Es hätte alles so einfach sein können. Die Avengers besiegen Thanos bereits in Infinity War und ihnen bleibt viel Schmerz und Trauer erspart. Doch dann wäre der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten niemals zustande gekommen: Endgame.
Dass es ihn doch gibt, haben Fans mitunter dem leicht trotteligen Star-Lord zu verdanken. Doch Dankbarkeit war nicht die erste Emotion, die sie Peter Quill dafür entgegenbrachten, sondern eher Hass. Chris Pratt erinnert sich dabei genau an die Zeit zurück.
Was hat Star-Lord genau gemacht?
Achtung! Es folgen Spoiler zu Avengers: Infinity War!
Iron Man (Robert Downey Jr.) und Spider-Man (Tom Holland) haben Thanos Arm im Schwitzkasten und Mantis (Pom Klementieff) manipuliert seine Emotionen, was ihn in eine Art Schlaf versetzt. Die Helden sind so kurz davor, den Infinity-Handschuh aus den Klauen von Thanos (Josh Brolin) zu befreien, da verliert Star-Lord die Kontrolle und boxt auf den lila Titanen ein.
Natürlich nicht ohne Grund: Peter hat erfahren, dass Thanos Gamora (Zoe Saldana) für den Seelenstein geopfert hat und ist jetzt verständlicherweise sauer. Durch Star-Lords Aktion gelingt es Thanos, sich zu befreien, und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf. Der Film endet mit der Auslöschung der halben Bevölkerung.
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Marvel's Avengers: Infinity War - Neuer Trailer: Die Schlacht gegen Thanos beginnt
Star-Lord war nicht mehr nur noch ein Liebling
Fans haben Star-Lord danach »für eine Zeit lang gehasst«, wie Chris Pratt zu Gast bei Out of Order preisgibt. Es ging sogar so weit, dass Leute den 46-Jährigen auf der Straße auf die Szene ansprachen:
Auf der Straße kamen sie auf mich zu und fragten: »Warum hast du das gemacht, Mann?« Ich antwortete: »Ich habe nichts gemacht!« Außerdem wären die beiden Filme nur dreißig Minuten lang gewesen, wenn [Peter] Quill das nicht gemacht hätte. »Wir haben ihn [Thanos]. Abspann.« Das ist kein Film.
Rückblickend spüre ich die Bedeutung dieses Moments für die Figur. Ich bin immer noch froh, dass es passiert ist, aber damals war mir nicht klar, dass es zu einer ikonischen Szene werden würde.
Infinity War war auch der erste MCU-Film außerhalb der Guardians-of-the-Galaxy-Reihe, in dem Star-Lord einen Auftritt hatte. Und das erste Mal, dass Pratt nicht mit Regisseur James Gunn, sondern mit den Russo-Brüdern zusammenarbeitete. Das beeinflusste auch den Charakter der Figur:
Es war das erste Mal, dass ich die Figur gespielt habe, ohne dass James Gunn mich angeleitet hat. Das war spürbar, vor allem angesichts der Beziehung zwischen James und Peter Quill. Aber es war kein Guardians-Film, sondern ein Avengers-Film. Das Verrückte an dieser Szene ist, wie sehr die Leute Quill für diesen Moment menschlicher Schwäche verurteilt haben. [...]
Aktuell befindet sich Star-Lord übrigens auf der Erde, wie aus der Post-Credit-Scene von Guardians of the Galaxy hervorgeht. In einem Interview hat Pratt jetzt verraten, was er glaubt, was der Marvel-Held dort eigentlich genau macht. Seine Antwort verlinken wir euch in der obigen Box.
Für Avengers: Doomsday soll Star-Lord nicht zurückkehren, aber die Gerüchte bestehen, dass er in der Fortsetzung Secret Wars wieder mit dabei sein soll. Dann lasst uns mal abwarten!
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