Ich lebe auf großem Fuß – zumindest, wenn es um meinen »Monitor« geht. Vor fast drei Jahren habe ich mich für einen OLED-TV auf dem Schreibtisch entschieden und möchte davon nicht mehr weg.
Dieses feste Bild hat LG ins Wanken gebracht. Bei einem Fachbesuch in Frankfurt hat man mir nämlich den 52G930B gezeigt, einen OLED-Monitor, gegen den selbst mein 48-Zöller klein wirkt.
»GoGiant« steht auf dem Display. Der Name ist Programm. Auf einem Foto kommt die schiere Größe dieses Monsters gar nicht so sehr rüber. Wenn ihr einen 55-Zoll-TV im Wohnzimmer habt, könnt ihr euch die Ausmaße ungefähr vorstellen (wobei der G930 natürlich einen anderen Formfaktor hat als ein TV).
Die technischen Daten lesen sich wie folgt:
- Display: VA-Panel, curved (1.000R)
- Auflösung: 5K2K (5.120 x 2.160 Pixel)
- Anschlüsse: 2x HDMI 2.1, DisplayPort 2.1, USB-C, 2x USB 3.0
- AMD FreeSync Premium
Natürlich fehlen hier noch einige Daten, die dann eine Pressemitteilung in Kürze aufklären wird. Wir werden sie dann entsprechend ergänzen.
Das hat mir gefallen
Die schiere Größe hat mich beeindruckt. Ja, das ist ganz sicher subjektiv und andere wären einen Schritt zurück gegangen, aber als jemand, der seit drei Jahren auf einem 48-Zöller arbeitet, schreckt mich das nicht ab.
Das ist auch der Immersion beim Spielen zuträglich. Weil das Display die komplette Sicht einnimmt, ist man viel mehr im Geschehen.
Apropos Immersion.
Die Wölbung ist mit 1.000 Millimetern sehr stark – und das finde ich super. Curved TVs sind zu recht ausgestorben, aber gerade bei Monitoren ist das in meinem Buch ein echter Mehrwert.
Im Vergleich zu einem TV sitzt man viel näher vor einem Monitor, der Abstand zum Bildschirm beträgt höchstens einen Meter, tendenziell weniger. Dadurch wirkt die konkave Wölbung wesentlich immersiver.
Die Rückbeleuchtung ist ein Ambilight Light. LG hat nach und nach ihr Hexagon Lightning an die Rückseite der Monitore angebracht (und plant, das irgendwann bei allen Modellen zu tun).
Das richtige Ambilight hat etliche Vorteile, die das Sechseck von LG nicht erfüllt. Als atmosphärische Beleuchtung beim Zocken oder Arbeiten ist es mir allerdings sehr willkommen.
Das hat mir nicht gefallen
Nur ein VA-Panel anstatt OLED. Einige von euch haben bei den technischen Daten sicher schon gezuckt. VA sieht einfach nicht so gut aus wie die organischen Bildpunkte und hat mit Ghosting zu kämpfen.
Ich verstehe aber, wieso sich LG hier für VA entschieden hat.
- Die Technik hat sich bewährt und ist günstig. Ein OLED-Panel in dieser Größe wäre unverschämt teuer.
- Die VA-Technik lässt sich technisch leichter biegen, wodurch sie bei Curved-Monitoren zum Einsatz kommt.
11:48
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Der Preis steht momentan noch aus. Eine Pressemitteilung könnte Klarheit schaffen, aber wie viel der Oschi kostet, weiß ich momentan noch nicht. Trotz VA-Panel wird das aber spielend im vierstelligen Bereich sein.
Vom großen TV auf dem Schreibtisch will ich nicht mehr weg. Welche vier Erkenntnisse ich hatte, lest ihr in diesem Artikel.
Ein Testgerät haben wir bereits organisiert und werden einen entsprechenden Test auf GameStar veröffentlichen, sobald wir es erhalten. Bis dahin bleibt mir nur der Ersteindruck und der war überwältigend – ob der positiv oder negativ sein wird, wird sich zeigen.
Was haltet ihr davon? Schriebt es gerne in die Kommentare!
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