Ganz schön viel Selbstbewusstsein für einen Einjährigen: Kingdom Come: Deliverance 2 geht einen letzten Schritt nach vorne und zieht in Sachen GameStar-Wertung mit der Rollenspiel-Legende The Witcher 3 gleich. Und zwar mit dessen praller Game of the Year Edition, wohlgemerkt!
Zum ersten Geburtstag schauen wir uns mit der Royal Edition das fertige Komplettpaket von Kingdom Come 2 ganz genau an. Denn mit ihr ist das Mittelalter-Rollenspiel ja final abgeschlossen – sämtliche Addons sind erschienen, alle großen Patches aufgespielt. »So haben wir uns unser Spiel immer vorgestellt«, sagen die Entwickler von Warhorse.
Wir machen aus dem Ende einen Anfang und reisen zurück ins Böhmen des frühen 15. Jahrhunderts. Unser Abenteuer beginnt von vorn, und es fühlt sich besser an als jemals zuvor.
Was hat sich in einem Jahr alles getan?
Die drei großen Addons
Die auffallendsten und umfangreichsten Neuerungen, die in der Royal Edition stecken, sind natürlich die drei großen DLCs, die für KCD2 erschienen sind. Weniger als noch beim Vorgänger, aber dafür mit so viel Inhalt, dass andere Spiele sich gern was davon abschauen dürfen.
Alle drei Erweiterungen bringen jeweils eine eigene Hauptquestreihe sowie optionale Nebenquests und Beschäftigungen – manche davon spannender als andere, aber alle auf hohem Niveau unterhaltsam.
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Kingdom Come 2 zeigt, was in der neuen Royal Edition steckt - und dazu schmettern Queens of the Stone Age
Begegnungen mit dem Tod
Das erste und kleinste Addon ist Begegnungen mit dem Tod (das seltsamerweise als einziges auch einen deutschen Titel bekam, sprecht doch mal unseren lieben Martin vom Sonderheft darauf an). In der düster-komischen Geschichte um einen eigenwilligen Maler geht es auch um mentale Gesundheit, aber natürlich in das mittelalterliche Weltbild gekleidet. Stark, was die Autoren hier rausgeholt haben, besonders wenn wir mit Heinrich die einfühlsame Route durch die Story wählen.
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