Test: Von Keeper dürft ihr kein Spiel erwarten, aber ein einzigartiges, wunderbar beklopptes Erlebnis

Double Fine sind für wirklich abgefahrene Spiele bekannt. Aber selbst für deren Verhältnisse ist Keeper ein sehr außergewöhnliches Erlebnis!

Keeper zeigt, dass es nicht viel Spiel braucht, um an den Bildschirm zu fesseln. Keeper zeigt, dass es nicht viel Spiel braucht, um an den Bildschirm zu fesseln.

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Double Fine sind für wirklich abgefahrene Spiele bekannt. Aber selbst für deren Verhältnisse ist Keeper ein sehr außergewöhnliches Erlebnis!

Es gibt Spielkonzepte, bei denen darf man gar nicht erst anfangen zu fragen, wie zum Henker man auf solche Ideen kommt. Das führt nur in Kaninchenlöcher, die in Möbiusschleifen voller gordischer Knoten und schlecht gelaunten Sphinxen münden.

Keeper von Tim Schafers Firma Double Fine ist einer dieser Fälle. Denn in diesem (im weitesten Sinne) Adventure übernehmt ihr die Rolle eines Leuchtturms, dem aus unerklärlichen Gründen vier Beine wachsen, woraufhin er – begleitet von einem sehr anhänglichen Riesenvogel – von der Wanderlust gepackt wird. Immerhin greift er nicht (so wie andere Kreaturen aus Tim-Schafer-Schöpfung, denen unerwartet Gliedmaßen sprießen) direkt nach der Weltherrschaft.

Paul Kautz
Paul Kautz

Paul ist mittlerweile in einem Alter (49), in dem er entschleunigte Unterhaltung sehr zu schätzen weiß. Was selbstverständlich überhaupt gar nichts damit zu tun hat, dass die Server seines liebsten Lieblingsshooters aller Zeiten (Battlefield Bad Company 2) vor nicht allzu langer Zeit komplett abgeschaltet wurden und er daraufhin in eine »Fein, dann eben nicht!«-Sturstarre verfiel. Der beste Zeitpunkt also, mit einem Leuchtturm auf Wanderschaft zu gehen.

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Keeper
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Eine wunderbar ungewöhnliche Erfahrung mit spektakulärem Artdesign, aber praktisch ohne Spielinhalt.
Zur vollständigen Wertung
Passt zu euch, wenn ...
  • …ihr eure Spiele auch gerne mal ruhiger habt
  • ...ihr bekloppte Vögel mögt
  • …ihr keinen Fotorealismus braucht
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • …ihr ein Action-Abenteuer sucht
  • …ihr ein Rollenspiel sucht
  • …ihr ein Spiel sucht

Einen Fuß nach dem anderen

Leuchtturm, Vogel (der im Deutschen »Flatter« heißt und sehr an Kevin aus Pixars 2009er Filmklassiker »Oben« erinnert) und Spieler lernen sich im kurzen, aber sehr schön inszenierten Intro kennen, danach stiefelt man direkt drauflos. Neu gewachsene Beine sind kompliziert zu bedienen, das wissen wir alle. Folgerichtig wankt und wackelt der Turm anfangs noch stark hin und her, stolpert über die eigenen Füße, fällt ständig hin.

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