Jedes beliebte Genre hat seine Pioniere, Shooter haben Doom, Rollenspiele Daggerfall und Krimispiele in Brettspielform haben Detective. Das Spiel ist 2019 auf der Shortlist zum Kennerspiel des Jahres gelandet und ist bis heute in seiner Mechanik einzigartig und liefert obendrein auch noch eine unfassbar dichte Story.
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In Detective verkörpert ihr eine Gruppe von Ermittlern der Antares, einer Abteilung des FBI und die am besten ausgestattete Ermittlungsbehörde der Welt. Es versteht sich von selbst, dass bei euch nur die anspruchvollsten und komplexesten Fälle landen. Insgesamt gibt es fünf Fälle zu lösen, die untereinander verbunden sind und eine gemeinsame Geschichte erzählen.
Ich will an dieser Stelle nicht zu viel erzählen, um mögliche Spoiler zu vermeiden, Deswegen nur so viel: Die Story ist so viel größer als ihr zuerst denkt und es werden sich Verbindungen auftun, die ihr noch nicht mal erahnen könnt und euch werden mehr als einmal die Zusammenhänge wie Schuppen von den Augen fallen.
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Was Detective von anderen Krimispielen abhebt, ist die Art, wie ihr eure Recherchen anstellen müsst. Es gibt verschiedene Orte, an denen ihr verschiedenen Spuren nachgehen könnt. Neben eurem Hauptquartier sind das das Labor, ein Gerichtsgebäude und das Polizeirevier.
Im Laufe des Spiels sammelt ihr Spurenkarten, die für verschiedene Hinweise stehen, denen ihr nachgehen könnt. Aber das könnt ihr nur jeweils an einem bestimmten Ort machen. Ihr könnt beliebig zwischen den Orten reisen, aber das ist mit Zeitaufwand verbunden und davon habt ihr nicht unbegrenzt.
Dreh- und Angelpunkt der Ermittlung ist die Antares Database. Eine Website, in die ihr Codes eingeben müsst, die ihr auf den Spurenkarten findet und euch neue Hinweise liefern. Hinzu kommt auch noch Hinweismaterial in Form von Personenkarten, die ihr euch am besten irgendwo aufhängt, um die Verbindungen zwischen einzelnen Figuren erkennen zu können. Unser Wohnzimmer hatte nach dem Durchspielen starke Ähnlichkeiten mit dem legendären Raum aus A Beautiful Mind.
In der Datenbank bekommt ihr aber nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Videos und interaktive Elemente. So bleibt das Spiel stets spannend und abwechslungsreich und ihr fühlt euch nicht so, als würdet ihr einfach nur Fließband-Rätsel lösen. Am Ende des Falls müsst ihr verschiedene Fragen beantworten um Punkte zu sammeln. Nur wenn ihr genügend sammelt, dürft ihr das nächste Szenario spielen.
Deswegen solltet ihr Detective unbedingt spielen
Bevor ich noch eine weitere Lobeshymne auf das Spiel anstimme, lasst mich noch eines sagen: Detective ist nicht für jeden. Wer bei Brettspielen einfach ein bisschen abschalten und entspannen möchte, etwa nach einem harten Arbeitstag, der ist hier falsch.
Detective braucht Hirnschmalz, und zwar jede Menge davon. Das Spiel schenkt euch nicht das geringste und ohne gute Auffassungsgabe, eigene Notizen, gutes Zeitmanagement und Hirn zermartern werdet ihr keine Erfolge feiern.
Aber genau das macht das Spiel in meinen Augen so genial, denn ihr müsst seine großartige Story selbst entdecken und euch Zusammenhänge herleiten. So fühlt sich jeder gelöste Fall unfassbar befriedigend an und ihr staunt über Ereignisse, die ihr nicht kommen seht, weil ihr den entsprechenden Spuren gar nicht erst verfolgt habt.
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