlecht gelaunten Sphinxen münden.
Keeper von Tim Schafers Firma Double Fine ist einer dieser Fälle. Denn in diesem (im weitesten Sinne) Adventure übernehmt ihr die Rolle eines Leuchtturms, dem aus unerklärlichen Gründen vier Beine wachsen, woraufhin er – begleitet von einem sehr anhänglichen Riesenvogel – von der Wanderlust gepackt wird. Immerhin greift er nicht (so wie andere Kreaturen aus Tim-Schafer-Schöpfung, denen unerwartet Gliedmaßen sprießen) direkt nach der Weltherrschaft.
Einen Fuß nach dem anderen
Leuchtturm, Vogel (der im Deutschen »Flatter« heißt und sehr an Kevin aus Pixars 2009er Filmklassiker »Oben« erinnert) und Spieler lernen sich im kurzen, aber sehr schön inszenierten Intro kennen, danach stiefelt man direkt drauflos. Neu gewachsene Beine sind kompliziert zu bedienen, das wissen wir alle. Folgerichtig wankt und wackelt der Turm anfangs noch stark hin und her, stolpert über die eigenen Füße, fällt ständig hin.
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